Honda» Cb 550 K3

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Mill11
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Re: Cb 550 K3

Beitrag von Mill11 » 25. Mai 2017

obelix hat geschrieben:
Mill11 hat geschrieben:oder soll ich weiter schleifen?
eigentlich sollte das ja DICHT sein:-) Das ist ja das Ziel. Also - Ziel verfehlt:-) Bei der Gelegenheit: schon ausgelitert? Ich mein, wenn schon zerlegt und komplett neu aufbauen, dann bietet sich das ja an. So kleine Brennraumanpassungen lassen sich jetzt, in diesem Stadium, problemlos durchziehen.

Gruss

Obelix
nein hab ich noch nicht gemacht, aber hast schon Recht, das werde ich dann auch gleich noch machen, danke für den Hinweis.

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f104wart
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Re: Cb 550 K3

Beitrag von f104wart » 26. Mai 2017

Also bevor ich über eine Ausliterung der Kanäle und der Brennräume nachdenken würde, hätte ich die Ventilsitze nachgefräst und angepasst. Die Dichtflächen sind, wie ich oben schon geschrieben habe, viel zu breit und zu weit innen.

...Entweder richtig oder gar nicht.
.

Mill11
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Re: Cb 550 K3

Beitrag von Mill11 » 26. Mai 2017

jetzt mal ne blöde Frage, wenn ich die Ventilsitze nachfräse, bzw. nachfräsen lasse, brauch ich dann wieder neue Ventile, weil die jetzt eingeschliffenen passen ja dann auch nicht mehr exakt oder, oder kann ich die dann noch mal nachschleifen?

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sven1
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Re: Cb 550 K3

Beitrag von sven1 » 27. Mai 2017

Moin Manuel,

da die Ventilsitze, laienhaft ausgedrückt, mit einer Drehmaschine neu "geplant" werden (im jeweiligen Winkel des Ventilsitzes) fände ich es logisch wenn du die Ventile neu einschleifen mußt, bzw. kompl. neue Ventile benötigst. Je nachdem wie viel Material "abgetragen" wurde.
Ich weiß aber nicht obsich der Aufwand lohnt, wenn du nicht einen neuwertigen Motor herstellen möchtest. Dazu können dir hier bestimmt andere etwas sagen, aber vielleicht hilft dir ja der Link zur ersten Orientierung weiter.
http://www.kwl-motorsport.de/bearbeiten.htm

Grüße

Sven
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Re: Cb 550 K3

Beitrag von grumbern » 27. Mai 2017

Die Winkel am Sitz korrigieren und dann Ventile neu einschleifen. So wie ich das sehe, haben die aber schon einen Grat vom Einschleifen bekommen, sollten also auch noch mal geschliffen werden vorher. Das macht im Zweifelsfall alles der nette Instandsetzer um die Ecke. Der kann das auch direkt vor Ort bewerten, was noch machbar ist und was sonst noch nötig wäre.
Gruß,
Andreas

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Re: Cb 550 K3

Beitrag von f104wart » 27. Mai 2017

Also jetzt mal Butter bei Fische:

Wenn ich einen Motor - besonders einen luftgekühlten Vierzylinder - total zerlege und ihm neue Kolben und Kolbenringe spendiere, dann hone ich auch die Zylinder, prüfe zumindest das Spiel der Kurbelwellen- und Pleuelllager sowie der Ventilführungen. All das ist hier nicht geschehen.

So wie ich das auf dem Foto mit dem Ventil erkenne, ist das kein neues, sondern ein gebrauchtes Ventil. Wie sieht das denn am Ventilschaftende aus? Gibt es da schon mehr oder weniger starke Pittingbildung?

Da die Ventilsitze eh nachgefräst werden müssen, macht es auch Sinn, gleich neue Ventile einzusetzen. Ein Ventil kostet um die zwanzig Euro. Das sind gut investierte 160 € in einen solchen Motor.

Ist kein Pitting vorhanden, können die Ventilkegel auch auf einer Ventilkegelschleifmaschine nachgeschliffen werden.



Und denk bei der Endmontage auch an die Kette des Primärantriebs. Die ist meistens schon gelängt und sollte dann im Rahmen einer Motorrevision erneuert werden. :wink:



...Klar kann man einen Motor irgendwie wieder zusammenpuzzlen und danach wird er auch irgendwie wieder laufen. Aber der schwarze Lack alleine und eine nett anzuschauende Ritzelabdeckung machen eine Ente nicht zum Schwan.

.

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Re: Cb 550 K3

Beitrag von Mill11 » 27. Mai 2017

Das ist eben genau mein Problem, ich war mit meinen Motorteilen bei einem Motorinstandsetzer. Die Zylinder hat er gehont, den Kopf geplant, Kurbelwelle gecheckt, das passt alles. Er hat dann eben die Ventilsitze kontrolliert und schon gemeint, dass das ein oder andere etwas Spiel hat aber wenn ich keine Rennen fahren will, dann passt das schon noch.
Ich habe dann eben noch neue Ventile gekauft und gehofft wenn ich dann die neuen einschleife, dass dann alles dicht ist. Wie gesagt es ist nicht super undicht, nur minimal.
Das Ventil auf dem Bild ist eben auch ein neues. Daher auch meine Frage, falls ich jetzt die Ventilsitze doch nachfäsen lass ob ich dann meine neuen aber schon eingeschliffen Ventile noch neben kann. Will jetzt ungern nochmal einen Satz kaufen. Weiß jetzt auch nicht genau wie ich weiter machen soll.

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Re: Cb 550 K3

Beitrag von Mill11 » 8. Jun 2017

Kennt den jemand von euch einen guten Motorinstandsetzer im Allgäu? Würde das Ganze nochmal gern von einem Zweiten begutachten lassen.

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sven1
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Re: Cb 550 K3

Beitrag von sven1 » 8. Jun 2017

Hallo Manuel,

frag doch mal bei deinen örtlichen oder in der Nähe befindlichen Motorradwerkstätten nach. Die machen Motoren doch in der Regel auch nicht selber sondern geben diese an eine Fachfirma. Taucht dann ein Name mehrmals auf, würde ich den mal anfragen.
(Ressler, Gruber, Kern, Waldmann, Geisenhofer)
Evtl. gibt es ja auch einen professionellen Umbauer oder Restaurierer auch für Autos in euer Ecke.
Solche Firmen arbeiten in der Regel auch mit festen Partnern zusammen. http://www.oldtimervermietung-events.de ... C3%BCssen/
Ansonsten ist bei euch doch auch ein jährliches Oldtimertreffen, habt ihr einen entsprechenden Club in derNähe, die haben oft auch Adressen.
Ansonsten kann ich dir in der Ecke der Republik leider nicht weiterhelfen :dontknow: .

Grüße

Sven
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Re: Honda» Cb 550 K3

Beitrag von Mill11 » 21. Mai 2018

Hallo zusammen, bin gerade kurz vor der Fertigstellung des Wieder Zusammenbaus meines Motors. Wollte dann die Steuerkette spannen. Habe also alles gemacht, Stellung 15 Grad nach TDC etc. Kontermutterlösen, dann sollte ja die Einstellschraube auf Grund der Spannung sich von selbst justieren. Macht sie bei mir leider nicht. Glaub aber auch nicht dass der Steuerkettenspanner komplett hinüber ist, da ich die Einstellschraube nicht um 360 Grad drehen kann. Ich kann Sie eben mit dem Schraubenzieher in beide Richtungen ein Stück drehen und erhalten dann unterschiedliche Spannung. Hab bei meiner Revision das Teil auch untersucht und prinzipiell hat der Mechanismus in ausgebautem Zustand auch funktioniert, sicher nicht so geschmeidig wie bei einem Neuteil aber bei Zusammenpressen der Gleitschiene hat sich auch die Einstellschraube gedreht. Meine Frage sollte ich den Steuerkettenspanner komplett austauschen oder kann ich praktisch manuell die Steuerkettenspannung einstellen? Bin mir unsicher

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