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Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

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Re: [Yamaha] XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von nanno » 23. Okt 2017

Plastigauge gibts je nach Bedarf für unterschiedliche Messbereiche. Das erstere ist einfach für größere Toleranzen. Und ja, gern geschehen. Das mit den Hauptlagern seh' ich ähnlich. Wenn die Ölversorgung passt, ist das eine fast einmalige Arbeit.
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lenfau
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Re: [Yamaha] XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von lenfau » 23. Okt 2017

Ich hab gerade schonmal nach den Wellendichtringen geguckt. Kurbelwelle links, rechts und Schaltwelle sollten sich leicht besorgen lassen. Das sind Standardteile. Kickstarterwelle wahrscheinlich auch, den hab ich aber vergessen :roll:
Interessanter wirds da schon mit dem Dichtring der Kupplungsdruckstange und dem zwischen Motor und Winkelgetriebe. Die haben ja beide einen Bund, der wahrscheinlich axiales Verschieben unterbinden soll.
WeDi_Winkelgetriebe.png
WeDi_Kupplungsdruckstange.png
Hab ich wohl ne Chance, die auf "normalem" Wege zu bekommen, oder sind das Yamaha-Spezialteile? So auf die schnelle hab ich die jedenfalls nur unter der Teilenummer gefunden, aber dann waren sie entweder nicht mehr leiferbar, oder horrend teuer.

Im XS-Laden haben sie einen für die Kupplungsdruckstange auf Lager. Sieht aber so aus, als wär da der Bund nicht dran.
http://www.xs-laden.de/shop/Wellendicht ... gsstange_2

Kann ich wohl bei den beiden auf passende Normteile ohne den Bund ausweichen? Der zum Winkelgetriebe kann ja eigentlich nicht weg. Aber ob die Kupplungsdruckstange es schafft den anderen aus seinem Sitz zu ziehen? :dontknow:
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Re: [Yamaha] XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von nanno » 23. Okt 2017

Schau mal auf Boats.net oder CMSNL.com. Zweitere sitzen in Europa und liefern entsprechend schneller. Boats.net kostet dafür nur ca. die Hälfte.

LG,
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Re: [Yamaha] XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von lenfau » 23. Okt 2017

Aaalso, bei boats hab ich überhauptnichts gefunden. csmnl hatte zumindest die Teile gelistet, waren aber nicht auf Lager. Bei ebay hab ich rvereinzelt welche gefunden. In Amerika wollte doch tatsächlich einer 50$ für den blöden Simmerring der Druckstange :stupid:
Ein anderer wollte immerhin nur etwa 16€ plus ca 5€ Versand. :roll:

Beim Stöbern ist mir jedoch der Gedanke gekommen, inwiefern es überhaupt sinnvoll ist, NOS Wellendichtringe zu kaufen. Ob die nun 35 Jahre in nem Motor oder nem Regal liegen, in beiden Fällen werden sie wohl nicht mehr die Geschmeidigsten sein...

Also irgendwie bin ich jetzt nicht wirklich weiter als vorher :)
Grüße,
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Re: [Yamaha] XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von lenfau » 30. Okt 2017

Also die Schrauberwoche ist erstmal wieder vorbei. Ich hab jetzt schonmal angefangen, die 850er Getriebewellen in das 750er Gehäuse zu pflanzen. Dabei ist mir erstmal wieder in den Sinn gekommen, dass es ja teilweise auch noch diesen Ruckdämpfer zum Zwischengetriebe hin gab. Übernehm ich den jetzt für meinen Motor, oder belass ich es bei der Variante ohne. Die war ja bei den 850ern Standard meine ich. Wer die Wahl hat, hat die Qual :roll:

Bei den WeDis bin ich auch etwas weiter. Den von der Druckstange werd ich auf jeden Fall weiter verwenden. Der ist noch ziemlich weich. Bei dem zum Winkelgetriebe bin ich mir da schon unsicherer. Das kann natürlich auch daran liegen, dass der von der Materialstärke an der Lippe etwas derber ist. Andererseits trennt er ja auch "nur" das Motoröl vom Getriebeöl im Winkelgetriebe. Halte ich persönlich nicht für die anstregendste Aufgabe, andererseits lässt sich ein eventueller Defekt da auch nicht ganz so gut erkennen. :?

Die restlichen Sachen zum Komplettieren sind alle unterwegs, also kann ich den Burschen hoffentlich zusammensetzen, wenn ich das nächste Mal zuhause bin :beten:
Grüße,
Lenhard

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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von lenfau » 29. Mär 2019

Tjaa, nu ist ja mein letzter Post in meinem eigenen Umbauthread doch schon anderthalb Jahre her. Kleiner Spoiler: der Hobel ist seit Mitte letzten Jahres wieder auf deutschen Straßen unterwegs! Und weil ich finde, dass das Mopped doch ganz vorzeigbar geworden ist, will ich hier wenigstens mal den aktuellen Stand posten.
Warum hab ich hier nicht während des Umbaus weiter berichtet: Nun ja, ich hab Anfang letzten Jahres meine Bachelorarbeit verfasst (und bestanden :) ). Erfreulicherweise fand das in meiner Heimat statt, sodass ich endlich mal wieder öfter in die Werkstatt konnte. Und weil auf einmal Geld und Lust da waren ging es dann auch ziemlich flott voran. Und ich war schreibfaul. :oops: Zu allem Überfluss hab ich dann auch noch ein Backup meines Handys ordentlich verkackt, sodass eigentlich alle Bilder zwischen dem letzten Stand und fertigem Mopped hops gegangen sind. :banghead:
Deshalb kann ich auch nur akutelle Bilder anhängen und den Rest grob zuammenfassen. :roll:

Was ist also alles an der XS passiert:

- "Zwitter"-Motor (Gehäuse einer 750er SE mit 850er Innereien, neue Lagerschalen)
- 850er Zylinder mit Flexhohnbürste von Flugrost befreit und neue Kolbenringe von cruizinimage
- 750er Kopf, einfach weil der vom Zustand her am besten war, spätere BAuform mit Doppelhalbkugelbrennraum, Nockenwellen der 850)
- Hitachi-Vergaser komplett zerlegt, ultrageschallt und mit Repsätzen sowie neuen Drosselklappenwellendichtringen (wasn Wort) und O-Ringen an den T-Stücken versehen
- zuerst noch mit Lufi-Kasten, jetzt mal probehalber K&Ns dran, die ich günstig geschossen hab (Läuft obenrum nach Kerzengesicht noch recht mager, aber zieht mit der originalen Vergaserbestückung sauber durchs Drehzahlband durch)
- Leerlaufgemischabstimmung mit Colortune
- Öltemperaturgeber in der Ablasschraube, Instrument anstelle der rechten Hupe (die Dose war mal ein LNB :grinsen1: )
- TCI einer 750er, da die 850er defekt war und die andere halt vorhanden war und funktioniert :)
- Gabel zerlegt und neu abgedichtet
- neuer Lenkkopflagersatz
- Bremssättel rundum überholt mit Edelstahlkolben
- gelochte Scheiben
- Stahlflex Bremsleitungen + 14er Bremspumpe (Mit zwei Fingern bringt man das Vorderrad locker zum wimmern!)
- Räder neu gelagert und mit BT45 versehen
- Drehzahlmesser und Tacho einer 750er XS, da die originalen etwas müde an den Zeigern waren (außerdem find ich die grünen Ziffernblätter der 750er Tachos viel geiler :grinsen1: )
- M-Lenker unbekannten Herstellers ohne jegliche Kennzeichnung, aber passt halt wie angegossen an die XS (am Lenkanschlag stehen die Griffe mit etwa 4-5cm Abstand genau parallel zum Tank)
- Tank von innen mit Rosio behandelt
- Sprithähne auf "manuell" umgebaut, sprich den ganzen unterdruckkram rausgeworfen
- Sitzbank, genau wie Tank im originalen Farbz0ustand
- Schutzblech hinten durch ein vorhandenes gekürtes ersetzt
- Rücklicht unter die Sitzbank verlegt (dafür musste der Kofferraum für die Stulle für unterwegs geopftert werden :) )
- Blinker durch Exemplare aus dem Zubehör ersetzt (nach wie vor Halogen)
- Winkelgetriebe hinten mit Diesel gespült und mit neuem Öl versehen
- diverses Kleinkram wie Griffgummis, Bowdenzüge, andere Gummiteile etc.

Joa, damit sind wir hinten angekommen und ich glaube ich hab auch nichts vergessen. Und zum Abchluss dann auch die Fotos der Guten:
MVIMG_20190217_155333_klein.jpg
IMG_20190322_141022_klein.jpg
IMG_20190217_155322_klein.jpg
Ich müsste wohl mal Bilder ohne Tankrucksack machen :)

Demnächst wird noch ein Satz progressiver Federn seinen Weg in die Gabel finden, in der Hoffung, dass sie dann beim Bremsen nicht immer vorne so starkt eintaucht.
Falls gewünscht kann ich bei weiteren kleinen Optimierungen gern noch ein bisschen berichten! :prost:
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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von nanno » 30. Mär 2019

Kann man lassen! :-)
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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von lenfau » 9. Sep 2019

So, ich will hier auch mal wieder ein Update zu meiner Dicken geben.

Wie angesprochen hab ich die Gabel mit nem Satz Wirth-Federn bestückt. Das Bremsnicken ist wirklich deutlich weniger geworden. Viel angenehmer so.
Allerdings ist die Vorspannung der Federn durch die mitelieferten Hülsen etwas zu hoch, sodass kaum Negativfederweg vorhanden ist. Als Faustformel hab ich irgendwo mal 1/3 negativ, 2/3 positiv aufgeschnappt. Da ich mit meinem zarten Körper die Fuhre auch kaum eintauchen lasse, werd ich mir da noch kürzere Hülsen anfertigen lassen.
Im Zuge des Federeinbaus hab ich auch mal noch ein wenig MoS2-Fett mit ins Öl getan, in der Hoffnung damit das Losbrechmoment der Gabel etwas zu verringern. Hat nicht allzu viel gebracht, vielleicht hätte ich das Zeug wirklich im Öl auflösen sollen, anstatt einfach nur ne Schraubenzieherspitze davon mit der Feder zusammen im Gabelrohr zu versenken... :dontknow:
Jedenfalls hab ich aus selbigem Grund letzte Woche noch die Dichtlippen der Simmerringe mit Silikonfett behandelt. Das hat auf jeden Fall spürbar was gebracht. Noch nicht wirklich zufriedenstellend aber besser.

Seit geraumer Zeit hatte ich auch ein kleines Problem mit dem Getriebe. In unregelmäßigen Abständen ließ sich der erste Gang nicht einlegen. Weder im Stand, noch in der Fahrt. Der Sache bin ich dann letztens auch mal auf den Grund gegangen, da ich eh nen Ölwechsel machen wollte. Ich hatte erst vermutet, dass ich evtl damals die Kontermutter beim Einstellen der Schaltung nicht richtig festgezogen hab, als dann in der Ölwanne ein 8er Federring zum Vorschein kam wurde ich aber doch stutzig. Long Story short: Die Schraube, mit der die Abtriebswelle axial im Motorgehäuse fixiert wird, war abgerissen:
IMG_20190811_225738_klein.jpg
Schruabenkopf und die fette Anlaufscheibe lagen unter der Kupplung. Hätten die sich bei 7000 Umdrehungen im Getriebe verfangen, dann wär aber Feierabend gewesen :versteck:
Wie das passieren konnte, kann ich nur mutmaßen. Definitiv hab ich die Schraube beim Zusammenbau mit dem vorgesehenen Drehmoment angezogen. Was ich aber festgestellt hab ist, dass bei den 750er Getrieben die ich hab, an der Stelle ne 10.9er Schraube mit "normalem" Inbus-Kopf und ein Federring verbaut sind, während es bei den 850ern anscheinend nur noch ne Sechskantschraube mit Flansch war. Ich hatte unter letztere auch einen Federring verbaut. Keine Ahnung, ob das nicht so zuträglich für die Schraube war... :?
Naja, jedenfalls haut jetzt wieder alles hin. Durch die abgerissene Schraube konnte sich die Welle axial bewegen, sodass die Bewegung der Schaltgabeln dann wohl manchmal nicht mehr gereicht hat um den Ersten einzulegen.

Zu guter Letzt hab ich dann vorgestern noch eine neue Gehäuseentlüftung installiert, da zwischenzeitlich ein Satz K&N-Lufis seinen Weg an die Vergaserbank gefunden hat. Die hab ich überaus günstig geschossen, sodass ich da nicht nein sagen konnte.
IMG_20190907_175039.jpg
IMG_20190907_175017.jpg
Der Halter ist selbst konstruiert und gedruckt aus PETG. Innen mit einer runde Moosgummi versehen, das die Dose auch gut fixiert.
IMG_20190907_173046.jpg
IMG_20190907_172359.jpg
Nächste Projekte sind ein Satz Megaphones vom Kickstartershop, die schon fertig gestopft mit Edelstahlwolle und Dämmatte auf ihren Einsatz warten. Dafür brauch ich aber noch zwei Rohrbögen als Zwischenstück für die elegante Positionierung der Tüten. Die sind aber schon in der mache.
Mit denen Zusammen soll ein Satz Mikuni BST-36 aus ner Triumph Speed-Triple an die XS. Die sind mir zu nem fairen Preis in die Hände gefallen und müssen nur nochmal zerlegt, ultraschallgebadet und mit nem neuen Dichtsatz versehen werden. Und wegen der Chokebetätigung muss ich mir noch was einfallen lassen. Bzgl der Bedüsung hab ich nen Beitrag von nanno im Triple-Forum gefunden, an dem ich mich erstmal orientieren werde. Blöd ist nur, dass ich für die Gaser nochmal nen neuen Satz filter kaufen muss. Die jetzigen passen da leider nicht mehr drauf :roll: :)
Da werd ich dann zu gegebener Zeit nochmal berichten.
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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von nanno » 18. Sep 2019

lenfau hat geschrieben:
9. Sep 2019
Und wegen der Chokebetätigung muss ich mir noch was einfallen lassen. Bzgl der Bedüsung hab ich nen Beitrag von nanno im Triple-Forum gefunden, an dem ich mich erstmal orientieren werde.
Für die Chokebetätigung hab ich (damals im Jahre Schnee) einfach einen Gashebel von einem Rasenmäher genommen und mir dann einen passenden Zug angefertigt. (War nicht schwer.)

Die Bedüsung passt mit Serientöpfen bzw. ziemlich serien-nahen Töpfen sehr gut, ein Kumpel aus Wien hat vor 1-2 Jahren meine Bedüsung einfach nachprobiert und die läuft ganz sauber damit. Wo ich an deiner Stelle noch nacharbeiten würde, wären die Leerlaufdüsen, da hab ich damals gewisse Probleme gehabt (vor 6-7 Jahren) und mangels Lambda-Sonde die nie 100%ig perfekt hingekriegt.
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Re: Yamaha» XS 850 - Es wird Zeit!

Beitrag von lenfau » 18. Sep 2019

Hey Greg, danke für die Tipps!
Beim Choke werde ich mir wahrscheinlich irgendeine art von Griffstück drucken, um damit den bowdenzug herausziehen zu können. Dann brauch ich bloß noch etwas, das den Zug bzw das Betätigungsgestänge der Choke-Kolben daran hindert, von alleine wieder reinzurutschen. Der Kollege hier https://850slingshot.weebly.com/ hat das z.b. mit nem Splint gelöst. Mal sehen, ob mir da noch was anderes einfällt.

Die Serientöpfe werden (mindestens erstmal zur Probe) durch Megaphones vom Kickstartershop ersetzt. Also Absorptionsdämpfer. Die hab ich schon fertig gedämmt liegen und hab gestern auch meine erste Krümmerverlängerung zur anprobe bekommen. Ich stell nacher mal noch ein Foto ein wenn ich dran denke. Macht nen netten Eindruck finde ich :mrgreen:
Jedenfalls dürften die dem Abgasstrom wohl deutlich weniger Widerstand bieten als die Serienpötte.
Waren die Leerlaufdüsen bei dir eher zu groß, oder zu klein? Weißt du das zufällig noch?
Grüße,
Lenhard

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