Re: Lackierschblone anfertigen. Wer kann das?
Verfasst: 26. Jan 2026
Tröste Dich, das passiert selbst Leuten die das eigentlich wissen sollten. Ich lese gerne auch mal in Fachforen mit. Erschreckend wie wenig Basiswissen vorhanden ist. Hatte gerade erst in anderen Forum eine Diskussion mit einem angeblichen Lacktechniker zur Kunststofflackierung.
Der meinte tatsächlich das Haftgrund ohne anschleifen ausreicht. Nachweise erbrachte er keine. Ich habe tausende Kunststoffteile lackiert und bisher nur 4 x ein Haftungsproblem weil ich wohl etwas ungenau angeschliffen habe. Also meine Schludrigkeit. Vorarbeit ist das A&O. Farbe drüber jauchen kann jeder wenn er nicht gerade Grobmotoriker und blind ist. Die Datenblätter zu den Lacken geben einen groben Rahmen vor an den man sich halten sollte. Wenn etwas unklar ist, einfach fragen.
Bei Schriften den Lack lieber ein paar mal dünn und trocken auftragen damit sich an den bzw. über die Abklebekanten kein geschlossener Film bildet. Ganz besonders wenn man mit wasserbasierenden Basislack arbeitet. Geht genauso. Den muss man etwas verdünnen sonst ist der eine bessere Dispersionsfarbe. Anstelle von Wasser kann man etwas Alkohol dazu geben. Er trocknet dann schneller. VE Wasser ist eigentlich Umkehrosmosewasser, wird aber teuer verkauft. Liter ca. 1€. Selbst hergestellt mit Rate 1:4 Osmosewasser:Spülwasser kommt man auf ca. 1-2 Cent pro Liter. Mit Booster 1:2. Man kann den Reinheitsgrad messen. Es geht darum das Mineralien/Salze im Wasser nicht mit dem Material reagiert. Zur Not geht aber destilliertes Wasser auch.
Der meinte tatsächlich das Haftgrund ohne anschleifen ausreicht. Nachweise erbrachte er keine. Ich habe tausende Kunststoffteile lackiert und bisher nur 4 x ein Haftungsproblem weil ich wohl etwas ungenau angeschliffen habe. Also meine Schludrigkeit. Vorarbeit ist das A&O. Farbe drüber jauchen kann jeder wenn er nicht gerade Grobmotoriker und blind ist. Die Datenblätter zu den Lacken geben einen groben Rahmen vor an den man sich halten sollte. Wenn etwas unklar ist, einfach fragen.
Bei Schriften den Lack lieber ein paar mal dünn und trocken auftragen damit sich an den bzw. über die Abklebekanten kein geschlossener Film bildet. Ganz besonders wenn man mit wasserbasierenden Basislack arbeitet. Geht genauso. Den muss man etwas verdünnen sonst ist der eine bessere Dispersionsfarbe. Anstelle von Wasser kann man etwas Alkohol dazu geben. Er trocknet dann schneller. VE Wasser ist eigentlich Umkehrosmosewasser, wird aber teuer verkauft. Liter ca. 1€. Selbst hergestellt mit Rate 1:4 Osmosewasser:Spülwasser kommt man auf ca. 1-2 Cent pro Liter. Mit Booster 1:2. Man kann den Reinheitsgrad messen. Es geht darum das Mineralien/Salze im Wasser nicht mit dem Material reagiert. Zur Not geht aber destilliertes Wasser auch.