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Ultraschallbad und Stahlwolle

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Vergaseronkel
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von Vergaseronkel »

TortugaINC hat geschrieben: 5. Feb 2026 würde ich noch nichtmal ausschließen
Ich deute das quasi als Ritterschlag. Du ziehst ernsthaft in Betracht, ich könnte nicht unrecht haben. :wink:
TortugaINC hat geschrieben: 5. Feb 2026 Die Frage ist eher, woher nach 30 Vergasern die Änderung zum 31 Vergaser resultiert.
Könnte ich problemlos beantworten, sehe darin aber wenig Sinn. Schließlich habe ich die Frage nach den sichtbaren Blasen auch beantwortet....und das völlig für umsonst.
TortugaINC hat geschrieben: 5. Feb 2026 Und um zu verstehen das bei Kavitation sichtbare Gasblasen entstehen reicht es völlig zu, sich auf Wikipedia...
Siehe hier....
TortugaINC hat geschrieben: 5. Feb 2026 es wird im Maschinenbaustudium recht ausgiebig behandelt. Macht mich nicht zum Vergaserprofi, reicht aber um in Frage zu stellen das Gasblasen durch nicht entlüftetes Wasser entstehen.
Meines Wissens wird im Maschinenbaustudium Kavitation als unerwünschter Effekt in Pumpen usw. behandelt. Sicherlich ist das nicht in allen Details mit der gewünschten Kavitation in einem Ultraschallgerät vergleichbar.

Entgase Wasser doch mal gründlich und mach dann einen Probelauf, dann musst du nichts mehr in Frage stellen. Der Unterschied wird deutlich zu sehen sein.

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Vergaseronkel
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von Vergaseronkel »

mazze hat geschrieben: 4. Feb 2026 dabei gibt es zig Anbieter die nicht aus China kommen und mindestens genau so gut sind
Bin noch immer neugierig....

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TortugaINC
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von TortugaINC »

Vergaseronkel hat geschrieben: 5. Feb 2026 Meines Wissens wird im Maschinenbaustudium Kavitation als unerwünschter Effekt in Pumpen usw. behandelt. Sicherlich ist das nicht in allen Details mit der gewünschten Kavitation in einem Ultraschallgerät vergleichbar.
In einer Universität lernt man nicht "Kavitation macht eine Pumpe Kaputt". In einer Universität lernt man zu aller erst die allgemeingültigen physikalischen Zusammenhänge, die dann am Beispiel einer Pumpe dargestellt werden. Das ist ein großer Unterschied.
Vergaseronkel hat geschrieben: 5. Feb 2026 Entgase Wasser doch mal gründlich und mach dann einen Probelauf, dann musst du nichts mehr in Frage stellen. Der Unterschied wird deutlich zu sehen sein.
Wären es im Wasser gelöste Gase, dann wäre der Effekt endlich. Denn Wasser kann nur begrenz Gas speichern. Im Ultraschallbad kannst du das Wasser aber so lange im Becken lassen wir du willst....es wird immer Blasen geben.
Könnte ich problemlos beantworten, sehe darin aber wenig Sinn. Schließlich habe ich die Frage nach den sichtbaren Blasen auch beantwortet....und das völlig für umsonst.
Es war eine rhetorische Frage und es war nicht umsonst. Es hat maßgeblich dazu beigetragen deine Ausführungen bewerten zu können.
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mrairbrush
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von mrairbrush »

Das kommt also nicht im ersten Semster als Basiswissen vor, das Kavitation Pumpen durch Materialfraß zerstören?

https://www.wsf.uni-rostock.de/storages ... tation.pdf Ab Seite 17
Seite 21/22 ein paar lustige Grafiken dazu.
Seite 25 unten. Effekte:
 Geräusche
 Zerstörung des Materials
 Störung der Funktion von Maschinen und Ventilen

Würde sagen, einfach ausprobieren. Man lernt doch gerne etwas dazu. Vielleicht gehen deshalb Düsen kaputt weil da Flüssigkeiten beschleunigt werden. Die Kavitation ist schuld. :mrgreen:

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Vergaseronkel
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von Vergaseronkel »

TortugaINC hat geschrieben: 6. Feb 2026 Im Ultraschallbad kannst du das Wasser aber so lange im Becken lassen wir du willst....es wird immer Blasen geben.
Bei mir nicht. Ich entgase das Wasser für ca 15 Minuten. Danach sind keine Blasen mehr zu sehen. Aber wie schon mehrfach geschrieben, die sichtbaren Blasen lassen, entgegen der von dir aufgestellten Behauptung, keinerlei Rückschlüsse über die gleichmäßige Verteilung des Schallfelds im Medium zu.



TortugaINC hat geschrieben: 6. Feb 2026 Es war eine rhetorische Frage und es war nicht umsonst. Es hat maßgeblich dazu beigetragen deine Ausführungen bewerten zu können.
Wenn dem so wäre, dann wüsstest du die Antwort. Wüsstest Du die Antwort, dann käme die Frage erst gar nicht auf. :wink:

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TortugaINC
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von TortugaINC »

Vergaseronkel hat geschrieben: 6. Feb 2026 Wüsstest Du die Antwort, dann käme die Frage erst gar nicht auf. :wink:
Wie ich sehe hast du fast verstanden, was eine rhetorische Frage ist.

Mit dem ganzen geschwurbel lenkst du letzten Endes von der einzig relevanten Frage ab, warum ein Chinabad bei 30 oder 100 Vergasern gut funktioniert und beim 31 oder 101 plötzlich nicht mehr. Wenn da nichts gescheites mehr kommt, verbuche ich es als Panikmache.
Auf Arbeit haben wir mehrere von Bandelin, privat hab ich eins aus Chinesium. Parameter sind nicht 1:1 übertragbar, funktionieren tuen beide.
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Vergaseronkel
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von Vergaseronkel »

TortugaINC hat geschrieben: 6. Feb 2026 Mit dem ganzen geschwurbel
Ich reduziere es mal aufs Wesentliche.....hier steht ne ganze Kiste voller Vergaser, die im China Ultraschallbad kaputt gegangen sind. Über die Hälfte davon belegbar. Ich sag mal bei 10 Stück weiß ich es 100% sicher, bei 6 Stück ist es eine sehr starke Vermutung. Egal wie sehr du auch diesen China-Müll verteidigst, diese Vergaser sind genau davon zerstört worden. Es geht mir die ganze Zeit darum, diese realistische Gefahr deutlich zu machen. Wenn das für Dich "Geschwurbel" ist, dann herzlich gern. Ich persönlich glaube, Du bis angepisst, weil jemand ein Werkzeug als gefährlich darstellt, mit dem du arbeitest. Das nennt sich Kaufreue.
Ich habe das auch gelegentlich, bei dem einen oder anderen Werkzeug, nur habe ich keine Probleme, damit umzugehen.

Und zur zentralen Frage, warum beim ersten oder beim fünfzigsten Ultraschallbad im Chinakracher etwas schlimmes passieren kann.....du legst ja so einen großen Wert darauf, anerkannt zu bekommen, dass Dein Studium dich diesbezüglich in die Lage versetzt hat, diese Zusammenhänge zu erkennen. Dann brauchste meine Erklärung ja nicht.

So, muss noch bisschen arbeiten. Lege jetzt einen Vergaser ins RK510H. Völlig gefahrlos und ohne Luftbläschen. :wink:

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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von Stolle1989 »

Vergaseronkel, was genau ist denn kaputt gegangen und wieso?

Lag es an niedrigerer Frequenz des Beckens und dadurch gröberer Schallwirkung oder wieso sind die zerstört worden?

Kann man nachweislich sagen das sie in einem Premiumbecken zu 100% heile geblieben wären?

Sind für dich "Chinabecken" pauschal alle gleich?

Ich zumindest habe gesehen das man verschiedene Frequenzen und mit oder ohne Entgasung etc ordern kann?

Ehrlich gesagt klingt es für mich viel zu sehe nach Pauschalisierung weil du ggf schlechte Erfahrungen gemacht hast und somit alle über einen Kamm scherst.

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mrairbrush
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von mrairbrush »

Könnte es nicht auch an minderwertiger Bauweise der Vergaser liegen? Wenn ein bisschen Ultraschall die schon beschädigt was macht dann erst Schmutz?

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Vergaseronkel
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von Vergaseronkel »

Vergasergehäuse selbst, an allen möglichen und unmöglichen Stellen. Eingepresste Messingteile auch gern. Der am wenigsten schlimmste Fall, dafür sehr häufig auftretend, sind defekte Klebe- oder Dichtnähte, das ließe sich ja noch reparieren.

Alles schon mehrfach ausführlich erklärt. Die Ausbreitung vom Schall ist in den Chinageräten nicht homogen. Dadurch können irgendwann und irgendwo im Gerät, unkontrollierte Leistungsspitzen auftreten. Diese können so stark sein, dass Material angefressen wird. Die Tatsache, dass die Chinageräte generell viel schwächer in der Reinigungsleistung sind, wird gern mit längerer Beschallungszeit ausgeglichen. Dadurch steigt das Risiko dann selbstverständlich nochmals. Auch die Tatsache, dass die Chinesischen Schallwandler niemals die Frequenz abliefern, die auf dem Gerät angegeben ist, macht es nicht besser.
Hochwertige Ultraschallgeräte nutzen eine ausgeklügelte Technologie, um das Schallfeld im Medium homogen zu verteilen. Auch die notwendigen Frequenz wird genauestens erzeugt.

Kein mir bekanntes Gerät aus Chinesischer Produktion besitzt eine solche Technologie, auch nutzen alle mir bekannten Geräte aus China die gleichen Schallwandler und die gleiche Elektronik zur Ansteuerung. Um das zu sehen, muss man keine 100 Geräte zerlegen. Die meisten unterscheiden sich nur durch unterschiedliche Label, die Geräte kommen aber meistens vom gleichen Hersteller. Leider verkaufen auch deutsche Händler, sogar wirklich professionelle Händler für Werkstattzubehör, diese Geräte mit eigenem Label.

Um diesbezüglich auf dem Laufenden zu sein, mache ich viel recherche und kaufe auch immer wieder Geräte dazu. Amazon, Ebay, Vevor usw. Hab noch nichts brauchbares entdecken können. In der Theorie natürlich möglich, dass es auch in China einen Hersteller gibt, der eine Technologie verbaut, um das Schallfeld besser zu verteilen. Allerdings verkaufen sich die Geräte ja auch so blendend, wozu sollten die sich also mehr Mühe geben und ihre Marge damit schmälern.

Wenn ich nicht davon überzeugt sein würde, dass die Ultraschallreinigung, bei korrekter Vorgehensweise und im Profi-Gerät ungefährlich wäre, dann würde ich nicht rund 500 Kundenvergaser im Jahr mit dieser Methode reinigen.

Wenn das für dich so klingt, dann kauf gern auch so einen chinesischen Schrotthaufen, ich habe damit kein Problem. :wink:


Vielleicht mal noch zum Thema "Bandelin Verkaufsveranstaltung", wird mir ja gern vorgeworfen...
Im Jahr 2025 wurden über unsere Affiliate-Links genau zwei Geräte von Bandelin verkauft. Ginge es mir diesbezüglich nur um Kohle (wie mir ja unterschwellig unterstellt wird), und nicht um meine Überzeugung, dann würde ich dort ein Gerät von Amazon präsentieren, samt dazugehörigem Link. Damit hätte ich ein vielfaches verdient, da würden ja ganz andere Stückzahlen möglich sein. Auch die Marge wäre bei Amazon viel höher.

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