Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

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cafetogo
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Re: Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

Beitrag von cafetogo » Mo 19. Jun 2017, 11:31

Mainländer hat geschrieben:Was ist denn von dem Scheppach HC250 zu halten?

Gibt es die Woche für 88€ beim Globus Baumarkt.
Was soll man davon halten? Ich habe so einen mit einen anderen Namen vor 10jahren gekauft der überlebt mich wie es aussieht ein bekannter von mir hat sich einen geholt der ist 5min gelaufen, das ist aber nicht die regel. Darf man halt nur nicht über das Internet kaufen damit man den auch wieder leicht zurückgeben kann wenn was ist.

Grüße
Roland

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onkelheri
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Re: Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

Beitrag von onkelheri » Mo 19. Jun 2017, 11:44

Wer den Radau nicht mag baut selber mit einer Kühlschrankblase. Das dauert zwar, aber nervt nicht!
Mein V2 " vom ALDI" steht in einem anderen Raum. auf die Luftfeuchtigkeit und REGELMÄßIGE Entwässerung und Ölstand achten.
Die Schönheit:Jene milde, hohe Übereinstimmung alles dessen,was unmittelbar,ohne Überlegen und Nachdenken zu erfordern,gefällt.Goethe
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Re: Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

Beitrag von f104wart » Mo 19. Jun 2017, 12:17

Um mal nen Reifen aufzupumpen oder Teile auszublasen reicht so ein Ding. Viel mehr kann man damit nicht machen.

...Für den Preis kann man zwar nicht viel erwarten, aber auch nicht viel falsch machen, wenn man sich darüber bewusst ist, was man mit so nem Ding machen kann und vor allem: was nicht.

.
Gruß Ralf


Motorradfahren ist wie Sex: Man muss es nicht gut können, um Spaß daran zu haben.

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Re: Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

Beitrag von trinentreiber » Mo 19. Jun 2017, 12:33

Hallo,
ich nutze zu Hause einen kleinen Kompressor von Güde, Modell hab im Moment nicht die Spur einer Ahnung. Der Kleinsttank von ca.25Ltr. Volumen lässt natürlich keine großen Sprünge zu, aber vom Ausblasen über Reifenfüllen oder artfremd Planschbecken auffüllen gehet alles.
Dazu habe ich mir noch einen LKW-Druckluftspeicher mit ca. 100Ltr. Inhalt schenken lassen, mit den entsprechenden Anschlüssen versehen kann ich nun auch kleinere Sachen lackieren. Selbst den Unterbodenschutz vom Transit Euroline habe ich damit neu gemacht. Ein Druckluftnadelentroster funktioniert auch. Das Auffüllen dauert natürlich, aber damit kann ich leben.
Gruß Karsten

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Re: Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

Beitrag von tomcatfisch » Mo 19. Jun 2017, 16:03

Güde, Scheppach und Co. sind alles chinesische Handelsware / Baumarktware. Da ich in der Branche mal zu tun hatte,
kann ich jedem nur empfehlen davon die Finger zu lassen und lieber etwas zu sparen, um etwas vernünftiges zu kaufen.

Meinen JunAir will ich nicht mehr missen, zumal diese Geräte nahezu unverwüstlich sind. Durch einen geplatzen Schlauch lief mein
JunAir mal 48h am Stück (vergessen auszuschalten) und hats ohne Blessuren überlebt. Das schaffen die o.g. nicht.
Und der Geräuschpegel wurde ja schon erwähnt. :D

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Re: Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

Beitrag von rawberry » Mo 19. Jun 2017, 21:14

So ist es.
Wer mal einen Güde zerlegt hat, der weiß bescheid.
Ich habe schon mal eine Diskussion mit einer Kundin gehabt, von der sich zwei von vier Güdes verabschiedet hatten, natürlich nicht wirtschaftlich reparierbar. Sie wollte es nicht so wirklich wahrhaben, dass die Dinger Schrott sind, weil:
"Wenn die im Baumarkt verkauft werden, dann kann das kein Schrott sein."
Nun gut, auf manche Kunden verzichtet man auch mal besser...

Jedenfalls fährt man immer besser mit einer etwas höheren Investition.
Ich denke da so an ältere Modelle von Boge, CompAir...
Wenn keine besonderen Anforderungen an die Reinheit der Luft gestellt werden, dann auf jeden Fall ölgeschmiert.
Bei den ölfreien Kolbenkompressoren sind jedes Jahr mindestens die Kolbenringe fällig, bei industriellem Gebrauch...
Aber die ölgeschmierten (älteren) Modelle halten ewig.
Man denke da nur an die ganzen KFZ Hinterhofbuden, wo in einer traurigen und dunklen Ecke seit 10 Jahren ein Kompressor werkelt, der in seinem ganzen Leben noch nie einen Ölwechsel bekommen hat, und trotzdem rennt.

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Re: Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

Beitrag von grumbern » Mo 19. Jun 2017, 22:19

"Wenn die im Baumarkt verkauft werden, dann kann das kein Schrott sein."
Ahhh ja...


Aber mal ehrlich: Wer braucht denn wirklich so viel Druckluft, dass er 2000€ in einen mordsmäßigen kompressor investiert, der noch dazu die halbe Garage belegt? Zu 90% geht es darum, mal einen Vergaser durchzupusten, oder Reifen zu befüllen. und dafür tut es auch ein Kompressor, der nach echten 100 Betriebsstunden ausgelutscht ist.

Unser alter Zweikolben mit 70l Tank (400V) läuft schon seit Jahrzehnten, aber wie viele Stunden hat der tatsächlich auf dem Buckel? Das einzige, wann der arbeiten muss, ist beim Sandstrahlen und der kleine (25l) taugt mir lange für die Werkstatt.
Gruß,
Andreas

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Re: Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

Beitrag von sven1 » Mo 19. Jun 2017, 22:37

Hallo Andreas,

was ist das denn für ein Kompressor mit dem du Sandstrahlst?

Welche Tankgröße benötigt man, welcher Druck ist erforderlich?

Evtl. hilft ja auch ein gebrauchter Kompressor aus dem Netz.

@Laufzeiten: Mein Kumpel hat auch einen Kompressor, wenn wir den mal nutzen, dann zum Plasmaschneiden und "Ausblasen", Laufzeit keine 15 Min. bei "vollem Einsatz".

Grüße

Sven

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Re: Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

Beitrag von grumbern » Di 20. Jun 2017, 09:50

Ohje, keine Ahnung! Auf jeden Fall kein Atlas ;)
Den hatte mein Opa mal gekauft... Sicher kein Spitzenmodell, aber läuft. Einmal hat es die Kopfdichtung zerblasen, weil mien Onkel vergessen hatte, vor dem Einschalten den Absperrhahn zu öffnen :roll:
Gruß,
Andreas

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Re: Kleiner Werkstattkompressor - Kaufempfehlung gesucht

Beitrag von recycler » Di 20. Jun 2017, 13:27

O.g. Scheppach 250 habe ich mir zum Lackieren gekauft (weil ölfrei). Wasserabscheider natürlich davor. Für kleine Arbeiten o.k., aber Druckluftschrauber oder Sandstrahlen kannste bei den kleinen Kompressoren vergessen, da sind selbst 50 l Kessel viel zu wenig.

Bei mir verrecken eigentlich immer nur die Druckschalter, selbst bei meinem großen 270l-2Zylinder in der Arbeit war sonst noch nie groß was defekt und die Kiste läuft täglich, bekommt aber auch jedes Jahr einen Olwechsel.

Ciao

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