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Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racer

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MichaelZ750Twin
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Re: Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racer

Beitrag von MichaelZ750Twin » 10. Sep 2019

Danke dir für die Bilder !
Diese Art der Vergaser wird nach dem Durchmesser der Drosselklappe bestimmt, egal wie groß der Venturi ist.
LG, Michael
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TortugaINC
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Re: Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racer

Beitrag von TortugaINC » 10. Sep 2019

MichaelZ750Twin hat geschrieben:
9. Sep 2019
Hi Nikita,
das sind interessante Vergaser
Hey,
das sind doch die besagten Mikuni BS Vergaser :prost: ich hatte mit denen bzw. mit dem (Eintopf) in Verbindung mit Einzelluftfiltern Probleme- hab dann auch TM gewechselt- seit dem keine Probleme mehr :) 4xTM ist aber leider Sau teuer :(
VG

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MichaelZ750Twin
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Re: Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racer

Beitrag von MichaelZ750Twin » 10. Sep 2019

Servus Schildkröte,
nein, das sind keine Mikuni BS.
Allein schon der glatte Einlasstrichter und die senkrecht stehenden Luftbohrungen, alle gefüttert vom Lufteintritt unterhalb der Membran.
Dazu diese Geschichte mit den zwei Hauptdüsen oder wie das zu bezeichnen ist.
Deutlich aufwendiger gemacht als die Mikuni BS, die ich wegen ihrer Einfachheit sehr schätze ;)
LG, Michael
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TortugaINC
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Re: Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racerdie

Beitrag von TortugaINC » 10. Sep 2019

Hey Michael,
du hast recht. Von außen sahen sie auf den ersten Blick so aus, wie der BS Vergaser meiner GN400. Hab den Link von Lode gerade mal angeklickt- von innen wirklich deutlich anders. 2 Hauptdüsen hab ich so auch noch nicht gesehen- jetzt wird mir klar was du gemeint hast :idea:

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BerndM
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Re: Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racer

Beitrag von BerndM » 10. Sep 2019

MichaelZ750Twin hat geschrieben:
10. Sep 2019
Dazu diese Geschichte mit den zwei Hauptdüsen oder wie das zu bezeichnen ist.
Sagt doch einfach primäre und sekundäre Hauptdüse.

Gruß
Bernd

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Mechaniker
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Re: Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racer

Beitrag von Mechaniker » 10. Sep 2019

Oder ihr sagt mir am besten was ich tuen soll, ich bin nämlich total planlos was das Thema Vergaser angeht :versteck:
Ich lade auch jeden von euch auf nen Pils ein beim Forumstreffen :prost:

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MichaelZ750Twin
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Re: Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racer

Beitrag von MichaelZ750Twin » 11. Sep 2019

Keine Bange, das bekommst du schon hin ;)

Das einfachste ist, du setzt dich mit Onkelheri in Verbindung, der macht dir die Vergaser einbaufertig, wie neu oder auch besser ;)

Ansonsten besorgst du dir am besten erstmal vier gleichgroße, stapelbare Kisten und nummerierst sie von 1 bis 4 oder auch links aussen, links innen, rechts innen und rechts aussen, jeweils in Fahrtrichtung gesehen.

Ein einfaches Gestell aus Vierkantholz ist unglaublich praktisch, um die Vergaser darauf abzulegen bzw. abzustellen.
Habe eines aus etwa 4 x 7 cm Kantholz gefertigt, wirklich eine einfache Konstruktion.
Der Abstand zwischen den oberen Hölzern ist etwas kleiner als die Schwimmerkammer, damit die nicht so weit reinrutscht.
20190910_233900 (Custom).jpg
20190910_233934 (Custom).jpg

Dann schnappst du dir die komplette Vergaserbatterie und sprühst sie mit Silikonspray, evtl. WD40, großflächig und großzügig ein.
Danach entfernst alle Schläuche die aussen dranhängen. Überlauf- und Belüftungsschläuche braucht man nicht wirklich, den Benzinschlauch erneuert man am besten.
Dann baust du alle Schwimmerkammern ab und legst sie samt Schrauben in die jeweilige Kiste.
Dann gleich die Schwimmer, Nadeln und Achsen raus und auch in die Kisten.
Alle Düsen, Düsenstöcke, Stöpsel, etc. die unten verschraubt sind raus und in die Kisten.
Dann die Vergaserbatterie umdrehen und Deckel ab, Schieber samt Membranen raus und, klar, ab in die Kisten.
Die Schieber sind die Bauteile, die tunlichst wieder an gleicher Stelle eingebaut werden sollen, auf die Fahrtrichtung achten ;)
Noch die Gemischregulierschrauben mitsamt der Feder, der winzigen Scheibe und dem winzigen O-Ring rausbekommen und in die Kisten.
Dann hast du schon mal die nackte Vergaserbatterie vor dir und viele Einzelteile in den Kisten.

Bisher war es nicht nötig und ich habe sogar schlechte Erfahrungen damit gemacht, die vier Gehäuse voneinander zu trennen.
Ich würde sie mit den Querstreben verschraubt lassen, die Drosselklappen samt Welle und auch die zwischen den Gehäusen befindlichen Spritverbinder samt ihren O-Ringen belassen.

Jetzt kannst du die Vergaserbatterie von innen und aussen reinigen, mit Druckluft drin rumpusten, kein Problem.
Die verschiedenen Bohrungen, Luftkanäle. etc. kann man schlecht mechanisch reinigen, das wäre der Zeitpunkt für ein Ultraschallbad.

Ist soweit alles sauber sprühe ich etwas WD40 in die Bohrungen und blase rein (Schutzbrille tragen!). Man sieht, wo das WD40 rausgeblasen wird, kann den Kanalweg verfolgen. Man kann über das Ausblasmuster und die austretende Menge abschätzen, ob alle Bohrungen in allen Vergasern gleich reagieren oder ob doch die eine oder andere Bohrung verstopft ist.

In den Kisten hast du die Teile und kannst sie einzeln beurteilen und reinigen.
Schwimmernasen anschauen, ob die alle gleich sind oder ob die Spuren von nachträglichem biegen aufweisen.
Die Schieber auf Schleifspuren untersuchen, die Membranen auf Beschädigung, meist in Form von Löchern an den Knickstellen.

Ok, wenn du so weit bist und Bilder zeigen kannst, dann geht es an den nächsten Schritt, Beurteilung der Komponenten.
Danach kommt der Zusammenbau und später die Synchronisierung.

Wird schon oder eben machen lassen, da reichen ein paar Pils aber nicht aus ;)
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LG, Michael
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Re: Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racer

Beitrag von Mechaniker » 11. Sep 2019

Alles klar, sollte kein Problem sein. .daumen-h1:
Glücklicherweise hat ein Kumpel von mir ein Ultraschallgerät welches ich benutzen darf.

Jetzt aber nochmal zu meinen Kernproblem. Welches DynoJet Kit soll ich bestellen?
Ich kann den Vergaser weder einem bestimmten Kawasaki Modell noch einem Bj. zuordnen.
Und es müssen auf jeden Fall Sportluftfilter drauf.

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MichaelZ750Twin
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Re: Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racer

Beitrag von MichaelZ750Twin » 12. Sep 2019

Das mußte selber rausfinden und dann im Portfolio von Dynojet suchen, sorry ;)

Es muss nicht zwingend ein Dynojetkit sein, um das Mopped überhaupt mit Einzelluftfiltern ans Laufen zu bekommen.
Es erleichtert typischerweise die Abstimmung und vermeidet auch das manchmal nervende Konstantfahrruckeln.
Übliche Abstimmungsänderungen für den Einsatz von Einzellufis zusammen mit einem legalen Auspuff sind:
- 10% größere Hauptdüse (Querschnittsflächenberechnung durchführen !!!)
- Düsennadel eine Raste höher hängen, also z.B. Clip in die 4. statt 3. Kerbe von oben
(Falls die Nadel keine Kerben hat, muss sie unterlegt werden, damit sie höher im Schieber sitzt)
- Gemischregulierschrauben nach Bedarf weiter rausdrehen (max. etwa 3,5 Umdrehungen raus, sonst reicht die Federkraft nicht mehr zum halten der Schraube)
Mit dieser Abstimmung sollte der Motor schon fahrbar sein und in allen Drehzahlbereichen funktionieren.
Der Feinschliff kommt dann durch weitere Einstellfahrten und ausprobieren.
LG, Michael
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Re: Kawasaki» 550GT wird zum Cafe Racer

Beitrag von Mechaniker » 21. Sep 2019

Ich stand die ganze letzte Woche mit dem Support von Kawasaki in Kontakt.
Und das ist dabei rum gekommen...

Die Nummer des Vergasers der angeblich von der GPZ sein soll ist dem System von Kawasaki unbekannt.
Foto 17.09.19, 17 48 50.jpg
Die Nummer des Vergasers von der GT ist dem System zwar bekannt aber dafür gibt es kein passendes DynoJet Kit.
Foto 17.09.19, 17 47 39.jpg
Und ich möchte auf jeden fall ein DynoJet Kit verbauen, schließlich soll die Maschine sich auch sauber fahren lassen und Spaß machen.

Mir ist jetzt aber noch was anderes aufgefallen. Ist es möglich dass die 550GT Bj.84 den gleichen Vergaser wie die 550GPZ Bj.82-84 hat?
Laut Internet Artikeln haben beide eine 26mm Vergaser und Kawasake wird ja wohl kaum zwei mal die selbe Gussform entwickeln/ herstellen haben.

Kawasaki Z 550 GPZ Artikel
In Akashi stellte man Mitte 1982 als Antwort die Kawasaki GPZ 550 (KZ 550 H1/H2) auf die rot oder schwarz lackierten Gussräder, hauchte dem Motor mit schärferen Nockenwellen und 26 mm Vergaser 4 PS Mehrleistung ein und war nun mit 62 PS und einer Top-Speed von 194 km/h fürs Erste wieder Klassenprimus.
Kawasaki Z 550 GT Artikel
Außerdem sorgte anstelle des 27-Millimeter-Vergaserquartetts der GPZ eine 26-Millimeter-Version für die Gemischaufbereitung.
Selbst wenn ich recht haben sollte, bin ich wieder an dem Punkt dass der GT Vergaser kacke aussieht. Naja jedenfalls geht es hier weiter...
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