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DIE caferacer Lackierung

Lackierung, Oberflächenveredelung, optische Details
timeless
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Re: DIE caferacer Lackierung

Beitrag von timeless » 5. Dez 2019

Natürlichen British Racing Green... 😎

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FEZE
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Re: DIE caferacer Lackierung

Beitrag von FEZE » 5. Dez 2019

ohne Lack und das in matt.....
Whoosenose?

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otaku
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Re: DIE caferacer Lackierung

Beitrag von otaku » 5. Dez 2019

Ich denke, die Frage stellt sich eher im Umfeld von Restaurationen.
Bei Individualisierung oder "Customizing" ist das, wie der Name schon sagt, eine höchst individuelle Geschmacksfrage.

Aber zweifellos ist der Lack das letztendliche Gewand vom Moped und somit m.A. extrem wichtig !!!

Ich habe mir wochenlang das Hirn zermartert und als die Entscheidung dann Anstand, war das alles andere als
leicht ... oldschool flake ... just black ... HRC Farbschema wie bei der japanischen Ausführung, laute Farbe, dezent,
glänzend, matt :banghead: ???

Es muss auch einfach zum Projekt passen, bei der Sevenfifty z.B. ist das Hauptproblem die fette Hummel vom Tank selbst.
Also war neben der Farbe das Design entscheidend. Der schlankmachende Streifen unten ist fast obligatorisch, wenn
man den Serientank behält, machen ja viele. Ich habe ferner die Schwingen skaliert, so dass sie den Tank etwas mehr
"umarmen" und die Erhebung oben ebenfalls akzentuiert lackieren lassen.
Das war im Endeffekt an Stunden der größte Kostenblock im Projekt, aber es hat sich gelohnt, mir gefällt´s!

13888

Und warum Rot? Ist einfach meine Lieblingsfarbe.

Stefan82
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Re: DIE caferacer Lackierung

Beitrag von Stefan82 » 5. Dez 2019

DIE FRAGE oder so Ähnlich habe ich mir auch schon gestellt, und musst leider feststellen das es ein sehr heikles Thema ist, die Farbe die ich mir vorstellte passt so überhaupt nicht auf mein Motorrad und Modell, obwohl ich dafür eigentlich ein gutes Auge habe.

Klassisch, ist wie hier schon mal angesprochen wohl der polierte Tank.
Aber für mich selbst zählt da noch Silber und ein dunkles Grün mit rein, ob das nun rein Optisch zu deinem Cafe Racer passt ist die Frage der Fragen.


Ich selbst suche auch noch und habe da ein paar Vorstellungen im Kopf mal schauen was es dann endgültig wird.

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AsphaltDarling
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Re: DIE caferacer Lackierung

Beitrag von AsphaltDarling » 5. Dez 2019

Also per Definition sind die Rennmaschinen der 60er das Vorbild für den Cafe Racer ... ergo sind es diese Farben.

British Racing Green geht aber auch immer ;)
..."wenn es das nicht ab kann dann darf es kein Motor werden"...

—> Mad Aces Founding Member <—
(Mutprobe reich ich nach)

tomcat
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Re: DIE caferacer Lackierung

Beitrag von tomcat » 5. Dez 2019

Kauf dir ne Vincent Black Lightning, dann hast, Du nen richtigen Caferacer und direkt die passende Farbe...

alk
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Re: DIE caferacer Lackierung

Beitrag von alk » 5. Dez 2019

Ich denke auch, orientieren sollte man sich an dem was es auch gab.
Sonderlackierungen, bunte Metallikfarben, Flipflop, Flakes...fallen da für mich erstmal flach.
Normale Unilacke sind da m.M.n. die richtige Wahl
Wenn ich da an die Engländer denke kommt mir als erstes Schwarz, Rot, ein Mittelblau, das bekannte Racinggreen und ein einfaches Silber in den Sinn. Auch vers. pastellige Sachen gabs, sind aber für einen Renner eher weniger geeignet.
Bei Japanern war´s da schon deutlich bunter, spätestens ab den 70ern.

Ich würde aber sogar soweit gehen, je nach dem wie authentisch man das will, zu sagen: "so eine moderne 3x nachpolierte Hochglanz- oberfläche hat auf einer historischen Kiste nix verloren".
Die haben das damals auch nicht nachpoliert, es wurde in den Werken so gut lackiert wie es eben ging, 1-2 Schichten Unifarbe trocknen fertig, kein zus. Klarlack, kein Nachpolieren.

ist evtl ein schlechtes Beispiel aber:
Als ich damals meine IZH hab lacken lassen, hab ich das so auch dem Lackierer erklärt. Bitte einen Unilack verwenden der keinen Klarlack benötigt und bittte nicht nachpolieren. Naja das mit dem Material hat er gemacht, das nicht polieren brachte er nicht übers Herz.
Da ich aber kein Putz- und Polierfanatiker bin sieht das jetzt nach etlichen Jahren nur-mal-kurz-drüberwischen-wenn-s-wirklich-sein-muß, etwa so aus wie ich das urspr. wollte.

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Re: DIE caferacer Lackierung

Beitrag von 1kickonly » 5. Dez 2019

Jo, der Paintjob ist wohl sehr wichtig, wenns ums Erscheinungsbild, die Qualitätsanmutung geht, aber eine verhunzte Karre kann er auch nicht retten. Stimmt erstmal die Linie, die Proportionen, die technische Ausführung, dann kanns auch rosa sein, und das Teil wird gut aussehen...

LG
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Re: DIE caferacer Lackierung

Beitrag von mrairbrush » 5. Dez 2019

Wenn es nicht mehr gefällt lackierst es halt um. Zu jeder Zeit gab es gewisse Trends die sich auch nach Verfügbarkeit von Materialien richtete. Heute sind z.B. gewisse Flakes aus den 70ern/80ern kaum zu bekommen, jedenfalls nicht im Lackbereich. Sobald die Nachfrage sinkt sind diese meist Sonderlacke kaum noch verfügbar. Damals war der Markt, auch durch die Unterhaltungsbranche (Autoscooter usw.) recht gross. Was die normalen Farbtöne angeht ist es heute recht einfach wenn eine Rezeptur nicht mehr verfügbar ist. Messgeräte berechnen einen ähnlichen verfügbaren Ton und ändern die entsprechenden Rezepturen ab so das man dem Original schon recht nahe kommt. Zumindest bei Standardfarben aus dem Automobilsektor. 100% wird man zwar selten erreichen weil das Ergebnis auch von anderen Faktoren abhängt, meist merkt es aber niemand wirklich. Und an Farbtonabweichungen z.B. Stoßfänger zu Karosserie stört sich offensichtlich niemand mehr. Ebenso über Lacke die eher Ähnlichkeit mit einer Raufaser haben als mit einem Lack. Dadurch erspart man sich in der Produktion Zwischenschritte, weil sie nicht mehr auffallen.
Nur bei eher Luxusartikel wie beispielsweise Motorräder sind die Kundenerwartungen etwas höher.
Tank sieht gut aus. Farbe ist letztendlich immer Geschmackssache und muss einem selber gefallen.
Wichtiger ist das solide gearbeitet wurde damit es sehr lange hält. Wenn es lange dauerte wurde wohl mit der nötigen Sorgfalt gearbeitet.

Das damals nicht poliert wurde ist nicht korrekt. Es gab genug Materialien die erst durch Polieren ihren richtigen Glanz bekamen. z.B. die alten Nitrolacke. Später gab es dann Thermoplastlacke (vornehmlich USA). Sogar 2K Einschicht Metalliclacke (Ford,Opel). Die Lacke waren vom Verlauf her schon viel besser so das man heute mit den schnell ablüftenden und trocknenden Materialen echte Probleme bekommt, vor allem bei größeren Flächen wie z.B. einer ganzen KFZ Seite.
Früher galt nach einem Gang eine Ablüftdauer von einer Zigarettenlänge als Anhaltspunkt (stand sogar so in Prüfungsbögen). Heute folgt er bei größeren Flächen meist sofort darauf. (Fingerprobe am Klebeband ist immer noch erste Wahl).
Will man jedoch einen verwitterten aber neuen Lack muss man eben nachhelfen.

alk
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Re: DIE caferacer Lackierung

Beitrag von alk » 5. Dez 2019

Also zu Zeiten wo ein Motorrad noch ein Gebrauchsgegenstand und günstiges Verkehrsmittel für all jene, die sich kein Auto leisten konnten oder wollten war. Bevor es zum erst Sport und später Spaß-, Luxusobjekt wurde. Grob sag ich jetzt mal 1930er-1960er und gerade bei den Brot und Butter Geräten, wurde meines Wissens in keinem Werk serienmäßig poliert, das sah/sieht man den Teilen eigentl auch an.
Nimm dir mal eine R26, Awo, DKW oder MZ, die noch Erstlack hat. Vorallem die Rahmen haben meist leichte Orangenhaut und auch die Blechteile sind einfach nicht so glatt, wie das der Kunde heute voraussetzen würde.
Ich meine das hat nicht nur mit dem Alter und der Abnutzung zu tun.

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