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Yamaha» Nannos Dre-XT-Stück

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nanno
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Re: Yamaha» Nannos Dre-XT-Stück

Beitrag von nanno »

Mikro-Update, weil mich dieses Wochenende hauptsächlich mein Automobiler Neuzugang beschäftigt hat :

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Schwarz seidenmatt ist er geworden und ich hab noch eine Halterung gefunden, die fehlt. D.h. die letzten Schweißarbeiten gehen erst, wenn der Motor drin ist. Das wollte ich zwar nicht unbedingt so, aber kann man jetzt nicht ändern. Ich freu' mich auf jeden Fall jetzt dann mal auf den Motor und die Überholung, dann wird die TR1 wieder ein bissl entlastet.

Link zum Blog: https://greasygreg.blogspot.com/2020/08 ... g-pt2.html
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nanno
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Re: Yamaha» Nannos Dre-XT-Stück

Beitrag von nanno »

Man merkt, ich bin wieder zurück in Ö und habe etwas mehr Zeit zum Basteln. Der erste Schritt für den Rahmentausch war mal das alte Öl loszuwerden. (Glücklicherweise ohne große Überraschungen)

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Dann mit Hilfe von meinem Vater den Motor aus dem Rahmen zu wuchten. (Spoiler-alert: wenn man weiß, was man tut, geht sogar der Einbau alleine...) - Eigentlich ist ned viel dran an so einem Eintopf...

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Die Pläne für den Motor kommen nächste Woche - bzw. liegen die Teile schon da. (Aktuell befindet sich der Motor schon wieder im Rahmen... aber leider nicht, weil er schon fertig ist, sondern weil ich unter anderem noch auf Teile warte :( )

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Wenn man die Zündbox und -Spule und ein paar andere Sachen absteckt, kann man den ganzen Kabelbaum auf der oberen Gabelbrücke lassen und einfach wegtragen. Dann noch ein bissl anderes Zeugs weg und eigentlich ist nix mehr über vom Moped. :wow:

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Aus der Schwinge hab ich dann diese Laufhülse extrahiert - eigentlich gar nicht schlecht für 80.000km mit (vorsichtig vermutet) minimaler Pflege.

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Zur Feier des Tages bekam die Gabelbrücke einen neuen Satz Lenkkopflager spendiert. Und dem Spitznamen Rechnung tragen und mit dem Fett nicht sparsam sein. Denn:
Jeden Tag sterben auf der Welt mehr arme, wehrlose Lenkkopflager an Fettmangel denn an jeder anderen Krankheit.
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Quasi schon wieder ein Motorrad. Übrigens haben Yamaha-Ingenieure definitiv den in Österreich standardisierten Assemblierungscontainer "B" im Blick gehabt. Damit kann man nachher sogar alleine die Schwinge und Umlenkung einfädeln und flucht nur minimal, weil einem manchesmal eine 3. oder 4. Hand abgeht.

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Bissi geputzt (außen), aber vorallem alle Nadellager in Diesel ausgewaschen und alle Schmiernippel wieder gängig gemacht. Insgesamt sind die Umlenkungskomponenten aber alle in sehr gutem Zustand. (was mich überrascht hat)

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Und dann war da noch diese Sache mit dem Rahmen an dem rumgebohrt und geflext wurde. Das Loch in der Bildmitte ist von mir. Und ja, ich würde natürlich nie an Rahmen schweißen. :mrgreen:

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Ein Eckblech von einem alten Schwerlastregal hat genau die richtige Blechstärke, eine hybsche Rundung und ein Loch an der richtigen Stelle. :o (Nachdem man den Rest so zurecht geschnitten hat, dass es reinpasst und das Loch da ist, wo ich es haben will. :mrgreen: ) Auf wundersame Weise hat sich das Platterl dann mit dem Rahmen verbunden und es ist von selber Lack drübergehüpft... (eingeschweißt mit WIG und wenn man es nicht weiß, tatsächlich unsichtbar - man würde eher die Nähte daneben verdächtigen, aber die sind noch echt-japanisch)

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Kommen wir zu dem Spaß für den ich geistig ca. 10 Minuten eingeplant hab und es dann ein halber Tag geworden ist: Der Seitenständer. Der ursprüngliche 500er Rahmen hat hier merkliche, konstruktive Unterschiede zum 600er. Da der 600er Rahmen offensichtlich für den deutschen/europäischen Markt gebaut wurde (er hat(te) zB einen Seitenständerschalter, den mein 500er nie hatte), ist das Platterl scheinbar ein wenig anders. Ein halber Tag die Form anpassen, damit der Ständer ganz nach vorn schwingt und über die (glücklicherweise) viel massivere Grundplatte drübergeht, waren so definitiv NICHT im Projektplan vorgesehen. Ausbuchsen muss ich das Luder auch noch auf Sicht.

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Good enough for the girls I go out with...

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Beim Zerlegen hab ich dann endlich die Quelle von einigen recht beunruhigenden Motorgeräuschen gefunden: Am Motorschutz waren beide Nieten einfach abgerissen/durchvibriert. Lustigerweise war ein "Bart" hinten drauf und die Nietenköpfe haben beiderseits noch in den Bohrungen gehalten. Jetzt sitzen da ordentliche M5-Schrauben mit Stopmuttern.

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Und dann (eigentlich) hoffnungslos verfrüht mal eine Kostüm-Anprobe von allen Plastikteilen. Jep, schwarz kann wirklich jeder tragen.

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Wie geht/ging es weiter: Gestern schnell mal den Motor reingehängt (und Ventile eingestellt) - das ist das einzige was mir echt Sorgen macht am alten Motor, das rechte Auslassventil hat alle 1000km massiv mehr Spiel, ich rechne mit kaputtem Kipphebel und Nockenwelle. ABER der Auspuff... man erinnere sich an das Platterl oben, Schuss-Treffer-versenkt. 8er Schraube in 8.5er Loch und alles passt. Jetzt noch ein Reparaturblech für die obere Auspuffhalterung und das Auge vom Seitenständer evt. ein bissl ausbuchseln. Was ich für den Motor in Planung hab? Ein paar Leute wissen es - eigentlich wollte ich mich zurückhalten, aber es ist halt dann doch ein bissl außer Kontrolle geraten und ich sag mal so, langsamer als eine DR-Big sollte sie nachher sicher nicht sein.

Am Blog auf Englisch: https://greasygreg.blogspot.com/2020/10 ... g-pt3.html
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karlheinz02
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Re: Yamaha» Nannos Dre-XT-Stück

Beitrag von karlheinz02 »

...Übrigens haben Yamaha-Ingenieure definitiv den in Österreich standardisierten Assemblierungscontainer "B" im Blick gehabt...
:grin: den gibts auch in Bayern. Mal probieren, ob die SRX da auch drauf paßt :)
...Was ich für den Motor in Planung hab? Ein paar Leute wissen es - eigentlich wollte ich mich zurückhalten, aber es ist halt dann doch ein bissl außer Kontrolle geraten und ich sag mal so, langsamer als eine DR-Big sollte sie nachher sicher nicht sein.
dann warte ich mal ab...bei meinem Moped ist da auch ein wenig Handlungsbedarf :? Der russisch gehonte Zylinder läuft zwar brav, aber der fünfte Gang könnte leiser sein :unbekannt:
Grüße, Karl-Heinz
Wir lieben die Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken – vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir. (Mark Twain)

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nanno
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Re: Yamaha» Nannos Dre-XT-Stück

Beitrag von nanno »

Einen Gusskolben im 1. Übermaß hätte ich jetzt über, der wird durch einen freundlichen geschmiedeten Kollegen ersetzt, die Verdichtung wird ordentlich raufgeschraubt und eine scharfe Nocke hab ich mir auch gegönnt... Alles ganz normal also. (Soviel zum Thema zuverlässiger Alltags-Eintopf!)
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