LiFePo Problem MAL WIEDER

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LucaGregory
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Re: LiFePo Problem MAL WIEDER

Beitrag von LucaGregory » Mi 19. Apr 2017, 13:40

EnJay hat geschrieben:Das wäre mir neu, dass man den max. lieferbaren Strom nicht aufaddieren kann.
Wenn ich jetzt wüsste wo ich das her habe würde ich mich wohler fühlen. :versteck:

Bei meiner Magni hatte ich ca. 210A beim starten in der Spitze gemessen, 2 Packs gebaut a 4 Zellen mit 8Ah in Reihe, beide Packs jeweils mit einem BMS a 160A abgesichert und die beiden Packs parallel geschlossen.

Beim Versuch zu starten haben die BMS zugemacht und irgendwoher hatte ich dann die Info das ich bei der Schalte nicht auf 320A komme, da sich die beiden Amperewerte so nicht aufaddieren.

Falls ich da falsche Infos geliefert habe, sorry, dann vergesst meine Beiträge.

Gruß Oliver
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EnJay
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Re: LiFePo Problem MAL WIEDER

Beitrag von EnJay » Mi 19. Apr 2017, 15:58

Ist jetzt natürlich schwer nach zu vollziehen was und warum das bei dir so passiert ist.

Was ich mir vorstellen kann ist, dass dein Messgerät die über 320A Spitze gar nicht registriert hat, da die BMS eben zu gemacht haben, oder die Spitze eben nur zB 1ms vorhanden war, was das Messgerät nicht registriert hat (k.A. wie schnell Zangenamperemeter da sind), das BMS aber eben schon.
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Re: LiFePo Problem MAL WIEDER

Beitrag von Fußhupe » Do 20. Apr 2017, 09:03

Also laut Kirchhoffschem Gesetz kommen da 400A raus. Wenn in der Praxis nur 395A rauskommen (ein bißchen Schwund ist immer) soll's mir recht sein. Vielleicht hat bei Dir eine nicht mehr leistungsfähige Zelle den Strom in einem Strang begrenzt :dontknow: .

@EnJay
Ein Widerstand wird Dir da nicht helfen, da der Spannungsabfall an diesem vom Strom abhängig ist. Eher eine Konstantspannungsquelle, die muß dann aber den max Strom aushalten können, den der Akku direkt nach dem Starten zum Wiederaufladen zieht.
Vielleicht kannst Du auch einen 2.Laderegler dazwischen hängen, der dann max die 15V vom 1. bekommt und nicht die 80V Wechselspannung (in dieser Größenordnung) von der Lichtmaschine. Das funktioniert vielleicht. :dontknow:

Gruß
Jürgen

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Bandit
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Re: LiFePo Problem MAL WIEDER

Beitrag von Bandit » Fr 21. Apr 2017, 22:50

Abend,
habe heute mal die Zeit genutz und habe die Bleibatterie unseres Rollers (4Ah) in die Bandit gesetzt, damit ich mal live beim fahren messen kann, was der Gleichrichter mit dem Ladestrom macht. Habe dann eine wilde Konstruktion gebastelt, damit die Spitzen vom Multimeter an den Polen bleiben und die Anzeige in den Tankrucksack gepackt.

1. Erkenntnis: Auch ein 4Ah Bleiakku schaft es die 1200er Bandit zu starten ;-) ,ist aber auch sofort angesprungen, lage hätter der bestimmt nicht durchgehalten.
2. Die Angabe des Werksatthandbuch ist Schei..

Egal bei welcher Drehzahl und ich habe alle ausprobiert, der Ladestrom geht nicht über 14,45 Volt.
Im Standgas liegt er bei 14,2 Volt. Wenn das Licht angeschaltet wird, sackt er kurz auf 13,5 Volt ab, geht dann aber wiede auf 14,2 V hoch.
Alles mit einem Billigmultimeter von Discounter gemessen.

Meine Einkaufsliste steht soweit. Dazu habe ich noch ein paar Fragen an die, die schon mal selber einen Akku zusammengebaut haben.

- 8 x A123 ANR26650 M1B 2500mAh LiFePO4 Zelle
Gibt es da verschiedene Versionen? Der Maximale Entladestrom wird bei unterschiedlichen Shops unterschiedlich angegeben. Laut Anfrage bei den Shops haben die die Daten vom Hersteller/Datenblatt.
http://shop.lipopower.de/A123-Systems-A ... B-2500-mAh
empfohlene Entladerate (max.): 50A (20C, Burst bis 120A)
und bei
http://www.linergy-shop.de/de/product-4 ... 4-885.html
Max. Entladestrom: 80A
???

Zellen werde ich dann je zwei parallel und diese dann in Reihe verbinden.
Parallel wollte ich die Zellen mit der Lötfahne verbinden.
Für die Verbindung der Reihe brauche ich dann Kabel.
Welchen Querschnitt soll ich da nehmen? Hätte jetzt 8mm² genommen. Reicht das?

Die Hauptanschlüsse + und - wollte ich dann in 16mm² machen. Wollte der einfachheit halber mit jeweils bei + und - mit 2x 8mm² arbeiten.
Das jetzige Kabel an der Batterie müsste auch ein 16mm² sein.

Da ich die Batterie ja in zwei Motorrädern nutzen will, wollte ich ein Stecksystem anbringen. Hatte da erst an einen XT90 (S) gedacht.
Können bis max 120A/ dauer 90A vertragen, aber da passt nur 9 mm² rein. Wollte ja in Summe mit 16 mm² arbeiten :-(
Die Anderson SB50 schaffen nur 50A, aber da sollten die 16 mm² passen.
Optimal wären diese hier:
http://www.fraron.de/wechselrichterzube ... -85859175/
120A und für 16 mm², aber über 10 € für einen ?!?!?
Habt Ihr noch eine Idee, welche ich da nehmen kann?

Gruß
Thomas

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Re: LiFePo Problem MAL WIEDER

Beitrag von EnJay » Sa 22. Apr 2017, 00:31

"A123 ANR26650M1-B, das Original, nun mit 2500mAh !
Der Nachfolger der bekanntesten LiFePo4 Rundzelle ANR26650M1A"
Zitat Lipopower

"A123 ANR26650 M1B 2500mAh LiFePO4 Zelle A-Version"
Zitat Linergy

Gibt von den Zellen eine verbesserte Variante (B Version). Linergy hat zwar scheinbar die Nummer der B Version angegeben schreibt aber im Titel was von A- Version. Wobei meines Wissens nach die A Version auch nur 2300mAh hatte.

Mit den XT90 Steckern müssten hier meine ich auch einige im Forum fahren meine ich.
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Re: LiFePo Problem MAL WIEDER

Beitrag von Garagenschlosser » Sa 22. Apr 2017, 11:49

Hast schonmal Akkupacks selber gelötet? Ist nicht so einfach. Die Lötfahnen die bei manchen dran sind sind Punktgeschweißt. Der Akku zieht beim Löten die ganze Wärme sofort vom Pol ab. Die Pole sind auch nicht das beste, vom Material her, zum verlöten. Da brauchst nen Lötkolben mit richtig Dampf und etwas Glück das dir der Lötpunkt hält. Sonst ist die Zelle wegen Überhitzung schnell Schrott.

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Re: LiFePo Problem MAL WIEDER

Beitrag von Bandit » Sa 22. Apr 2017, 11:55

Ja, hab ich schon mal gemacht. Hatte mir seiner Zeit extra einen Lötkolben mit 150 Watt und Meißelspitze zugelegt. Damals ist alles gut gegangen.Da hatte ich keine Lötfahnen. Habe immer versucht, nicht länger wie 3 bis 5 Sekunden auf dem Punkt zu bleiben. Ich hatte die Hoffnung, dass es mit den Lötfahnen einfacher ist.

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Re: LiFePo Problem MAL WIEDER

Beitrag von Bandit » Sa 22. Apr 2017, 11:56

Sorry wg. der Signatur, die schaltet sich immer an und ich vergesse es immer diese abzuschalten.

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Re: LiFePo Problem MAL WIEDER

Beitrag von Bandit » Sa 22. Apr 2017, 12:04

...so, habe den Aus- Schalter für die Signatur gefunden :-))
Dies ist ein Test, ob es funktioniert hat.

Schraubnix

Re: LiFePo Problem MAL WIEDER

Beitrag von Schraubnix » Sa 22. Apr 2017, 12:31

Hallo

Zellen Inline verlöten geht am ( m.M. nach ) besten so .

http://www.rc-network.de/magazin/artike ... 04-00.html

Parallelschalten / verlöten mit guten Lötverbindern , z.b.

http://www.offroad-cult.org/Board/attac ... _klein.jpg

Das ergibt eine gute flächige Verbindung der Zellen .

Lötspitze " Hammerkopf " , Lötkolben nicht unter 100Watt , löten kurz und heiss , dann nehmen die Zellen auch keinen Schaden .

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