Harley Davidson» WlA 750 Auf-und Umbau

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olofjosefsson
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Re: WlA 750 Auf-und Umbau

Beitrag von olofjosefsson » Mo 28. Sep 2015, 21:27

gartenfux hat geschrieben:Der Händler, der mir den Motor aufbaut, hat sich gemeldet.
Die Ventilführungen sind am Limit.
Er will für neue Führungen, neue Ventile incl. Einbau, einschleifen, Sitze nachschneiden 600 Teuronen haben incl. Märchensteuer.
Was mein ihr, ist das okay oder zu teuer??
Interessanter wirds bei den Kosten für die Kurbelwelle und Lagerung und Getriebeueberholung. Ventile und Kolben ist eher Standard und macht eigentlich jeder Motoren-instandsetzen.
Lass dir mal die Kosten für die gesamte Instandsetzung geben, dann weisst du ob es dir das Wert ist :wink:
Wenn nur die 600 eruo wären kannst du glücklich sein.
Gruss
Olof

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Re: WlA 750 Auf-und Umbau

Beitrag von gartenfux » Di 29. Sep 2015, 18:01

Hm..hätte ich natürlich schreiben sollen.
Motorüberholung, also neue Pleuel, KW Lagern, Läppen, neue Kolben, hohnen bin ich bei 1500 Teuronen inkl. Märchensteuer.
Jetzt liege ich mit neuen Ventilen, Führungen Sitze nachschneiden bei 2400 €
Naja, wenn dann gut ist für die nächsten 25 Jahre...
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Dind
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Re: WlA 750 Auf-und Umbau

Beitrag von Dind » Di 29. Sep 2015, 18:42

Hallo,

Falls noch das Getriebe dran ist, von mir folgende Erfahrung: Hab das damals ca.10 Jahre her, bei Lindner (45Store) machen lassen, Getriebe ausgebaut, hingeschickt, sämtliche Innereien Raus, Gehäuse wär das alte, hat ca. 600€ gekostet.
Meiner Meinung nach machst du das vollkommen Richtig, jetzt wo das Feuer brennt alles einmal vernünftig machen .daumen-h1: Viel Glück :fingerscrossed:

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Re: WlA 750 Auf-und Umbau

Beitrag von gartenfux » Mi 30. Sep 2015, 19:05

Dind hat geschrieben:Hallo,

Falls noch das Getriebe dran ist, von mir folgende Erfahrung: Hab das damals ca.10 Jahre her, bei Lindner (45Store) machen lassen, Getriebe ausgebaut, hingeschickt, sämtliche Innereien Raus, Gehäuse wär das alte, hat ca. 600€ gekostet.
Meiner Meinung nach machst du das vollkommen Richtig, jetzt wo das Feuer brennt alles einmal vernünftig machen .daumen-h1: Viel Glück :fingerscrossed:
Danke, kann ich brauchen!
Mein Finanzminister macht mittlerweile etwas Stress. tappingfoot
Ich hab unter anderem noch einen Japaner im Stall, der auch nicht läuft.
Am Wochenende hab ich erstmal meine Cb550 verkauft und somit guten Willen bewiesen.
Ich hoffe, das Getriebe muß nicht auseinander.
Bis die Harley fertig ist, gehen da auf sicher noch ein paar Scheine rein.
Den Motor habe ich zu Trollhead gebracht.
http://www.trollhd.de
Ich hoffe, ich bin da richtig.
Hat jemand Erfahrung mit dem?
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Re: WlA 750 Auf-und Umbau

Beitrag von grumbern » Do 1. Okt 2015, 01:25

Naja, reinschauen, zerlegen und sauber machen würde dem Getriebe sicher nicht schaden. Wenn die Buchsen usw. noch in Ordnung sind, kann es danach ja einfach wieder zusammen. Habe ich bisher immer so gehandhabt und es hat sich noch nie als falsch erwiesen.
Gruß,
Andreas

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Re: WlA 750 Auf-und Umbau

Beitrag von gartenfux » Do 1. Okt 2015, 21:34

grumbern hat geschrieben:Naja, reinschauen, zerlegen und sauber machen würde dem Getriebe sicher nicht schaden. Wenn die Buchsen usw. noch in Ordnung sind, kann es danach ja einfach wieder zusammen. Habe ich bisher immer so gehandhabt und es hat sich noch nie als falsch erwiesen.
Gruß,
Andreas
Hatte ich schon gemacht und sieht alles noch recht gut aus.
Genaueres wird erst später der Betrieb zeigen.
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Re: WlA 750 Auf-und Umbau

Beitrag von grumbern » Do 1. Okt 2015, 23:02

Na dann: .daumen-h1:

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Re: WlA 750 Auf-und Umbau

Beitrag von feinmotoriker » Fr 2. Okt 2015, 09:55

Trollhd ist genau richtig. Bei Sachen, mit denen ich mangels Diagnosesystem nicht weiter komme, gehe ich auch zu denen, obwohl es weit weg ist. Die haben Plan und die Preise sind realistisch.
Ich würde auch ins Getriebe kukken (lassen). Die Dinger sind nicht schlecht, aber oft ist das Ausgangslager fertig und dann ölt das Getriebe. Auch die Kikkerrastung geht gern kaputt. Einen durchrutschenden Kickerhebel braucht kein Mensch.
Das Schöne daran ist, daß die Motoren und Getriebe bis Ende 70er Jahre original gebaut wurden (für Servicar) und es sowohl HD Teile gibt als auch Zubehör aus verschiedenen Quellen.

Mach dir wegen der fehlenden Leistung keine Sorgen. Die Dinger fahren so gut, daß man im normalen Straßenverkehr richtig gut mitfahren kann. Viel mehr Power möchtest Du mit dem dünnen Rahmen eh nicht haben.
Wo wir beim Rahmen sind: Kukk mal die hinteren Ausfallenden nach. Die dünnen Rohre brechen gerne mal oder rosten durch. Brechen tun sie gern kurz oberhalb der Ausfallenden für das Hinterrad. Durchrostungen treten gern mitte des oberen Rohrs, das vom Hinterrad Richtung Hauptrahmen geht. Kann man reparieren, ist aber etwas kniffelig (auftrennen, neue Rohre einlöten)
Und die Springergabel sollte spielfrei in den Lagern sein. Wenn da etwas ausgeschlagen ist, fährt das sehr sehr gruselig.Teile gibts aber zu kaufen, ist garnicht mal so teuer. Vor und beim Zerlegen fotografieren! Und auch da mal kukken, ob die dickeren Rohre (also nicht die Schwingholme sondern die Tragrohre) nicht unter der Gabelbrücke kurz vor der Fügeverbindung fast durchgerostet oder angebrochen sind.

Schönes Projekt. Ich mag die alten Dinger. Wenn mir sowas nochmal zuläuft, könnte ich wohl auch schwach werden.

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Re: WlA 750 Auf-und Umbau

Beitrag von grumbern » Fr 2. Okt 2015, 15:48

Rahmenbruch lässt sich recht einfach raparieren, indem man eine passende Hülse einschiebt und dann sauber verschweißt. Die Hülse nimmt die Scherkräfte auf und die last von der Schweißnaht. Wenn man dann noch sauber verschleift, sieht das später niemand mehr.
Gruß,
Andreas

P.S.: Wo sind die Bilder?! tappingfoot

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Re: WlA 750 Auf-und Umbau

Beitrag von vanHans » Fr 2. Okt 2015, 17:39

Sehr guter Beitag vom feinmotoriker!!!! Davon brauchen wir mehr. In Bezug auf Leistung fällt mir nur ein guter Kumpel ein: so um die 40ps Werdens wohl sein.( seine Worte). Ich fuhr mal hinter ihm her und denke, er liegt da nicht ganz falsch.
Wer sich in die Bar begibt, bekommt darin Rum

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