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Kawasaki» Z250A 1981

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hue
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Re: Z250A 1981

Beitrag von hue » 21. Sep 2017

Gibt's noch andere Modelle mit der Hinterradbremse? Den Behälter bekommt man weder mit Geduld, WD-40, Hitze, noch mit grober Gewalt auf. Für die kleine Z findet man bei den meisten Seiten leider nichts, deshalb würd ich gern nach einem anderen Modell schauen.
Ich nehme mal an du bekommst den Bremskolben nicht rausgedrückt. Ich hatte neulich das gleiche Problem mit einem Bremssattel aus ner xj 600. Ich hab dann zwei Stücke Gummi aus nem alten Fahrradschlauch geschnitten, auf die Löcher gelegt durch welche die Bremsflüssigkeit von einer Bremssattelhälfte in die ander gelangt und den Bremssattel wieder zusammengeschraubt. Dadurch ist die Bremssattelhälfte wo der Bremskolben noch drin ist gegen die andere luftdicht abgeschlossen. Dann sollte man mit Druckluft durch den Sitz der Entlüftungsschraube den Kolben ausdrücken können. Achtung mit Lappen sichern, sonst kann er durch die Werkstatt fliegen. Der Bremssattel sieht auf den Bildern nicht so verrottet aus, das der Kolben unlösbar festgegammelt ist.

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bakshish
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Re: Z250A 1981

Beitrag von bakshish » 21. Sep 2017

hue hat geschrieben:
Gibt's noch andere Modelle mit der Hinterradbremse? Den Behälter bekommt man weder mit Geduld, WD-40, Hitze, noch mit grober Gewalt auf. Für die kleine Z findet man bei den meisten Seiten leider nichts, deshalb würd ich gern nach einem anderen Modell schauen.
Ich nehme mal an du bekommst den Bremskolben nicht rausgedrückt. Ich hatte neulich das gleiche Problem mit einem Bremssattel aus ner xj 600. Ich hab dann zwei Stücke Gummi aus nem alten Fahrradschlauch geschnitten, auf die Löcher gelegt durch welche die Bremsflüssigkeit von einer Bremssattelhälfte in die ander gelangt und den Bremssattel wieder zusammengeschraubt. Dadurch ist die Bremssattelhälfte wo der Bremskolben noch drin ist gegen die andere luftdicht abgeschlossen. Dann sollte man mit Druckluft durch den Sitz der Entlüftungsschraube den Kolben ausdrücken können. Achtung mit Lappen sichern, sonst kann er durch die Werkstatt fliegen. Der Bremssattel sieht auf den Bildern nicht so verrottet aus, das der Kolben unlösbar festgegammelt ist.
Mahlzeit hue,

danke für den Tipp, aber die Kolben sind vorn wie hinten (halbwegs) frei, ich bekomm lediglich den Deckel des Flüssigkeitsbehälters nicht ab. Wär er aus Kunststoff, würd ich ihn aufbrechen und einen neuen besorgen, aber leider ist er aus Metall.

Gruß

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Re: Z250A 1981

Beitrag von Jupp100 » 21. Sep 2017

Moin bakshish,

WD 40 ist nicht wirklich die erste Wahl
als Rostlöser. Was Du noch versuchen
könntest, wäre den gesamten Deckel-
bereich in Essigeessenz (Surig 25 %)
einzulegen. 2-3 Tage einwirken lassen
und mit etwas Glück abschrauben.
Gruß Stefan





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bakshish
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Re: Z250A 1981

Beitrag von bakshish » 21. Sep 2017

Jupp100 hat geschrieben:Moin bakshish,

WD 40 ist nicht wirklich die erste Wahl
als Rostlöser. Was Du noch versuchen
könntest, wäre den gesamten Deckel-
bereich in Essigeessenz (Surig 25 %)
einzulegen. 2-3 Tage einwirken lassen
und mit etwas Glück abschrauben.
Mahlzeit!

Werd ich probieren, schreib grad eh meine Einkaufsliste für heut Abend.

Danke und Gruß!

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MichaelZ750Twin
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Re: Z250A 1981

Beitrag von MichaelZ750Twin » 21. Sep 2017

Servus Mario,

entscheidend ist nur der Durchmesser der Bremspumpe !
Der wird aussen am Gehäuse angegossen und ist von einem Kreis umringt.
Mußte mal auf deinen Teilen danach suchen.

Es gibt zwei Größenangaben:
Metrisch, das sind meist 12 und 14 mm oder die Angabe in Zoll, da sind es oft 1/2" (umgerechnet 12,7 mm).
Wenn du Bremspumpen mit gleichem Durchmesser verwendest, wird die Bremse wieder wie ursprünglich vorgesehen funktionieren.
Du kannst auch ruhig Bremspumpen von anderen Herstellern nehmen, eintragungspflichtig ist der Tausch der Bremspumpen sowieso.

Bei den Handbremspumpen ist die Montage noch ziemlich einfach, schwieriger wird es eine Fussbremspumpe zu finden, die mechanisch paßt und sich über das Gestänge ordentlich bedienen läßt. An Anpassungsarbeit oder auch einer Adapterplatte für die Aufnahme am Rahmen wirst du wohl nicht herumkommen ;)
Für beide Pumpen gilt es, die Position des Anschlußes der Bremsleitung im Auge zu behalten, damit die Leitung (neue Stahlflex wären empfehlenswert) anschließend auch in die richtige Richtung zeigt.
LG, Michael
"Wenn du nicht weißt, was du tust, tue es nicht !"

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bakshish
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Re: Z250A 1981

Beitrag von bakshish » 22. Sep 2017

MichaelZ750Twin hat geschrieben:Servus Mario,

entscheidend ist nur der Durchmesser der Bremspumpe !
Der wird aussen am Gehäuse angegossen und ist von einem Kreis umringt.
Mußte mal auf deinen Teilen danach suchen.

Es gibt zwei Größenangaben:
Metrisch, das sind meist 12 und 14 mm oder die Angabe in Zoll, da sind es oft 1/2" (umgerechnet 12,7 mm).
Wenn du Bremspumpen mit gleichem Durchmesser verwendest, wird die Bremse wieder wie ursprünglich vorgesehen funktionieren.
Du kannst auch ruhig Bremspumpen von anderen Herstellern nehmen, eintragungspflichtig ist der Tausch der Bremspumpen sowieso.

Bei den Handbremspumpen ist die Montage noch ziemlich einfach, schwieriger wird es eine Fussbremspumpe zu finden, die mechanisch paßt und sich über das Gestänge ordentlich bedienen läßt. An Anpassungsarbeit oder auch einer Adapterplatte für die Aufnahme am Rahmen wirst du wohl nicht herumkommen ;)
Für beide Pumpen gilt es, die Position des Anschlußes der Bremsleitung im Auge zu behalten, damit die Leitung (neue Stahlflex wären empfehlenswert) anschließend auch in die richtige Richtung zeigt.
Moin,

vielen Dank für die Info! Da ich ja simultan (und schon viel zu lang) an meiner kleinen Suzuki rumbastel, hatte ich mich da mal in die ganzen Bremspumpen eingelesen wg. Ø usw., aber mit Kawas hatte ich mich da noch nicht beschäftigt.

Morgen ist wieder Basteltag, da werd ich mich dann mal ein bisschen mit der vorderen Bremse beschäftigen und schauen, ob sich der Behälter hinten doch irgendwie seinem offenen Schicksal ergibt!

Gruß

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MichaelZ750Twin
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Re: Z250A 1981

Beitrag von MichaelZ750Twin » 22. Sep 2017

Servus Mario,
ich habe mehrere Kawas mit Brembo, Honda oder auch einer Nissin-Bremspumpe unbekannter Herkunft umgebaut.
Zwei Handbremspumpen habe ich von 14 mm auf 1/2" (12,7 mm) umgerüstet, um einen längeren Hebelweg zu erzielen.
Zusammen mit einem verstellbaren Handbremshebel ist das sehr angenehm und stößt selbst bei brutalster Betätigung nicht am Gasgriff an, ist ja klar.
Das hat bei mir die Dosierbarkeit wesentlich verbessert. Solche Änderungen (hier: Verkleinerung des Kolbendurchmessers) solltest du nur durchführen, wenn sich der Bremshebel kaum ziehen läßt (geringen Betätigungsweg hat) und sich die Dosierung anfühlt, als wolltest du einen Ziegelstein gefühlvoll drücken ;)
Mit den originalen Kolbendurchmessern bist du immer auf der sicheren Seite.
DSCN8128 (Custom).JPG
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LG, Michael
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Re: Z250A 1981

Beitrag von bakshish » 27. Sep 2017

Zwei Fälle in einer Woche gelöst, ich glaub es kaum:

- Schieber der Vergaser sind endlich draußen und beide sind komplett heil. Ein ekliges Geräusch und Gestank gab's noch als Zusatz

- Deckel der Bremspumpe ist ab. Sieht innen eigentlich auch sehr gut aus, bis auf kristallisierte Bremsflüssigkeit

@Michael: Danke für die Aufklärung bei der Bremse aber ich hoffe, dass die hintere in original funktioniert. Dafür hab ich aber schon nen Punkt für den TÜV aufgeschrieben (Bremspumpe ER5 vorne mit kleinerem Ø)

@Jupp100: Der Essig hat geholfen!!
IMAG0884.jpg
IMAG0889.jpg
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Re: Z250A 1981

Beitrag von Jupp100 » 27. Sep 2017

Super, das freut mich für Dich! :dance2:

Den "Essigbereich" mit Wasser abspülen
und anschließend leicht einölen, sonst
kannst Du beim Rosten zusehen.
Aber das weißt Du ja vermutlich selbst. :salute:
Gruß Stefan





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Re: Kawasaki» Z250A 1981

Beitrag von bakshish » 15. Jan 2018

Aloha zusammen,

hier ging es zwischenzeitlich auch weiter. Vergaser und alle Bremsenteile sind "geultraschallt" und werden grad entlackt (Vergaser natürlich nicht). Im Übereifer hab ich direkt mal Bremssattellack gekauft, damit die unbehandelten Teile nicht oxidieren wenn ich sie zurückbekomm.

Probleme macht mir immer noch der Tank. Meinen kann ich nicht verwenden und Ersatz zu finden gestaltet sich als wirklich kompliziert. Muss da nochmal in Bielefeld anfragen; letztes Mal hat man da wohl meine Anfrage nicht ganz verstanden.

Als nächstes auf dem Plan: Gabel revidieren (Simmerringe und Kupferdichtungen sind unterwegs) und in dem Zuge direkt neue Lenkkopflager reinschmeissen. Kann nicht schaden und ich denk dass neue Kegelrollenlager länger halten als die komplette Z :)

Sobald die Front wieder tragfähig ist werd ich mich um die Konis kümmern müssen. Wär zu schade die in die Tonne zu treten.

Würd ja gern zwei Bilder anfügen aber irgendwie meckert er hier über die Größe, obwohl ich die vorher angepasst Hab.

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