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Re: Kaufberatung in den USA- Hilfe

Verfasst: 31. Jan 2026
von bastlwastl
Bei der Enfield kommts aufs BJ. an gibt welche mit Getriebeproblemrn der ersten Serie .
ansonsten finde ich alle Angebote Scheise für den Preis.

Wart ein weilchen und suche oder nimm mehr kohle in die Hand.

Re: Kaufberatung in den USA- Hilfe

Verfasst: 31. Jan 2026
von Supermoto63
Honda, wäre meine 1. Wahl, 2. dann Royal...

Re: Kaufberatung in den USA- Hilfe

Verfasst: 31. Jan 2026
von Mopedjupp
Ich bin der gleichen Meinung wie Manni (Lisbeth) und Stefan, eindeutig die Honda!!
Gut ich bin Japan verseucht, aber wie schon geschrieben gerade in dem Land gibt es gut gebrauchte Ersatzteile der Japaner zuhauf! Die BMW sehen gelinde gesagt Sch.... aus, und zu viel runter.
Die RE ist halt neuer bestimmt kein schlechtes Moped, aber für's Herz und mit Charakter gäbe es für mich nur die Honda.
Aber natürlich denkt da jeder anders, und die Geschmäcker sind Gott sei Dank verschieden!
Gleichzeitig kann ich mir vorstellen, das die Werkstätten dort sich bestimmt besser mit der Honda auskennen, falls man selbst nicht so viel bastelt!

Gruß Reinhold

Re: Kaufberatung in den USA- Hilfe

Verfasst: 31. Jan 2026
von Palzwerk
Bei der Honda hätte ich Bedenken, dass das nach 48 Jahren durchaus auch 130.000 Meilen sein können. Wenn die 30.000 belegbar sind wäre das meine Nr.1, ansonsten die RE. Die Überholung der ersten BMW ist zwar ziemlich umfassend, aber keine Ahnung, ob das auch fachgerecht gemacht wurde. Die zweite BMW hat zuviele km und ich zumindest müsste jedesmal 🤮 wenn ich die anschaue.

Re: Kaufberatung in den USA- Hilfe

Verfasst: 31. Jan 2026
von FIPS74
Hallo Leon,

Hut ab vor deinen Favoriten...
Meine Überlegung wäre erstmal, wo ich mein Motorrad hinbringe, wenn ich mit meinen Schrauberlatain am Ende wäre. Gibt es Werkstätten in der Umgebung, die unter Umständen ne Kaufentscheidung einfacher machen würden? Oder der Krauter, der alles kann?

Zu 1. Nein, für die Laufleistung ( über ~160000 km) und Überholung des Motors vor ~80000 km, für mich überzogener Preis. Klar der Boxer gilt als unverwüstlich, aber wann wäre denn z. B. die Kupplung wieder fällig. Geht das so einfach? Ersatzteile auf dem heimischen Markt? Verfügbarkeit und Preise.

Zu 2. Eigentlich die Empfehlung schlechthin, Langläufer, Einspritzanlage, tausendfach gebaut.
Bei diesem Angebot ein Nein, eindeutig die Laufleistung und auch hier die Kupplung und evtl. der Abs Steuerblock, dessen Austausch bei dem Alter leider teuer werden könnte , wenn vorhanden.

Zu3. Schöner Klassiker mit Coolnessfaktor, aber wird der Motor überhaupt warm bei 10 km Wegstrecke selbst mit Luftkühlung? Vierzylinder Kurzstrecke?
Aber ja, kann man kaufen.

Zu 4.
Auch ja, modernes Fahrwerk im klassischen Gewand, Einspritzanlage und bestimmt auch relativ langlebige Technik, selbst mit kleineren Problemchen, siehe Link...

https://www.motorradonline.de/modern-cl ... dauertest/

Was sagt denn der Markt z. B. bei Harley, BMW 1100 RS Halbschale oder GS mit geringeren Laufleistungen so um die 15-20 Meilen? Klar die werden selten sein, (Wartungsarbeiten mal ungewiss), aber bestimmt nicht unmöglich.

Ich hab vor 3 Jahren eine Yamaha TDM 850 TX4 Baujahr 1999 mit 14500 km für 2350€ gekauft. Gibt's hier in D, wie auch der erste Typ 3VD (Glubschaugen), wie Sand am Meer zu Tiefstpreisen, robuster Motor, 80 PS, Ventile 40000 km Intervall. Manko, gilt als Säufer, komme mit 18 Liter knapp 300 km...

Mit Geduld und Spucke wird's... Viel Erfolg...

Re: Kaufberatung in den USA- Hilfe

Verfasst: 31. Jan 2026
von Zissel
Nr. 1: Riesen Reparaturkatalog, aber stimmt das auch? Die Kerzenstecker sehen aus, als wären die seit 100 Jahren nicht mehr ab gewesen. Überhaupt die ganze Mühle, hat die im Pazifik gelegen? Dann mit der Wandfarbrolle gequastet .. das sieht nicht nach einem Moped aus, das wertgeschätzt und in das wirklich investiert wurde. Alles sehr zweifelhaft..

Nr. 2: An sich sind die Vierventiler Rundum-Sorglospakete und als Daily Driver zumindest hier in D stark unterbewertet. Aber gerade deshalb mit dieser Laufleistung viel zu teuer. Mit einem Viertel der Laufleistung ginge das schon eher durch. Nach so was Ausschau zu halten wäre aber eine mögliche Option. Die Optik muss man mögen oder ignorieren, aber in den 90ern waren 70er-Jahre-Mopeds auch verpönt bis hintengegen. Kann sich also alles schnell wandeln.

Nr. 3: Klassiker, nicht verbastelt, zumindest aus der Entfernung noch schöner Chrom+Lack. Sitzbank aber von der Sonne zerfressen, typisch für kalifornische Laternenparker. Der Lack könnte dann aus der Nähe entsprechend aussehen. Ansonsten Motor rechts schön, aber links? Einseitiges Streusalz-Korrosionsexperiment? 30000 Meilen würde ich hier bezweifeln, eher noch eine 1 davor.

Nr. 4: Für mich als Paralleltwinfan natürlich ein schönes Teil. Im Vergleich auch ein Superzustand und geringe Laufleistung - die bei Bj. 21 auch plausibel ist. Das ist das Moped mit den wenigsten Unbekannten in der Rechnung. 500 Bucks mehr investiert, aber eine fast neuwertige Basis, deren Zukunft ab jetzt in deiner Hand liegen könnte. Sprich: bei guter Behandlung und Wartung (die bei diesem unkomplizierten Twin keine Raketenwissenschaft ist) könntest du die Mopete in 20 Jahren wieder an den selben Platz stellen, ohne dass man einen Unterschied bemerkt. Up to you ... die anderen sind schon verhunzt, da hast du ohne viel Arbeit und Kosten keinen Einfluss mehr drauf.

Für mich wäre das bei der gegebenen Auswahl und den gegebenen Preisen eine klare 4. Zweite Wahl (aber von der Verwendung und anstehendem Arbeitseinsatz nicht wirklich vergleichbar) eine 3.

Re: Kaufberatung in den USA- Hilfe

Verfasst: 31. Jan 2026
von DerDengs
vorsicht bei der Enfield, gab es ein Baujahr mit pitting am Getriebe, ich glaub es war das 21/22er Modell laut Enfieldforum.

Re: Kaufberatung in den USA- Hilfe

Verfasst: 31. Jan 2026
von nanno
Viele Sachen sind schon geschrieben worden, ein paar Fragen hätte ich: Gibts in deinem Bundesstaat jährliche Fahrzeugüberprüfungen so a la TÜV bzw. in den jeweiligen Bundesstaaten, wo die Mopeds herkommen? Natürlich auch die Frage nach deinen Schrauberfähigkeiten bzw. Werkstätten in der Nähe. Und denk dran, grad im ländlichen Bereich sind Werkstätten schnell mit moderner Technik überfordert. Mein dienstlicher Lincoln hatte riesige Rostlöcher (obwohl erst 3 Jahre alt), war aber genau deswegen auf Jersey-Plates. Mit dem Ding nach Boston fahren war ein ungeplantes Abenteuer. Für BMW wirst du definitiv bei Teilen und Service einen massiven Aufschlag zahlen, weil "complex German engineering" und "a classic, not many guys know their way round 'em" - also rechne mit 200-300% Aufschlag auf deutsche Vertragswerkstätten-Kosten.

Craigslist, Gumtree, Kjiji und evt. sogar FB-Marketplace geben nix her in deiner Gegend?

Re: Kaufberatung in den USA- Hilfe

Verfasst: 31. Jan 2026
von mrairbrush
TÜV ist wohl übertrieben. Meist nur Abgastest und Sicherheitstest durch zertifizierte Werkstätten. Wer zahlt, fährt. :-) Der Rest liegt beim Fahrzeughalter, sprich Umbauparadis.

Re: Kaufberatung in den USA- Hilfe

Verfasst: 1. Feb 2026
von bp9092
Wow, vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung!

Ich würde bei Bedarf natürlich auch selber was schrauben und machen, allerdings ist hier die Freizeit auch begrenzt :grin: daher gebe ich euch recht, die BMW R80 ist vermutlich heikel und eher aus einem sentimentalen Ursprung für das Modell in die Auswahl geraten. Die Und zur BMW R 850R muss ich @Palzwerk recht geben: Die ist wirklich unfassbar hässlich [hand]
@manicmecanic: Ich bin im Raum Seattle (leider zuletzt in den Top 10 der teuersten Städte der Welt)

Ich bin daher auch bei der Honda oder RE. Leider sind beide wirklich am Ar*ch der Heide gelegen.

@nanno: FB Marketplace hatte ich tatsächlich noch nicht gecheckt, vielen Dank! Ansonsten die gängigen Portale hier und auch Craigslist.
auf FB gibt es tatsächlich recht viele Harleys, womit ich mich nicht auskenne! Aber zu den USA würde es natürlich passen :grin:
Sehr viele Sportster, viele zw. 2000 bis 3500$ in meiner Umgebung.

zB hier:
1999 Harley Davidson Sportster XL 883 - 32.000 Meilen - $3,200
Im Text steht nicht viel, nur dass sie regelmäßig gewartet wurde, unfallfrei und super läuft.
Kenne mich mit Harleys nicht aus, aber zu den USA würde es natürlich passen :grin:
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Außerdem habe ich die noch bei FB in der Nähe gefunden:
2021 Royal Enfield Himalayan Motorcycle - 5500 Meilen - 3.400 $
Laut Text läuft sie super, neue Kette und alles in Ordnung.
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Wie gesagt, Honda oder RE sind ne gute Wahl, aber alleine hin und zurück zum angucken wird mind. 12h pro Bike dauern. Harleys gibt's um die Ecke ist vielleicht mal ne neue Erfahrung für ein paar Jahre!

Nochmal Fragen über Fragen, vielen Dank für eure Hilfe!