Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Modifikationen an Rahmen, Tank, Verkleidungen, Höcker, Sitzbank, Fender etc.
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alexCB400
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Re: Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Beitrag von alexCB400 » Mo 9. Okt 2017, 21:20

Hallo,
Bei mir gab es auch keine Probleme mit der geänderten Gabelbrücke! Hatte es aber auch vorher abgesprochen!
Gruß AlexBildBild

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Hux
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Re: Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Beitrag von Hux » Mo 9. Okt 2017, 21:29

Also ich habe, bevor ich das hier geschrieben habe - um Halbwissen auszuklammern - mit dem Chef einer Versicherungsagentur und einem frisch fertigen Versicherungsfuzzi telefoniert und die Aussagen haben sich gedeckt. Aus lauter Spaß an der Freude habe ich mir von einem weiteren Bekannten (Unfallchirurg) auch noch sagen lassen welche Kosten bei einem Schädelbasisbruch eines Unfallopfers anfallen... Macht, was ihr wollt, aber jammert hinterher nicht, das wäre erbärmlich, vor allem, wenn es passende Blindstopfen für 2€ gibt.
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takeabow
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Re: Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Beitrag von takeabow » Mo 9. Okt 2017, 22:19

Ich hänge mich hier mal dran.
Ich mag die Abdeckung der FuseBox, mir baut die Schose aber zu hoch auf und die Klemmung ist auch überflüssig.
Könnte mir jemand den Bereich zwischen den Linien sauber abfräsen?
(Möchte es aber noch mit meinem Prüfer absprechen).

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Re: Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Beitrag von cafetogo » Mo 9. Okt 2017, 23:28

Hux hat geschrieben:Also ich habe, bevor ich das hier geschrieben habe - um Halbwissen auszuklammern - mit dem Chef einer Versicherungsagentur und einem frisch fertigen Versicherungsfuzzi telefoniert und die Aussagen haben sich gedeckt. Aus lauter Spaß an der Freude habe ich mir von einem weiteren Bekannten (Unfallchirurg) auch noch sagen lassen welche Kosten bei einem Schädelbasisbruch eines Unfallopfers anfallen... Macht, was ihr wollt, aber jammert hinterher nicht, das wäre erbärmlich, vor allem, wenn es passende Blindstopfen für 2€ gibt.
Darauf einen Dujardin, So ein Schmalz :grinsen1:

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Re: Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Beitrag von onkelheri » Di 10. Okt 2017, 01:34

Wofür man den noch anruft will ich glaub ich nicht wissen.... ;-)
Die Schönheit:Jene milde, hohe Übereinstimmung alles dessen,was unmittelbar,ohne Überlegen und Nachdenken zu erfordern,gefällt.Goethe
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Re: Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Beitrag von obelix » Di 10. Okt 2017, 02:07

Hux hat geschrieben:Das stimmt so schlichtweg nicht.
1. Mit erloschener BE erlischt der Versicherungsschutz, Punkt -> . <-
Das kann zur Folge haben, dass die Versicherung zwar erstmal zahlt, sich aber jeden Cent über Regress wieder holt... oder auch erst gar nicht zahlt. Der Sachverständige sagt "BE erloschen", damit ist sein Job vorbei.
2. Ist der Versicherungssnehmer im Fall einer erloschenen BE in der Pflicht zu beweisen, dass die Modifikation, die zum erlöschen der BE führte, den Unfall nicht verursacht oder begünstigt hat, nicht der Versicherer.
Zunächst mal sollten wir feststellen, ds wir von der KFZ-Haftpflicht reden, denn nur die ist hierfür relevant.

Zu Punkt 1: Stimmt so nicht, die HP muss leisten, das ist grundsätzlich so. Regressforderungen sind im Bereich der KFZ-HP auf max. 5000 € begrenzt. Mehr kann sie nicht fordern (§5 Kraftfahrzeugpflichtversicherungsverordnung). Womit wir beim Kausalzusammenhang angekommen sind und Deinem

Punkt 2: Regressforderungen können grundsätzlich nur dann erhoben werden, wenn der Nachweis geführt werden kann, das der Unfall durch das veränderte Teil verursacht worden ist, bzw. ohne die Veränderung abwendbar gewesen wäre.

Deine Versicherungsjungs sollten mal wieder Ihre Wissensgrundlagen auffrischen...

Gruss

Obelix
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Re: Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Beitrag von f104wart » Di 10. Okt 2017, 02:10

onkelheri hat geschrieben:Das runterfraesen verkleinert die Klemmflaeche,
Kann es sein, dass Du da was verwechselst oder habe ich Dich jetzt falsch verstanden? Was haben die Lenkerböcke auf der Gabelbrücke mit der Klemmfläche zu tun? :?
Gruß Ralf


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Re: Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Beitrag von Endert » Di 10. Okt 2017, 07:35

f104wart hat geschrieben: Was haben die Lenkerböcke auf der Gabelbrücke mit der Klemmfläche zu tun? :?
Ralf... du hast auch keine Phantasie ! Wenn du die Böcke abfräst, kannst du deine Wurstfinger nicht mehr in die dafür vorgesehen Lenkerklemmung packen und mit prächtigen 20 Nm anziehen, ergo ist die Klemmfläche - aber damit auch das !Unfallrisiko! - deutlich geringer. :lachen1:

Keine Ahnung was der Onkel meint, das würde mich mal interessieren, seine Gedankengänge an sich finde ich nämlich immer ziemlich Interessant.
mit besten Grüßen
Endert #76

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Re: Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Beitrag von Kaffeepause » Di 10. Okt 2017, 10:47

obelix hat geschrieben:
Hux hat geschrieben:Das stimmt so schlichtweg nicht.
1. Mit erloschener BE erlischt der Versicherungsschutz, Punkt -> . <-
Das kann zur Folge haben, dass die Versicherung zwar erstmal zahlt, sich aber jeden Cent über Regress wieder holt... oder auch erst gar nicht zahlt. Der Sachverständige sagt "BE erloschen", damit ist sein Job vorbei.
2. Ist der Versicherungssnehmer im Fall einer erloschenen BE in der Pflicht zu beweisen, dass die Modifikation, die zum erlöschen der BE führte, den Unfall nicht verursacht oder begünstigt hat, nicht der Versicherer.
Zunächst mal sollten wir feststellen, ds wir von der KFZ-Haftpflicht reden, denn nur die ist hierfür relevant.

Zu Punkt 1: Stimmt so nicht, die HP muss leisten, das ist grundsätzlich so. Regressforderungen sind im Bereich der KFZ-HP auf max. 5000 € begrenzt. Mehr kann sie nicht fordern (§5 Kraftfahrzeugpflichtversicherungsverordnung). Womit wir beim Kausalzusammenhang angekommen sind und Deinem

Punkt 2: Regressforderungen können grundsätzlich nur dann erhoben werden, wenn der Nachweis geführt werden kann, das der Unfall durch das veränderte Teil verursacht worden ist, bzw. ohne die Veränderung abwendbar gewesen wäre.

Deine Versicherungsjungs sollten mal wieder Ihre Wissensgrundlagen auffrischen...

Gruss

Obelix

Hier kann ich Obelix nur Zustimmen, genauso ist es zu 100% richtig.

@Hux, such Dir einen neuen "Versicherungsberater" und keinen Versicherungsfuzzy......vielleicht klappt es ja dann auch mit
dem "Vollwissen"....
..Klatsch und Tratsch ist der soziale Klebstoff der Menschheit !

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Re: Gabelbrücke ändern - was ist zulässig?

Beitrag von spunkzilla » Di 10. Okt 2017, 11:15

Na da habe ich ja was losgetreten ;)
alexCB400 hat geschrieben:Bei mir gab es auch keine Probleme mit der geänderten Gabelbrücke! Hatte es aber auch vorher abgesprochen!

Bild
Das sieht ja ziemlich genauso aus wie ich es mir vorstelle. Ein schöne Rundung für den Tacho.

Also ich ziehe für mich mal jenseits von Versicherungstechnischen Spitzfindigkeiten mal Resümee.

1. Die zu empfehlende Lösung besteht darin das ganze besser Eintragen, also vorher abnicken zu lassen.
2. Die Festigkeit wird augenscheinlich nicht verändert, also sollte dem Abnicken durch einen Prüfer nichts im Wege stehen.

Daraus folgere ich für mich, der ich ja noch keinen Prüfer habe, wenn ich einen Prüfer finde, der mir das abnickt, dann ist der schon mal als halbwegs kooperativ anzusehen. Wenn er bei dieser kleinen Sache schon abwinkt kann ich es gleich beim Nächsten versuchen.

Ich danke euch :)

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