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Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

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Alrik
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Re: Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

Beitrag von Alrik »

Es muss vor allem im Kleinhirn drücken, wenn man Stand- und Fahrgeräusch nicht auseinanderhalten kann.
Lächle! Du kannst sie nicht alle töten.

Konkrete Anfragen zu Abnahmen von Umbauten im PLZ-Bereich 64, 63, 60, 61 und Umgebung vorzugsweise per PN.

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karlheinz02
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Re: Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

Beitrag von karlheinz02 »

eigentlich mag ich nicht schlecht über unser Nachbarland Österreich reden, aber ob das auch in Tirol bekannt ist?

Sorry für OT, aber immerhin gäbe es unter diesen Stichworten genügend Material um sich in die Geräuschthematik einzulesen.
Viele Grüße, Karl-Heinz
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grumbern
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Re: Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

Beitrag von grumbern »

Leute, bleibt doch bitte sachlich.

Ich fahre auch alte Kisten und möchte mir den Spaß damit nicht verbieten lassen, oder gar gezwungen werden, ein originales Fahrzeug abzuändern. Aber das Ausreizen bestehender Geräuschgrenzwerte, um möglichst laut zu sein, ist einfach nicht mehr vertretbar. Wir stehen sowieso alle unter ständigem Dauerverdacht und guter Sound ist auch unter 100dB möglich.
Gruß,
Andreas

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kramer
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Re: Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

Beitrag von kramer »

grumbern hat geschrieben: 15. Jul 2021 ... und guter Sound ist auch unter 100dB möglich.
Genau. Deswegen hab ich ja auch nur 99 :versteck:

Peter

hansen
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Re: Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

Beitrag von hansen »

Hallo
Habe auch eine Shovel bj 54.
102p standgeräusch eingetragen.
Versuchs mal bei shovelhead.com
Vielleicht kann dir da geholfen werden.
Gruss
Möpse und Motoren

nickthequick
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Re: Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

Beitrag von nickthequick »

OT:
kannste den Hobel eigentlich mal vorstellen? Würd mich wirklich interessieren.
Habe vor Jahren mal eine umgebaute WLA zu einer WLS gesehen und die sah einfach nur überragend aus.
Leider 2 Dealbreaker:
1. Der Besitzer meinte, übertrieben gesagt, müsse er nach 100km fast alle Schrauben nachziehen. --> sprich sehr wartungsintensiv
2. Braucht man dafür nicht auch noch das komplette Werkzeug in Zoll?

Aber sonst hab ich mich schon ein bisschen verliebt, obwohl ich eigentlich kein Harley-Fan bin.

Schnelle Grüße

Nick

manicmecanic
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Re: Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

Beitrag von manicmecanic »

Nick
ein exKumpel hatte mal so ein Ding.Er hat die Kiste total zerlegt und alles was nicht Neumaß hatte getauscht.Hat nicht viel gebracht,klapperte fast wie vorher und das ölen an allen möglichen Stellen kam auch bald zurück.Ich erinnere mich noch daß er auch nach der Restaurierung ständig dran schrauben mußte.
Nebenbei war die noch schwer und lahm dank des SV Motors.Am nervigsten fand ich die Bedienung,schalten am Tank,kuppeln mit Fuß und noch diverse Hebel am Lenker an denen man rumdrehen mußte.Ok,ist eben ein echter Oldie.
Zum Werkzeug,na klar braucht man da Zollwerkzeug,das ist doch noch made in USA von anno krux.

Gruß Richard

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grumbern
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Re: Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

Beitrag von grumbern »

Naja, man muss halt wissen, was man will. Manch einer rollt am liebsten mit der Automatik und vollentkoppeltem Fahrwerk durch die Lande, dass es erst bei 200km/h überhaupt einen gewissen Reiz hergibt, andere arbeiten lieber mit der Mechanik und freuen sich bei jedem gelungenen Gangwechsel, der nicht kracht :mrgreen:

So alte Karren sind eben nicht einfach nur cool anzuschauen und hip, sondern erfordern eine ganz andere Herangehensweise an die Thematik. Das kann man mögen, muss es aber nicht. Dann nimmt man was unkompliziertes neueres und verzichtet auf Coolness und die dadurch bedingten Unannehmlichkeiten ;)

Zollwerkzeug und Schrauben für Amis sind doch kein Thema, die gibt es in jedem besser sortierten Werkzeugladen. Da sind Engländer etwas anspruchsvoller...
Gruß,
Andreas

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olofjosefsson
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Re: Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

Beitrag von olofjosefsson »

Wenn bei einer WLA nach 100 km sich die Schrauben lösen haetten wären wir nicht befreit worden.....
Gruss und Danke,
Olof

martin58
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Re: Fahrgeräuschgrenzwerte einer Harley von 1954

Beitrag von martin58 »

Mit dem Iphone lässt sich eine WLA jedenfalls nicht reparieren ;-)

In den 40ern war eine WLA ein modernes Motorrad, es war deutlich schneller als jedes Pferd und benötigte auch deutlich weniger Wartung und Pflege.
Die Bedienung einer manuellen Zündeinstellung, Choke und des Kickstarters gehörten damals zur kulturellen Grundausstattung eines Motorradfahrers.
Ich habe in den frühen 90ern einen WLA-Fahrer in Lübeck gekannt. Der ist das Ding im Alltag gefahren und konnte damit sogar auf der Autobahn über 100kmh fahren. Für mich als Fahrer einer damals neuen Evo war der Typ die Krönung der Coolness auf 2 Rädern.
Heute weiß ich, dass das nur mit viel Leidensfähigkeit, Lernbereitschaft und Gottvertrauen machbar ist.
Die schrauberische Steigerung zur WLA wäre dann noch Alteisen von der Regeninsel. Die amerikanischen Zollgrößen sind Kindergeburtstag zu BSW, BSF BSC ..
Baustelle.JPG
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