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Re: Motor „matt“ polieren

Verfasst: 25. Jan 2026
von f104wart
Ich schleife die Teile mit den Schleifsternen von Steindl bis 800 trocken vor und gehen dann mit grauem Schleifvlies
und WD Pfirsich drüber.

IMG_2354.JPG

Re: Motor „matt“ polieren

Verfasst: 25. Jan 2026
von theTon~
Ich habe hier eine kleine und eine große Dose davon herumstehen. Damit kann man bestimmt 30 Motoren polieren. Das Zeug werde ich nie im Leben aufbrauchen! Also, wenn das für Dich Sinn macht, dann schicke ich Dir die Dose und Du schickst sie nach Gebrauch zurück. Ganz wie Du magst.

Re: Motor „matt“ polieren

Verfasst: 25. Jan 2026
von mrairbrush
f104wart hat geschrieben: 25. Jan 2026 Ich schleife die Teile mit den Schleifsternen von Steindl bis 800 trocken vor und gehen dann mit grauem Schleifvlies
und WD Pfirsich drüber.


IMG_2354.JPG
Sieht gut aus. Bist halt ein Metallica. :mrgreen:

Re: Motor „matt“ polieren

Verfasst: 26. Jan 2026
von DonStefano
Bei Kratzern o.ä benutze ich zum Vorschleifen diese 3M Schleifschwämme, die es in verschiedenen Körnungen gibt.

https://www.contorion.de/p/3m-soft-pad- ... -c52874548

Funxt nass & trocken.

Re: Motor „matt“ polieren

Verfasst: 26. Jan 2026
von f104wart
mrairbrush hat geschrieben: 25. Jan 2026 Bist halt ein Metallica. :mrgreen:
Der eine Metallica, der andere Lackica.
Zusammen sind wir Prakticka. :lachen1:

Re: Motor „matt“ polieren

Verfasst: 26. Jan 2026
von mrairbrush
Der ist gut. :lachen1:

Re: Motor „matt“ polieren

Verfasst: 26. Jan 2026
von heiha
Hallo zusammen,
ist der Titel nicht ein Widerspruch an sich?
Ich glaube, dass es erst einmal nicht um das Finishing geht, sondern wie man entweder korrodierten Aluminium schön oder den alten Japan-Lack von den Teilen bekommt. Wenn so ein Kupplungsdeckel erst einmal entlackt ist, dann mache ich das mit dem Dremel und so kleinen Schleifervlies. Gibt es auf den gängigen Portalen für wenig Geld in 80, 120, 240, 300. Die Frage ist doch, ob man es erst polieren lässt und dann wieder mattiert oder gleich versucht, die gewollte Oberfläche hin bekommt. Ein guter Polierer brauch für einen Seitendeckel auf seiner Maschine 10 Minuten für Hochglanz. Auf dem Bild der Kupplungsdeckel. Da muss man nichts vorarbeiten. Dann kann man es wieder so matt machen wie man will.
Von unbearbeitet auf Endzustand von Hand ist ein weiter weg. Wenn man einen guten Strahler an der Hand hat, kommt da rein nach dem Strahlen auch schon eine schöne Oberfläche heraus. Auf dem Bild der Zylinder, der Motor und der Kopf
WD verstehe ich nicht. Wasser mit Spüli geht auch und man kann es im Garten in der Wiese beim Sonnenuntergang machen.
Achso. Eins darf man nicht vergessen. Wenn man die matte Optik nicht versiegelt, dann sieht man da jeden "Dapper". Da muss man mit Handschuhen arbeiten und im Betrieb sieht das schnell wieder "unschön" aus. Daher wird Alu natürlich auch gerne poliert oder wie ab den 70ern bei den Japanern auch lackiert. Beim Klarlack auf Motorteilen kommt die Temperatur dazu. Das wird Lack gerne auch gelblich.
Ich habe Matoptik an meinem Schutzblechen und meinem Kettenschutz. Nach dem mattieren bin ich mit 2k Klarlack drüber. Anders wäre das nicht gegangen. Nach dem ersten Regen sah das aus wie ...
Spannendes Thema. Bin gespannt auf weitere Bilder.
Gruß heiha
IMG-20241112-WA0008.jpg

Re: Motor „matt“ polieren

Verfasst: 26. Jan 2026
von TortugaINC
Servus,
Ich bin recht zuversichtlich das ich mir den Poliergang sparen werde. Polieren um dann die getane Arbeit wieder weg zu schleifen ist dann irgendwie auch blöd.

@Renè:danke fürs Angebot! Das weiß ich sehr zu schätzen! Ich werde nach dem Skiurlaub mal mit Vlies und WD40 testen und dann sehen wie es wird…

BG

Re: Motor „matt“ polieren

Verfasst: 26. Jan 2026
von mrairbrush
Diese Dremelvliese kenne ich. Das meiste ist leider Müll weil die sich schnell auflösen und man dann mit dem Dorn rumschrabbelt. An sich für Ecken toll aber leider taugt das meiste nix. Gibt auch so Polieraufsätze mit Klett aber da fliegt gerne der Schaum weg. Darum habe ich mir die selber hergestellt aus guten Schwammmaterial großer Polierscheiben. Die fliegen nicht weg und halten lange. Gerade bei Lüftungsschlitzen von Verkleidungen etc. hilfreich.
Das Video ist entstanden als es für Dremel und Co. nur Filzaufsätze gab die aber bei den hohen Drehzahlen zu hart sind und Brandspuren auf frischen Lack hinterlassen. Hatte bei den Herstellern nach Schwammaufsätzen nachgefragt. Leider ohne Erfolg, also selber gemacht.
So etwas könnte man sicher auch mit hochwertigen Schleifvlies machen.

Re: Motor „matt“ polieren

Verfasst: 27. Jan 2026
von DonStefano
Das hier halte ich für eine gute "Bling-Bling-Alternative".
https://www.nassstrahlen-muenchen.de/

Als ich bei Andi Feldmann war, zeigte er mir Teile, die er dort hat machen lassen.
Tolle Oberflächen, kannte ich so auch noch nicht.

Vielleicht ist das ja was...?