Entscheidungshilfe und Fragen zu einer CX500

Kaufberatung: Mopeds
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Hux
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Re: Entscheidungshilfe und Fragen zu einer CX500

Beitrag von Hux » So 11. Mär 2018, 16:03

f104wart hat geschrieben:
So 11. Mär 2018, 15:35
Niemand ist verpflichtet, einen Kaufvertrag abzuschließen. Und wenn ich einen FzgBrief verloren habe, dann habe ich natürlich auch keine Angaben mehr zum Vorbesitzer. Genau so hat der Vorbesitzer keine mehr zum Vorvorbesitzer. Der kann theoretisch auch längst verstorben sein. Und dann schmeißt Du den Rahmen auf den Schrott, weil Dir der Vorbesitzer zwar eine eidesstattliche Erklärung abgegeben hat, in der er versichert dass ER (nicht der Vorvorbesitzer) den Brief verloren hat, der Vorvorbesitzer aber verstorben ist oder nicht mehr ausfindig gemacht werden kann? :stupid:
Jep, so sieht das aktuell aus.

Auf der anderen Seite isses für einen Vorbesitzer kein Drama so eine Erklärung auszustellen - also wenn das Dingen wirklich nicht geklaut ist, hat der Vorbesitzer ja auch überhaupt nichts zu befürchten, es entstehen ihm keine Kosten und auch sonst keinerlei Nachteile.

Will der Vorbesitzer den Schrieb nicht ausstellen, rate ich derzeit auf jeden Fall dazu NICHT zu kaufen.

Ob diese schärfere Regelung dazu dienen soll zumindest mal ein paar "alte Karren" aus dem Verkehr zu ziehen oder gestohlenen Bikes die Rückkehr auf die Straße erschwert werden soll, kann jeder für sich selbst deuten.

P.S. Man kann sich ja auch nen eigenen Kaufvertrag basteln, in dem diese Erklärung direkt integriert ist.
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Re: Entscheidungshilfe und Fragen zu einer CX500

Beitrag von f104wart » So 11. Mär 2018, 16:09

Hux hat geschrieben:
So 11. Mär 2018, 16:03
Auf der anderen Seite isses für einen Vorbesitzer kein Drama so eine Erklärung auszustellen
Ich glaube, Sigi, Ihr redet da aneinader vorbei: Es geht hier NICHT um den Verkäufer. Die ZulStelle von Hermann wil einen Kaufvertrag von dem VOR-Vorbesitzer haben. :stupid:

...Das würde nur dann Sinn machen, wenn der Verkäufer sagt, dass ER das Moped auch schon ohne Brief bekommen hat. Gibt er statt dessen eine eidesstattliche Erklärung ab, dass ER den Brief verloren hat, hat die Zulassungsstelle keine Handhabe und kein Recht, diesen Kaufvertrag einzufordern. :wink:

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Re: Entscheidungshilfe und Fragen zu einer CX500

Beitrag von Hux » So 11. Mär 2018, 16:20

Oh, dann habe ich das falsch verstanden. Den Kaufvertrag vom Vor-Vorbesitzer zum Vorbesitzer zu verlangen entbehrt jeder Grundlage.
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Re: Entscheidungshilfe und Fragen zu einer CX500

Beitrag von zipp65 » So 11. Mär 2018, 19:21

Den Rahmen hat der Vorbesitzer von einem bekannten Teilehändler gekauft und ihm angeblich versprochen ein geeignetes Schreiben vom Kauf zu schicken , bis jetzt geht's einfach nicht mehr voran . Den einen vom Verkäufer reich denen nicht aus weil er zugeschrieben hat ein Motorrad mit dem Rahmen aufzubauen und er keine Lust mehr dazu hatte und ihn mir verkauft hat . Ich glaube deshalb sträuben sich die Behörden . Morgen gehe ich nochmals rein und versuchs nochmal .
Gruß von
Hermann

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Re: Entscheidungshilfe und Fragen zu einer CX500

Beitrag von f104wart » So 11. Mär 2018, 20:23

Na ja, bei dem ganzen Durcheinander kann man auch die Behörde irgendwo verstehen.

Der Händler ist ja NICHT der Vorbesitzer. Das wäre aber nicht das Problem, wenn man nicht so viel darüber reden würde. Eidesstattliche Erkläreung, dass ER der rechmäßige Besutzer war und ER den Brief verloren hat und fertig ist die Laube.

...Und, ganz ehrlich, wenn DU dem das Geld gegeben hast, ohne oder bevor Du entsprechende Unterlagen dazu bekommen hast, bist Du selber schuld. :roll:

Hattest Du auch nicht schon mal Probleme bei der Rücksendung von Teilen, weil Du die Sachen als Päckchen und ohne Sendungsnummer verschickt hast? Ich glaube, Du solltest da eher mal etwas an Deiner Gutgläubigkeit arbeiten anstatt die Fehler im "System" zu suchen. ...Ich mein´s wirklich nur gut! :wink:

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