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Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

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desmo749
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Re: Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

Beitrag von desmo749 » 10. Nov 2017

Liverpool Fährhafen
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Lemmhead
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Re: Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

Beitrag von Lemmhead » 11. Nov 2017

desmo749 hat geschrieben:
10. Nov 2017



Das sind die Momente, in denen Du eins wirst mit Deinem Motorrad, jetzt kennst Du jedes mechanische Geräusch.
Ich lege gegenüber der Guzzi den Schwur ab, wenn wir das hier und heute überstehen, bleiben wir zusammen: ein Leben lang. :fingerscrossed:





desmo
.daumen-h1: :law:

Toller Bericht

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desmo749
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Re: Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

Beitrag von desmo749 » 11. Nov 2017

Impressionen
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Re: Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

Beitrag von desmo749 » 11. Nov 2017

:wink: 1.000 :wink:


Bis jetzt mehr als 1.000 Zugriffe auf diesen Reisebericht.

Vielen Dank, für Euer Interesse

Morgen setzte ich mich wieder an den Rechner

#dranbleiben


Gruß


desmo

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Re: Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

Beitrag von desmo749 » 12. Nov 2017

Tag 2 auf der Mutter aller Inseln

Mein Zimmer ist klein (eher winzig) aber gemütlich, das Fenster geht zum Hof raus und ich habe ein Bad mit Badewanne.
Läuft schon mal !!

Wenn ich um 9:00 Uhr in Douglas verabredet bin, muss ich wohl spätestens um 8:20 Uhr Sulby verlassen und vorher frühstücken will ich auch noch.
Ich stelle den Wecker auf 7:20 Uhr.
Wie sich herausstellt eine unnötige Vorsichtsmassnahme, denn seit 7:00 Uhr fahren Motorräder mit alten einzylindrigen 4Takt Motoren und sonstiges Renngerät die Strecke ab, die sich praktischerweise direkt vor dem Sulby Glenn befindet.

Das Sulby Glenn steht direkt an der Strasse, einen Bürgersteig gibt es nicht, die kleine Fläche zwischen Fahrbahn und dem Gebäude ist durch massive Tische in Längsrichtung zugestellt.
Eigentlich ist es kaum möglich an den Tischen vorbeizugehen, ohne die Fahrbahn zu betreten.
Für den Rennbetrieb stellt der Wirt ein paar hüfthohe Absperrgitter auf und das wars auch schon mit Sicherungsmassnahmen.
Wird schon keiner so blöd sein und während des Rennens auf die Strecke laufen.

(und Recht hat er, der Engländer !!)

Selbst zu dieser frühen Uhrzeit ist der Frühstücksraum gut besucht und durch das ganze Haus weht der Geruch gebratenen Eiern mit Speck.

Der Engländer als solcher ist morgens gern deftig:
Neben Spiegeleiern und Bacon oder Speck werden auch noch undefinierbare Würste gereicht, die offenbar aus gewürztem Sägemehl bestehen und dazu auch noch extrem fettig sind.
Für Genießer gibt es ferner gebackene Tomaten und Pilze, sowie diese englischen Bohnen in Tomatenpampe.

Dazu nimmt der Engländer gern ein frisches Toast und einen Tee
(daher auch der Name ! english breakfast tea )

Um die Geschichte spannend zu halten verzichte ich darauf zu erwähnen, dass auch noch ein oder zwei Joghurts angeboten wurden.

Aber ich bin ja nicht auf einem Gourmet-Trip, sondern will jetzt endlich ins Herz der Veranstaltung:

Auf gehts nach Douglas

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Re: Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

Beitrag von desmo749 » 12. Nov 2017

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Re: Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

Beitrag von Hardi » 12. Nov 2017

Sehr cool... Das weckt das Fernweh bei mir. Aber nächstes Jahr geht's wieder rüber ...
PICT2817.jpg
...so stilgerecht parkt der Brite sein Moped. An der Mauer beim Start/Ziel Einlauf auf der Glencrutchery Road in Douglas :grinsen1:
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Re: Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

Beitrag von desmo749 » 12. Nov 2017

Ich nehme erneut die mountain road, weil ich gern gesehen hätte, was ich gestern in der Nacht mangels Sicht und Licht verpasst habe.

Die Landschaft ist atemberaubend schön.
Enge Straßen kleine Brücken mit Begrenzungen aus Naturstein und der Frühnebel liegt in den Senken.
Die Straße windet sich auf ein Hochplateau und die Landschaft wirkt wie für eine Modelleisenbahn gebastelt.

Ganz gut, dass ich gestern nichts gesehen habe. Neben der Strasse geht es zum Teil steil hinab und überall stehen Schafe (!)
Auch wieder mitten auf der Strasse und ebenfalls wieder fast regungslos. Ich passiere das gelbe Schafgatter und biege auf die "Hauptstrasse" ab, die an dieser Stelle auch gleichzeitig als Rennstrecke genutzt wird.
Ich fahre an Streckenmarkierungen und Tribünen vorbei und einige Streckenpunkte sind bereits von Polizeifahrzeugen gesichert.

Müßig zu erwähnen, dass ich mich wie Omobono Tenni fühle, zumal die Guzzi ,von der Last der Hecktasche befreit, fröhlich durch die Kurven swingt.

In Douglas angekommen treffe ich mich mit der hessischen Reisegruppe.
Überall parken die tollsten Motorräder:

Egli-Vincent, Matchless, Triumph, Norton, Münch, AJS, Raleigh, Velocette, unzählige BSA, Ariel,
japanische Youngtimer, wie diverse Kawasaki Mach 3 oder Suzukis Wasserbüffel GT 750
einige alte BMW, MV Augusta in allen Hubraumklassen, Laverda SFC, Ducati KöWe und wenige Guzzi.

Ich komme mit dem Fahrer einer Münch 2000 ins Gespräch.
Es sei die Nummer 3 von 6. Er erzählt, dass er mit der Münch nicht nur zur Isle of Man fährt, sondern diese auch im Alltag ständig bewege.
Die Erben von Friedel Münch hätten schon mehrfach versucht, diese zurückzukaufen, aber warum sollte er das tun?

Tja, darauf habe ich auch keine Antwort.
immerhin konnte ich berichten, dass ich beim Forumstreffen 2015 (!) im PS Speicher Einbeck schon mal eine Münch 2000 live gesehen hatte (wenn auch nur in einer Vitrine und in blau) Aber auch zu dieser speziellen im PS-Speicher wusste mein Gegenüber Interessantes zu berichten.

Jedoch; Meine Hessen drängen zum Aufbruch und wir laufen (!) zum Büro der Marshals
Ich werde auch ohne Passfoto (ausnahmsweise) akkreditiert und erhalte die Grundausstattung bestehend aus dem offiziellen Programm, diversen Aufklebern meine Akkreditierungskarte, die Marshals-Weste und eine Spange mit Jahreszahl, die mich als Marshals ausweist, sowie die Einladung zum Marshals-Dinner am Ende der Manx.

Ich bin erst für morgen eingeteilt.

Zeit, sich das Fahrerlager anzusehen.

An Start und Ziel befindet sich die Haupttribüne (the grand stand) und dort gegenüber die riesige Anzeigetafel, der man den Rennverlauf und die Zeiten entnehmen kann.
Auf der Rückseite der Tribüne sind Stände mit Merchandising und sonstigen Devotionalien, eine kleine Bühne für Live Musik und um diese Bühne sind hufeisenförmig angeordnet Buden mit allerlei Gegrillten und Flüssigem.
Von dieser "Piazza" zweigen diverse Fahrerlager ab.
Von überall röhren Motoren. Die Atmosphäre ist entspannt und familiär.
(das ändert sich allerdings, je näher der Start in den einzelnen Klassen rückt)

Die hessischen Reiseprofis sind gut vorbereitet und haben ein Fotobuch erstellt, in dem unter anderem die einzelnen Fahrer porträtiert werden.
Nun gilt es diese zu finden und Unterschriften zu sammeln.
Hmm, Autogramme sind nicht so mein Ding, ich besorge mir lieber eine Tribünenkarte für den heutigen Renntag (klar, dass die Hessen ihre Karten bereits von Deutschland aus über das internet bestellt hatten) und schlendere durch die Reihen.
Am Abend zähle ich 200 Fotos historischer Rennmotorräder.

An einem kleinen Verkaufsstand für sein Buch sitzt John McGuinness und schreibt Autogramm und plaudert mit den Leuten.
Die Hessen sind (wie immer) auf alle Eventualitäten vorbereitet und zaubern einen Helm aus einem der Topcases hervor, auf dem schon diverse Rennfahrer unterschrieben haben.
Unter anderem Freddie Spencer, Joe Dunlop und viele mehr und nun winkt auch noch die Chance eines Autogramms von John McGuinness. Na dann mal ran.
Als echte Profis haben die Hessen sowohl einen weißen als auch einen schwarzen Edding mitgebracht, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. (Hut ab, vor so viel organisatorischer Tiefe).
Wer diesen Helm live bewundert möchte sollte sich ins Clubheim der Deutschen Bol d´Or Club begeben.
Dort hat er einen würdigen Platz.
Ich werde nun auch überredet, mir ein Autogramm auf meinen Helm geben zu lassen.
Na gut, wenn ich schon mal da bin .

Irgendwann und unbemerkt ist der Tag einfach vorbei.

Die Rennen und Trainingsläufe sind absolviert, die Spannung legt sich, es herrscht allgemeiner Aufbruch.
Was für ein Erlebnis: Unglaublich schöne und seltene Motorräder im Rennbetrieb, skurrile Typen, kultige Atmosphäre, ein Autogramm von John McGuinness auf dem Helm.

Es gibt nichts besseres, als wie was Gutes

oder wie es auf dem Rahmen meiner Guzzi zu lesen steht:

non perdiamo il buono, per cercare l´ottimo


Morgen startet meine Karriere als Marshal
und ich freue mich auf die Rückfahrt ins Sulby Glenn durch die herrlichen Berge und die atemberaubende Landschaft. Es ist noch hell und regnet nicht.

Bingo !

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Re: Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

Beitrag von desmo749 » 12. Nov 2017

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Re: Isle of Man 2017 Reisebericht und Tips

Beitrag von desmo749 » 12. Nov 2017

Schnell noch 5 Bilder, einiger Exoten hinterhergeschickt

Wer Fotos eines bestimmten Moped sucht, meldet sich bei mir per PN, oder hier im chat.
Vielleicht habe ich zufällig etwas vor die Linse bekommen, das ich dann weiterschicken würde

desmo

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