Spraydosen
Verfasst: 26. Aug 2025
Abgesehen von Kontrollschwarz auf Füller oder mal Kunststoffhaftgrund für kleine Stellen verwende ich ja nie Spraydosen. Aus guten Grund den ich ich jetzt mal recherchiert habe. Dazu gibt es eine interessanten Webseite die es verdeutlicht. https://lackundzubehoer.de/spruehkoepfe ... ndee-typen
3 Düsengrößen bei Spraydosen.
0,18 mm für Effektlacke
0,20mm für Basislacke
0,25 mm für dicke Materialien wie Füller
Bei Spritzpistolen verwendet man für Basislacke zwischen 0,8-1,3 mm Düse für Lacke und für Füller in der Regel 1,4-1,7mm. Dazu gibt es auch auch noch Ausnahmen wie Spritzspachtel 2,0 mm oder Epoxisdharzspritzspachtel 2,5-3,0 mm sowie grobe Effektpigmente.
Man muss also bei einer Dose rund 5-6x so viel Auftragen um auf die gleiche Schichtstärke zu kommen. Entsprechend verdünnt ist das Material. Von den ganzen späteren Problemen wie einfallen, eingeschlossene Lösemittel ganz abgesehen. Angesichts günstiger leiser Kompressoren und günstiger Pistolen gibt es keinen vernünftigen Grund zu Dosen zu greifen. Selbst die billigste Chinapistole ist besser als eine Spraydose. Sobald jemand öfters mal etwas lackiert und die Teile nicht zu groß sind (typischerweise Motorradteile) rechnet sich die Anschaffung eines Leiseläufers 200€ und einer 20€ Chinapistole allemal.
Auch ich habe einige Chinakracher z.B. für Kleberauftrag bei Industrieaufträgen bei denen es auf top Oberflächenqualität nicht so ankommt.
Damit spritze ich Leime. Die Pistolen sehen meist nach kurzer Zeit ziemlich versifft aus und wenn man den Mist nach 1 Jahr nicht mehr rausbekommt schmeißt man das 20€ Teil in die Tonne weil der Aufwand des Reinigens sich nicht lohnt. Ähnlich bei Materialen wie Unterbodenschutz oder Spritzspachtel der eh geschliffen wird.
Autolack mit Klarlack kosten rund 20€ für je 400ml.
Das entspricht einem effektiven Literpreis von min. 100€/Ltr. bei min. 4x dünner.
Guten Basislack bekommt man für 60€/Ltr und guten konventionellen 2K Acrylklarlack 33€/ltr inkl. Härter
Beim Klarlack verschwendet man dazu viel weniger weil man sich es bedarfsgerecht anrühren kann. Klarlack geht selten kaputt, beim Härter sollte man eher zu kleineren Gebinden greifen (0,25ltr oder 0,5Ltr) da die schnell durch Luftfeuchtigkeit/Wärme gerne mal kaputt gehen. Sieht man an Klumpen oder Trübung.
Wer also öfters etwas selber macht kann richtig sparen. Besser ist es allemal. Nach rund 6 Ltr. Materialverbrauch wäre die Anschaffung drin. Die Arbeit selbst nimmt einen niemand ab aber die Fehlerquote sinkt enorm. Dosen spucken gerne mal, beim Metallic Basislack bedeutet es noch einmal. Beim Klarlack könnte man es auspolieren was aber angesichts der geringen Schichtstärke auch heikel ist.
3 Düsengrößen bei Spraydosen.
0,18 mm für Effektlacke
0,20mm für Basislacke
0,25 mm für dicke Materialien wie Füller
Bei Spritzpistolen verwendet man für Basislacke zwischen 0,8-1,3 mm Düse für Lacke und für Füller in der Regel 1,4-1,7mm. Dazu gibt es auch auch noch Ausnahmen wie Spritzspachtel 2,0 mm oder Epoxisdharzspritzspachtel 2,5-3,0 mm sowie grobe Effektpigmente.
Man muss also bei einer Dose rund 5-6x so viel Auftragen um auf die gleiche Schichtstärke zu kommen. Entsprechend verdünnt ist das Material. Von den ganzen späteren Problemen wie einfallen, eingeschlossene Lösemittel ganz abgesehen. Angesichts günstiger leiser Kompressoren und günstiger Pistolen gibt es keinen vernünftigen Grund zu Dosen zu greifen. Selbst die billigste Chinapistole ist besser als eine Spraydose. Sobald jemand öfters mal etwas lackiert und die Teile nicht zu groß sind (typischerweise Motorradteile) rechnet sich die Anschaffung eines Leiseläufers 200€ und einer 20€ Chinapistole allemal.
Auch ich habe einige Chinakracher z.B. für Kleberauftrag bei Industrieaufträgen bei denen es auf top Oberflächenqualität nicht so ankommt.
Damit spritze ich Leime. Die Pistolen sehen meist nach kurzer Zeit ziemlich versifft aus und wenn man den Mist nach 1 Jahr nicht mehr rausbekommt schmeißt man das 20€ Teil in die Tonne weil der Aufwand des Reinigens sich nicht lohnt. Ähnlich bei Materialen wie Unterbodenschutz oder Spritzspachtel der eh geschliffen wird.
Autolack mit Klarlack kosten rund 20€ für je 400ml.
Das entspricht einem effektiven Literpreis von min. 100€/Ltr. bei min. 4x dünner.
Guten Basislack bekommt man für 60€/Ltr und guten konventionellen 2K Acrylklarlack 33€/ltr inkl. Härter
Beim Klarlack verschwendet man dazu viel weniger weil man sich es bedarfsgerecht anrühren kann. Klarlack geht selten kaputt, beim Härter sollte man eher zu kleineren Gebinden greifen (0,25ltr oder 0,5Ltr) da die schnell durch Luftfeuchtigkeit/Wärme gerne mal kaputt gehen. Sieht man an Klumpen oder Trübung.
Wer also öfters etwas selber macht kann richtig sparen. Besser ist es allemal. Nach rund 6 Ltr. Materialverbrauch wäre die Anschaffung drin. Die Arbeit selbst nimmt einen niemand ab aber die Fehlerquote sinkt enorm. Dosen spucken gerne mal, beim Metallic Basislack bedeutet es noch einmal. Beim Klarlack könnte man es auspolieren was aber angesichts der geringen Schichtstärke auch heikel ist.