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Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

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onkelheri
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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von onkelheri » 13. Mai 2020

Das ist ja der Job vom Choke, und bis zum erreichen der Betriebstemperatur wird die Kost ja auch besser verwertet , daher der Drehzahlanstieg ... und daher bei manchen Mopeten eben der stufenlose Chokehebel am Lenker.

Wenn deine chokekolbendichtungsgummis etwa ausgehärtet sind ( neu um 40 shore A ) oder beim zusammenstecken verwechselt wurden, ist das vielleicht nicht mehr dicht ...
Hier mal erneuern oder die Kolben in Pril o .ä. ... einlegen. Die Stangen samt Federn gut einfetten , Silikonfett ist da meine Wahl.

Dann auf jedenfall checken ob im geschlossenen Zustand die chokekolben alle frei vom Mechanismus in ihrer Schliesstellung sind ...

Viel Erfolg

Heri
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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von lenfau » 13. Mai 2020

Genau solch ein stufenloser Choke ist das ja. Ursrpünglich war der auch über Bowdenzug betätigt. Die Chokekolben samt der darin eingebetteten Gummis sind neu. Die laufen auch wunderbar in ihren Führungen. Das Gestänge hat zu den Kolben in Betätigungsrichtung etwa 1,5mm Spiel, sodass diese in Null-Lage vom Gestänge entkoppelt sind, und durch die Federn an den Kolben auch sicher abdichten sollten.
Grüße,
Lenhard

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onkelheri
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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von onkelheri » 13. Mai 2020

Nun dann muß du händisch runterregeln, so das er gesund rund läuft... kalten Motor keinesfalls über 2000 RpM und ja damit bin ich einige hunderttausend Kilometer gut gefahren ...

Gruß heri
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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von lenfau » 13. Mai 2020

Nun gut, das wär dann das neue Prozedere für die Warmlaufphase. Deswegen hab ich ja nach wie vor mit dem verflixten Übergangsbereich zu kämpfen, wenn das Gas gerade ganz leicht auf Zug steht. Kann jawohl nicht sein, dass ich hier gerade Neuland betrete. :)
Ich möchte weiß Gott nicht vorgekaut bekommen, wie ich die Vergaser an der Kiste zum Laufen bekomme. Ich möchte einfach unnötiges rumprobieren in der Falschen Richtung vermeiden, falls irgendeiner der Mitleser bereits ähnliche Probleme hatte. Sollte ja auch ganz interessant für andere Triple-Fahrer sein, welche sich für diesen Vegraserumbau interessieren.
Im Zweifelsfall dann halt doch weiter mit try and error...
Grüße,
Lenhard

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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von onkelheri » 14. Mai 2020

Ok , eine Idee 💡 hätte ich noch , nachdem ich jetzt alle Seiten überflogen habe ...

Ich las das du die Originale CDI fährst ... demzufolge sich auch die originalen PickUps unter dem linken Deckel befinden ...?

Ja dann mein lieber Lenfau...gönne dir ein sehr genaues Augenmerk auf den Fliehkraftversteller: dieser ist in der Historie der XS Dreizylinder schon mehr als einmal die Ursache manches Ubergangsgerumpels gewesen. Auch mit Originalbeatmern...Dazu gehört: 1. Tiptop Federn, spielfrei in ihren Aufhängeaugen. 2.Keine „Schlüssellöcher“ und 3.die Nocken der Verstellgewichte sollten spielfrei sein ...

4. ...das ganze mit einem MoS2 geschmiert!

Auf das die wirklich wieder wie eine 1 funktionieren hatte ich mal Teile mittels Laserschweißauftrag überholen können.

Wichtig ist beim zusammenwürfeln der Teile davon das man die Gewichte nicht verwechselt: halbhohe für die kontaklose Zündung( hohe Nocke) , die doppelt Dicken für den flachen(!) Kontaktnocken.

Es sei denn man mag eine schnelle Verstellung .
Egal was du jetzt noch am Gaser machst: Guck vorher nochmal danach ... und am großen Sechskant nur gegenhalten (!) und mit der 10er lösen. Beim Zusammenbau nicht den Fixstift in der Kurbelwelle versenken. Hier auch schauen ob die Nut dazu spielarm ist ... sonst kann die Einstellung danebenliegen .

So , hoffe das hilft ...

Gruß Heri
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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von lenfau » 14. Mai 2020

Hallo heri, vielen Danke erstmal für deine Mühe. Genau. Ich fahr die originale kontaktlose Zündung, allerdings mit dem Steuergerät aus einer 750er. Das hat bisher auch eigentlich seinen Dienst problemlos verrichtet.
Den Fliehkraftregler hatte ich auseinander, und ihn mal mit neuen Federn von Uwe Friedrich versehen. Die Mechanik hat einen guten Eindruck gemacht, wenn ich mich recht erinnere. Das mit der Größe der Gewichte werd ich überprüfen. Den Unterschied kannte ich nocht nicht! .daumen-h1:

Mit dem Passstift in der Kurbelwelle hatte ich schon so meine Freude. Der wurde von einem der Vorbesitzer nämlich, genau wie du schreibst, in der Kurbelwelle versenkt und lässt sich da nun natürlich nicht ohne weiteres wieder rausnavigieren. Ich hab da aber auch schon irgendwann mal interessante Lösungsansätze für in den Tiefen des Internetz gefunden.
Jedenfalls wurde bei mir die "rabiate" Variante gewält, und eine Bohrung um 180° versetzt angebracht, sowie eine neue Nut in die Grundplatte des Reglers eingebracht. Alles nicht ganz 100%ig, als ich die Sache erhalten hab, ich hab es aber so weit ausgebessert, dass der ZZP eigentlich wieder stimmen sollte. Den OT hab ich mittels Anschlag und Gradscheibe bestimmt und den Zeiger am Gehäuse so verschoben, dass die OT-Marke am Fliehkraftregler wieder gepasst hat. Das Spiel der Nut selber werde ich aber nochmal prüfen. Mangels der Möglichkeit zu Schweißen hab ich die damals nur mit 2K-Kleber "spielfrei" gemacht. Falls sich da beim Anziehen was eingedrückt haben sollte, werd ich das sehen und nochmal richtigstellen. WIG-Schweißgerät ist jetzt vorhanden, sodass ich da nen kleinen Tropfen auf die Nut geben kann, um die Sache danach wirklich passend zu feilen. Dann sollte das Thema abgehakt sein.

Ich werde berichten.

Grüße
Lenhard
Grüße,
Lenhard

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