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Kawasaki» Schwäbischer Kaffee-KruZer - Z550b

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obelix
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Re: Schwäbischer Kaffee-KruZer - Kawa Z550b

Beitrag von obelix » 10. Nov 2015

steffri hat geschrieben:Schön, dass es auch enstspannt beim TüV laufen kann. Darf ich fragen wo und bei wem du warst? Ich wollte meine Änderungswünsche auch demnächst mal beim TüV vorstellen und wohne ja jetzt nicht soo weit weg von dir.

PS: Kawa sieht gut aus, finde den Entenbürzel schön stimmig, muss nicht immer Rundheck sein.
PPS: Falls du mal zum Ebnisee fährst, bist du gerne zu einem Bierchen eingeladen, dann können wir die Sportwagennummer nochmal andiskutieren :versteck: :prost:
Hi!
Sorry, hab das übersehen. Ich war beim TÜV in LB, draussen beim Breuni.
Es gibt sogar im Netz eine hochoffizielle Liste der MÖP-Spezialisten in den einzelnen Prüfstellen. Ist zwar schon älter, aber zumindest für LB ist sie aktuell, bei dem in dieser Liste aufgeführten Menschen war ich. Den Hinweis hab ich von einem sehr netten Nachbarn und Forenmitglied bekommen, der war - zumindest für mich und mein Vorhaben - Gold wert.

Sportwagennummer???

Gruss

Obelix
Neulich stieg ne hübsche, junge Frau mit grossen Brüsten zu mir in den Aufzug. Sie lächelte mich an und fragte, ob ich Ihr die zwei drücken könne. War wohl ein Missverständnis...

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obelix
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Der Tank-Fluch...

Beitrag von obelix » 7. Mai 2016

Heute hab ich meinen Tank verformt:-(

Aber der Reihe nach.
Hatte mir einen 2. Tank besorgt, zum Aufarbeiten. Leichte bis mittlere Rostansätze innen - eig. kein Problem. Erst mal mit 00-WC-Reiniger ausgiebig und erfolgreich dem Rost zu Leibe gerückt. Dann gespült. Innen bildete sich erwartungsgemäss ne richtig flächendeckende Rostschicht.

Die Passivierung wollte ich dann machen, kurz bevor der Tank montiert wird. Also erst mal aussen auf Vordermann bringen. Also sauber anschleifen, rechtsseitig ne grössere Delle und hinten am Knick ne kleine sauber verspachtelt und alles wieder penibelst geschliffen. Dann Grundierung drauf. Zwischen den einzelnen Schritten lagen immer ein paar Tage, deshalb hat sich das nun seit Dezember gezogen - ist ja kein Thema, bei nem Saison-KZ ab April. Dann, in der ersten Wärmeperiode den Decklack drauf. Schei**e, falsche Düse, läuft wie Wasser. Also abgewischt, den Rest vorlackiert und wieder weggestellt. Die pfuschige Seite sollte dann nachbearbeitet werden. Nach dem Durchtrocknen alles wieder angeschliffen, mit Silikonentferner gesäubert und lackiert.

Hoppla - wieso kräuselt sich der Lack??? *Narf* Sah so aus, wie wenn man ein lackiertes Holz mit Beize einstreicht, rissig und zieht sich zusammen. Also wieder weggestellt, alles trocknen lassen, dann wieder runtergeschliffen. Neuer Versuch. Diesmal nicht mit Silikonenferner gesäubert (den hab ich im Verdacht als Verursacher der Misere). Es kräuselt wieder, zwar nicht so schlimm wie zuvor, aber eben immer noch.

Heute dann beschlossen - alles muss runter. Ich wollte den Werkslack eig. erhalten, nix ist haltbarer als die alten Lacke - aber das Risiko wieder nen Kräusellack zu bekommen war mir dann zu gross. Also den Tank komplett blank geschliffen.

Dann dachte ich, o.k., wenn nun schon alles runter ist, dann kannst auch gleich die Passivierung machen - dann hast kein Risiko den neuen Lack zu versauen. Schnell das Benzinhahnabaufloch verschlossen, die beiden Schraublöcher oben am Tankdeckel abgedichtet 8Schrauben kmit Gummidichtung) und nen Gummistopfen für die Einfüllöffnung organisiert. Dann 2 Liter 85%ige Phosphorsäure rein, schon beim Einfüllen (ganz langsam mit Trichter) gesehen - es wirkt (*freu*).

Stöpsel drauf, mit nem Spanngurt gesichert. Dann den Tank alle paar Minuten gewendet, geschüttelt, in anderer Positon abgestellt. Soweit alles planmässig.

Vorhin dann den Tank entleeren wollen. Spanngurt gelöst -bäng... Der Tank verwandelt sich in nen Pfannkuchen. Man lerne daraus - es ensteht ein höllischer Druck bei der Passivierung. Beim Enstöpseln ist ne wahre Fontäne aus dem Tankeinfüller rausgesprüht - wie bei ner geschüttelten Coladose. Tja - nu issn neuer Tank fällig.

Beim nächsten mal wird erst eine der kleinen Schrauben gelöst,dass sich der Druck abbauen kann und die Geschichte sich entspannt. Zumachen muss man das Ding ja, sonst iss nix mit schütteln und wenden.

Die gute Nachricht: der Tank ist innen blitzeblank - es funktioniert also.
Bilder mach ich morgen, heute muss erst der Hals abschwellen...

Ich hoffe, beim nächsten Tank liegt kein Fluch auf dem Ding.

Gruss

Obelix
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Re: Schwäbischer Kaffee-KruZer - Kawa Z550b

Beitrag von grumbern » 8. Mai 2016

Ohne Salz in die Wunde streuen zu wollen: Warum hast du übrhaupt komplett abgedichtet? Wegen Schwenken?
Aber wie du sagst: Versuch macht klug, auch, wenns manchmal weh tut :oops:

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Re: Schwäbischer Kaffee-KruZer - Kawa Z550b

Beitrag von Tomster » 8. Mai 2016

Sowas braucht kein Mensch.
Zumal du den Grund für den Kräusellack ja auch noch nicht gefunden hast, oder?

Bis dahin
Tom
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Re: Schwäbischer Kaffee-KruZer - Kawa Z550b

Beitrag von obelix » 8. Mai 2016

Tomster hat geschrieben:Sowas braucht kein Mensch.
Zumal du den Grund für den Kräusellack ja auch noch nicht gefunden hast, oder?
Yepp, kann man gut drauf verzichten... Ich hab nach wie vor den Silikonentferner in Verdacht, letzte Gewissheit wird es aber nie geben:-) Dehalb hab ich mich entschieden, alles runterzumachen und den kompletten Lack ab Blech neu aufzubauen.

@grumbern: Ja, abgedichtet wegen des Schwenkens, bzw. weil ich den Tank auch koppheister gelegt habe. Einfach, damit die Säure bis in das letzte Winkelchen kommt und optimal wirken kann - was sie ja auch getan hat:-)

Gruss

Obelix
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