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BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

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Bollermann
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Re: BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

Beitrag von Bollermann » 3. Mär 2019

Hallo,

da möchte ich mich einklinken.

Ich habe ein ähnliches Projekt vor 38 Jahren gestartet. Damals komplett aus Neuteilen.
Wie das dann so geht, kamen dann Studium, Selbständigkeit und Familie dazwischen. Die R65 (eigentlich eine R86 mit Michel-Motor) verschwand 1985 auf dem Dachboden.
Jetzt möchte ich das Projekt fortsetzen.
Mir war damals übrigens nicht allein die Optik, sondern eine wesentlich sportlichere Bewegungsweise wichtig.
Mein Ziel war eine optisch-technische Ducati Pantah mit den Genen einer zuverlässigen BMW, die ich aus meiner aktiven Motorradzeit (R75/5; R45) her kannte.
Ein Motorrad zum Brennen in der angrenzenden Eifel und für die tägliche Fahrt zur Arbeit gleichermaßen. Auch im Winter und bei Regen.
Wer die damaligen Ducatis kennt, weiß, weswegen ich mir da nicht gleich eine Ducati gekauft habe.

Aus meiner Beschäftigung mit der Materie weiß ich, daß die Seriengabel der R45/65 durch die kurze Überdeckung von Gleit-und Standrohr zum Verkanten neigt. Auch bei Doppelbremsscheibe.
Schon damals hatte ich deswegen zu dem serienmäßigen Blechbügel, der die Funktion eines Gabelstabilisators hatte (für eine reine Schutzblechbefestigung ist das Teil ohnehin viel zu mächtig), durch einen TELEFIX-Stabi ergänzt.

Das komplette Weglassen des Teils halte ich für keine gute Idee, wenn das Fahrzeug nicht ausschließlich als static display verwendet werden soll.
Wenn es hier nicht nur um die Erstellung eines Blenders gehen sollte, wäre vielleicht mal das Studium alter "Michel" oder "Fallert"-Prospekte angeraten, die dann auch noch zusätzliche Maßnahmen wie eine deutlich verbesserte Bremsanlage oder Rahmenverstärkungen enthalten haben.


PS:
Das es auch Motorräder ohne Stabi gibt, sagt gar nichts aus.
Es ist die Gesamtkonstruktion, die das nötig macht....oder auch nicht.

Gert

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f104wart
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Re: BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

Beitrag von f104wart » 3. Mär 2019

mdpeter hat geschrieben:
3. Mär 2019
Und wo ist hier der Gabelstabi? Und jetzt sag mir keiner das im Gelände nicht gebremst wird.
Was möchtest Du uns damit denn beweisen? Willst Du die Bremskräfte im Gelände mit denen auf griffigem Asphalt vergleichen?

Auf meinem Deutz D40 fahre ich auch keine Conti Road Attack. :roll:

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cafetogo
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Re: BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

Beitrag von cafetogo » 3. Mär 2019

Man könnte meinen die Schrumpfkuh hat 200ps :lachen1: Wenn man Rennen Fahrern will gibt es heutzutage besseres wie eine alte BMW oder eine Silverwing :grinsen1: Man kann es auch übertreiben :roll:

Grüße
Roland

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RennQ
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Re: BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

Beitrag von RennQ » 3. Mär 2019

...etwas am thema vorbei...aber dafür nicht unbedingt zielführend. :roll:

es geht hier nicht um sinn oder unsinn eines hobbys...
natürlich können heutige mopeds alles besser, wäre auch traurig wenn nicht.

wir halten uns einfach mal an die fakten:

es handelt sich hierbei nunmal um ein mehr als 30 jahre altes krad, - welches umgeschraubt wird.
wo gibt es dafür mehr verständniss als hier?
das ist jedoch kein grund nicht zu versuchen die schwächen z.b der fahrwerke der damaligen zeit nach heutiger kenntniss zu verbessern.
- auf keinen fall aber zu verschlechtern!
kompromisse kann man an anderer stelle machen, - nicht bei der sicherheit der maschine!
...selbst ein 200kg motorrad mit ausgelutschten 50PS lässt sich flott, aber sicher über den asphalt bewegen.

wissen wir doch, dass wir jeden tag mehrmals die chanche bekommen unser motorrad ohne unser zutun zu zerlegen...

woher ich das weis!?

:fingerscrossed:
...immer schön langsam, - aber nicht überholen lassen...

"ich weis längst, daß ich nicht motorrad fahren kann, das muß ich niemanden mehr beweisen!"

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sven1
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Re: BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

Beitrag von sven1 » 3. Mär 2019

@Erich und Ralf: Wenn es etwas mehr Sicherheit durch solche Kleinigkeiten gibt, sollte man nicht über Sinn und Unsinn eines Stabbis diskutierten.
Ich gebe euch uneingeschränkt Recht.
Grüße
Sven
Man muß auch mal den Fehler bei anderen suchen.
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Re: BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

Beitrag von cafetogo » 3. Mär 2019

Fakten sind das man ohne den Blechteil sehr wohl fahren kann ohne das man sein leben riskiert :lachen1: ob das Blechteil einen nutzen hat stelle ich sogar in frage zumal das an meiner BMW damals beim losschrauben fasst 1cm zusammen gegangen ist, da verspannt ja mehr. Umsonst standen auch die dritten Gabelbrücken nicht in Kritik und so mancher würde es gar nicht mal merken wenn man die klauen würde. :roll: Wollte man einen alten Fahrzeug die Marotten austreiben müsste man schon ein neues Fahrwerk bauen.

Geht ja auch mehr um das Gemecker,das hat er ja echt gut hinbekommen und da wird ein Blechhalter und eine Stromklemme moniert :stupid:

Grüße
Roland

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Re: BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

Beitrag von obelix » 3. Mär 2019

cafetogo hat geschrieben:
3. Mär 2019
Fakten sind das man ohne den Blechteil sehr wohl fahren kann ohne das man sein leben riskiert
Kalr, man kann auch bei Rot über die Ampel, ohne dass man zwingendermassen von nem Omnibus plattgewalzt wird.

Um mal Grundsätzliches abzusondern - wir versuchen alle hier, unsere Alteisen zu optimieren. Das bedeutet aber im Wortsinn: zu verbessern. Und ne Verbesserung wird das wohl ned sein, das kann man garantiert so als gegeben hinnehmen. Wie ich schon geschrieben hab: Kein Hersteller verbaut Teile, die keinen Sinn haben. Und ohne nun irgendwem zu nahe treten zu wollen - wer behauptet, er wisse es besser als hunderte von Fahrwerksinschenören und Testern... naja, das ist eben seine persönliche Meinung. Vielleicht liegt diese Erkenntnis ja auch nur am eigenen Fahrkönnen, das eben nicht so ausgefeilt und sensibilisiert ist wie das derer, die in der Fahrwerksentwicklung arbeiten?

Klar können moderne Fahrwwerke mehr. Aber dann kommen wir schon wieder in den Bereich, in dem der eigene Wahnsinn (oder auch das Fahrkönnen) zum Tragen kommen. Ich zähle mich zu den eher unterdurchschnittlichen Mopedfahrern - schon alleine durch die recht begrenzte Erfahrung. Und trotzdem erlebe ich immer wieder, wie ich - ohne es zu wollen oder drauf anzulegen - anderen Fahrern auf aktuellen Haufen in den Kurven wegfahre und rein gefühlsmässig noch WEIT von den erFAHRbaren Grenzen weg bin.

Im Auto ist das täglich gelebte Erfahrung, da lasse ich mit untermotoriserten Kleinwagen aus den 80ern auch gern mal aktuelle "Sportwagen" in den Ecken furchtbar blass aussehen. Auf dem Möp passiert mir das eher zufällig. Da frage ich mich dann schon manchmal, wozu der Fortschritt gut ist:-))

Gruss

Obelix
Neulich stieg ne hübsche, junge Frau mit grossen Brüsten zu mir in den Aufzug. Sie lächelte mich an und fragte, ob ich Ihr die zwei drücken könne. War wohl ein Missverständnis...

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f104wart
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Re: BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

Beitrag von f104wart » 3. Mär 2019

Leute, das hier ist ein Umbauthread und kein Diskussionsfaden. tappingfoot


...Sorry, dass wir versucht haben, Peter, der dafür anscheinend selbst keine Notwendigkeit sieht, einen Tipp zu geben.
Soll nie wieder vorkommen. :salute:

Das ist aber andererseits jetzt auch kein Grund, daraus jetzt ein Grundsatzthema zu machen und den Thread
damit zu zu spamen. :roll:


Also: Back to Topic, please! :bulle:

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mdpeter
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Re: BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

Beitrag von mdpeter » 4. Mär 2019

Bevor wir zum Thema zurückkehren darf ich mich wohl auch noch mal äußern. Vielen Dank.
Tatsache ist das dieses Blech eine Stärke von 1.5 mm aufweist. Wer glaubt ernsthaft daran das diese 1.5 mm einen echten Stabi ausmachen. Das Teil war knapp 3mm breiter wie meine Gabel. Mal soviel dazu. Drückt er die Gabel nach außen? Ist ein Schutzblechhalter. Sonst wäre es nichts mit Kunststoffkotflügel.
Bin letztes Jahr bereits ca. 4000 km damit gefahren und habe keine brenzlige Situation damit gehabt.
Was Konstrukteure angeht. Diese Herren haben leider schon oft genug Dinge entwickelt auf die ein normaler Mensch nicht kommt. Wenn BMW damals z.B. dieses Modell mit einer zweiten Scheibe von Haus aus versehen hätte , wäre das Motorrad zu teuer geworden. Also läßt man den Kunden entscheiden ob er eine bessere Bremse benötigt und natürlich benötigt dieses Modell eine bessere Bremse. Schließlich wurden auch Verkleidungen angebaut. Keine Auflage für die zweite Scheibe von BMW. Obwohl das Gewicht noch weiter gestiegen ist. Als ich mir diesen Eisenhaufen zulegte war ich erschrocken über die schlechte Leistung der Einscheibenbremse. Obwohl sie völlig in Ordnung war. Klar - die gesetzliche Forderung wurde erfüllt. Obwohl die damals schon nichts taugte. Vielleicht ja auch mit einem zu gedrücktem Auge. Hab es nicht für möglich gehalten das BMW so etwas damals auf den Markt gebracht hat.
Oder wie kommt es das bei etwas älteren Autos für ein Wechsel einer Scheinwerferbirne die Werkstatt empfohlen wird. Da heisst es - die Stossstange abbauen. Klasse - Herr Konstrukteur. Schlechte Beispile gibt es also noch genug.
Dann kommen wir zum nächsten Thema. Selbst der TÜV ist an diesem so genannten Stabi nicht interessiert.
Stabis können Sinn machen. Das bestreitet keiner. Aber ein Stabi muss an einer Gabel einstellbar sein. Damit keine Spannung in die Holme kommt. Alles andere ist Murks.
Was die Herren Fallert und Michel schreiben macht wohl Sinn. Schliesslich leben sie vom Verkauf. Gibt ja auch bei Wunderlich eine Strebe im Rahmen. Oder ist das Siebenrock. Soll auch Klasse sein. Soll eben. Und sie bieten wohl auch keine albernen Blechteile an.
Und ganz zum Schluss. Sie ist kein Fahrzeug für die Rennstrecke. Obwohl ich sie sehr zügig bewege. Und die norddeutsche Tiefebene gibt Streckenmäßig auch nicht sehr viel her.

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mdpeter
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Motorrad:: BMW R 65

Re: BMW» R 65 zum möglichst klassischen Caferacer umbauen

Beitrag von mdpeter » 6. Mär 2019

Da wir ja nun wieder bei diesem https://www.caferacer-forum.de/viewtopi ... 54&t=23282 Thema sind kann ich jetzt mal mein sehr spartanisches Armaturenbrett zeigen. Drehzahlmesser empfinde ich als Luxus und als Tacho geht es auch etwas kleiner. Der Tacho wurde übrigens in ein Tachogummi einer Hercules aufgehängt. Vielleicht kennt das ja noch jemand. Das Ölthermometer war beim Motorrad dabei und fand auch wieder eine Verwendung. Ob man es braucht glaube ich eigentlich nicht. Denn Temperaturen kann man an allen möglichen oder unmöglichen Stellen messen und hat immer andere Werte. Und keiner kann sagen was richtig ist. :wink: Der Starterknpof wurde von modernen Autos abgeguckt. Ach neee - die haben es ja von den Motorrädern übernommen :grinsen1:
Die Klemmfäuste für den Lenker stammen übrigens von Maico und sind wenigstens versenkt - die Schrauben natürlich. Bremse und Kupplung sind von einer cbr 600. Bremse mit 14 mm macht schon im Stand einen guten Eindruck - was natürlich noch nichts zu sagen hat. Kupplungsseil mußte ich selbst löten. Passte natürlich bei dem Hebel nicht mehr. Lichtschalter ist von einer Yamaha - also auch schon klassisch. Die Spiegelaufnahmen sind von Brembo und passen ausserdem an die Hebeleien der Honda.
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