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CX 500 FAQ #Einbau einer NEC-LiMa in eine CDI-gezündete CX 500#

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CX 500 FAQ #Einbau einer NEC-LiMa in eine CDI-gezündete CX 500#

Beitrag von f104wart »

Mit diesem Beitrag starte ich eine Reihe von FAQs rund um die Güllepumpe.

Darin sollen immer wiederkehrende Fragen beantwortet und Problemlösungen vorgestellt werden.



Heute geht es darum, einen (CDI)Lichtmaschinenrotor gegen einen NEC-Lichtmaschinenrotor auszutauschen und dabei den Kabelbaum zu optimieren und zu minimalisieren. Voraussetzung dafür ist, dass die originale CDI bereits gegen eine Ignitech-CDI Typ DC-CDI P2 ausgetauscht wurde oder gemeinsam mit der Lichtmaschine ausgetauscht werden soll.


Grundsätzliches:
Bei der CX 500 gibt es zwei unterschiedliche Zündsysteme. In diesem FAQ geht es um die CDI-Zündung, wie man sie in den älteren Baujahren bis ca. 1981 vorfindet.

Man erkennt eine CDI-Gezündete CX an der Zündbox unter der Sitzbank und an dem aus Blech geprägten Zündungsdeckel an der Rückseite des Motors.


Der häufigste Fehler, der an der Zündanlage einer betagten Honda CX 500 mit CDI-Zündiung auftritt, sind defekte Ladespulen für die Zündkondensatoren. Um diesen Fehler zu beheben, müsste normalerweise der Motor ausgebaut und der Lichtmaschinenstator erneuert werden.

Die Zündbox der in Tschechien ansässigen Firma Ignitech bietet uns die Möglichkeit, diesen Fehler ohne Ausbau des Motors zu beheben. Die speziell für die CX 500 parametrierte Zündbox kann plug & play innerhalb von 15-20 Minuten auch von einem Laien eingebaut werden. Der Stator mit den defekten Ladespulen verbleibt dabei im Motor. Das Motorrad ist wieder fahrbereit und die Zündung voll funktionsfähig.

So weit, so gut...


Besonderheit:
Der Motor ist ausgebaut und soll im Rahmen einer Revision oder zur Prüfung/Erneuerung der Steuerkette, WaPuDichtung usw. geöffnet werden.

Wird der Motor, wie oben beschrieben, bereits mit einer Ignitech-CDI betrieben oder soll auf eine solche umgerüstet werden, empfiehlt es sich, an dieser Stelle auch den Lichtmaschinenstator zu erneuern.

Begründung/Vorteile:
Neben den defekten Ladespulen sind auch die Wicklungen der Generatorspulen bereits in die Jahre gekommen und deren Isolierung ausgehärtet und brüchig geworden. Es ist also nicht auszuschließen, dass mittelfristig eine oder mehrere Generatorspulen ausfallen und der Motor dann erneut ausgebaut und geöffnet werden muss.

Da die Ladespulen bei Verwendung der Ignitech-CDI ohnehin nicht mehr benötigt werden, bietet sich der Einbau eines NEC-Generators an, der anstelle der (defekten)Zündladespulen drei zusätzliche Generatorspulen besitzt und somit 252 Watt anstatt nur 180 Watt Ladeleistung abgibt. Zudem ist dieser Generator wesentlich günstiger als der CDI-Generator.

Weitere Vorteile:
Durch den Wegfall der Zündladespulen und der Frühzündungs-Impulsgeber kann der von der Lichtmaschine zur Ignitech-CDI führende Kabelstrang erheblich reduziert werden.

Dies wird in diesem FAQ detailliert beschrieben.


1. Ausbau des Motors und Abnehmen des hinteren Motordeckels
(siehe Werkstatthandbuch/Reparaturanleitung)


2. Ausbau der Frühzündungs-Impulsgeber

Der Motordeckel liegt vor uns auf der Werkbank. Die Steckverbindungen an den Frühzündungs-Impulsgeberspulen werden getrennt und die Zündungsplatte ausgebaut.
IMG_3587.jpg
Die Platte mit den Spulen und der Rotor, der auf dem hinteren Ende der Kurbelwelle sitzt, werden nicht mehr benötigt und können direkt entsorgt werden.
IMG_3652.jpg

3. Ausbau des Lichtmaschinen-Stators und des Kabelbaums

Als nächstes folgt die Demontage des alten Stators samt Kabelbaum. Der Stator kann vom Kabelbaum getrennt und entsorgt werden.
IMG_3656.jpg

4. Trennen der Impulsgeber vom Kabelbaum

Als erstes entfernen wir die Isolierung am oberen Ende des Kabelbaums.
Von den ganzen Strippen, die oben am 8-fach Stecker ankommen, werden nur noch die beiden linken (hellblau/orange) benötigt. Alles andere kann weg.

Damit wir die richtigen Kabel erwischen, orientieren wir uns an der grünen Masseleitung (Mitte) und schneiden die beiden Kabel links davon ab.
IMG_3658_1.jpg
Jetzt entfernen wir die Isolierung und ziehen die beiden abgetrennten Kabel zur anderen Seite des Kabelbaums heraus.
IMG_3661.jpg
Der Rest des Kabelbaums wird abgeschnitten und wandert in die Tonne:
IMG_3666.jpg

Übrig bleiben am Ende nur die beiden Pickups. Von ihnen bezieht die Ignitech-CDI ihre Impulse.
Auf dem Foto etwas schlecht erkennbar die beiden abgeschnittenen Kabel der 37 Grad-Impulsgeber, die wir später mit dem 15 Grad-Impuls verbinden.
IMG_3667.jpg
Die Ignitech ist werkseitig so programmiert, dass sie sowohl den 37 wie auch den 15 Grad-Impuls verwertet, also 2 Impulse/Zylinder bekommt.

Man könnte auch nur einen Impuls benutzen. Dazu müsste die Ignitech dann aber umprogramiert werden. Das bringt uns aber keinerlei Vorteile und so nutzen wir auch weiterhin beide Impulse.


5. Vorbereitung der Pickups zum Wiedereinbau

Da wir den Kabelbaum minimieren wollen und die Impulsleitungen am Kompaktstecker der Ignitech gebrückt sind, machen wir das gleich an dieser Stelle und sparen uns die beiden Leitungen nach oben (die haben wir eh schon abgeschnitten).
IMG_3668.jpg
Ich empfehle unbedingt, den Schutzschlauch der Leitung, die nach oben führt, aufzuscheiden, da ansonsten die Isolierung des Hitzebeständigen Kabels mit herunter gezogen wird (Foto unten). Da die Isolierung der Kabel im Laufe der Jahre ausgehärtet ist, empfiehlt es sich, die Kabel durch neue zu ersetzen. Diese müssen aber öl- und hitzebeständig sein.
Normale PVC-ummantelte Kabel sind dazu ungeeignet.
IMG_3678.jpg
Im nächsten Schritt werden die Kabel vorbereitet, in passende Verbindungs- oder Aderendhülsen gesteckt und verpresst oder verlötet. Beim Löten ist darauf zu achten, dass das Lot sauber in die Hülse läuft und diese vollkommen ausgefüllt wird.
IMG_3673.jpg
Anschließend wird die Verbindung mit Schrumpfschlauch isoliert und der Impulsgeber ist fertig zum Einbau.
IMG_3675.jpg
Der zweite Pickup wird nach demselben Muster ebenfalls vorbereitet.


6. Einbindung der Impulsgeber in den Kabelstrang des Generators

Im Handel werden unterschiedliche Generatoren angeboten. Ich verwende ausschließlich solche mit Kabeldurchführung und Knickschutztülle vom Typ ESG083 des Herstellers ElectroSport.
IMG_3607.jpg
Neben dem bereits erwähnten Knickschutz und der Durchführung sind diese Generatoren wesentlich besser verarbeitet als andere und die Qualität der Isolierung sowohl der Wicklungen als auch der Kabel ist deutlich besser als bei irgendwelchen Mitbewerbern.

Über´s Forum sind neben den Generatoren und der Ignitech auch die benötigten Verbindungshülsen, Schrumpfschläuche sowie dazu passend neue öl- und hitzebeständige Leitungen für die Pickups bzw. Impulsgeber erhältlich.
(siehe auch Punkt 5. "Vorbereitung der Pickups zum Wiedereinbau ")

IMG_3615.jpg
Zunächst bohren wir zwei zusätzliche Löcher in die Kabeldurchführung. Der Durchmesser des Bohrers muss etwas größer sein als das Loch werden soll. Bewährt hat sich hier 3,5 mm bei den originalen und 2 mm bei den von mir gelieferten Kabelsätzen mit neuen Kabeln.

Als nächstes wird ein Kabel als Zugdraht von aussen her durch den Knickschutz …
IMG_3624.jpg
… und eine der beiden Bohrungen in der Kabeldurchführung geschoben.
IMG_3626.jpg
Daran wird nun das erste der beiden Kabel von den Impulsgebern angelötet.
IMG_3627.jpg
Zuvor wurde ein Stück Schrumpfschlauch auf das Kabelende und über die Isolierung geschrumpft, damit diese sich beim Durchführen nicht nach hinten schiebt (oben). Bei Verwendung neuer, silikonummantelter Kabel entfällt diese zusätzliche Maßnahme.

Zum Durchziehen des Kabels ist es hilfreich, auf das Kabel und in die Knickschutztülle etwas PTFE- oder ein anderes Schmiermittel zu sprühen.
IMG_362.jpg
Danach werden die letzten Schritte wiederholt und auch das zweite Kabel hindurchgezogen.

:arrow: Mit in den Kabelsätzen enthaltenen neuen Kabeln kann man sich diese ganze Prozedur sparen und die Kabel direkt durchschieben/-ziehen. :wink:


7. Montage des Stators und der Impulsgeber (Pickups)

Nachdem die Kabel durch den Knickschutz gezogen wurden, kann der Kabelbaum von innen durch die Öffnung des Gehäuses gesteckt und der Stator mit den Pickups montiert werden.
IMG_3616.jpg
Bei den Pickups ist darauf zu achten, dass diese an der richtigen Position sitzen.
Der mit "R" gekennzeichnete Impulsgeber sitzt vor dem Schauloch und trägt die Referenzmarkierung für OT und FL/FR auf der Schwungscheibe.
IMG_3619.jpg
Von ausssen schaut das ganze nun so aus:
IMG_3631.jpg
Deutlich erkennt man das hellblaue und orange Kabel der beiden Impulsgeber (Pickups). Diese müssen nur noch isoliert und zur Ignitech hin verlegt werden. Sie können sowohl separat als auch zusammen mit den 3 gelben Ladekabeln nach oben geführt werden.


8. Anpassen des Ignitech-Kabelsets

Da wir die Frühzündungs-Impulsgeber ausgebaut haben, kann der Zweifachstecker an den beiden hellblauen Kabeln entfernt werden.

Da wir die Kabel hinter den Pickups schon miteinander verbunden haben (siehe Punkt 5.) werden auch die beiden Brücken im Kompaktstecker nicht mehr benötigt:
IMG_3643.jpg
Der Kompaktstecker kann also ebenfalls entfernt werden.

Die drei hellblauen Kabel werden zusammen gefasst und mit einem Ringkabelschuh auf Masse gelegt.

Auf das gelbe und das braune werden Flachsteckhülsen gecrimt und in einen 2Fach-Stecker geführt:
IMG_4212.jpg
:arrow: Das blaue/türkise vom Pickup geht auf gelb, das orangene auf braun.


Hinweis:
In der Beschreibung wurde davon ausgegenagen, dass die beiden Kabel von den Pickups wiederverwendet werden.
Diese sind aber über die Jahre meist hart und spröde geworden und sollten deshalb gegen neue öl- und hitzefeste Kabel ausgetauscht werden.
IMG_4209.jpg


Die Montage der Ignitech-CDI erfolgt bis auf die hier beschriebenen Änderungen entsprechend der mitgelieferten Einbauanleitung.
K640_IMG_4220.JPG



Preise und Bezugsquellen bitte per PN erfragen.

Ralf Harnisch "f104wart"




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Zuletzt geändert von f104wart am 23. Apr 2017, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: CX 500 FAQ #Einbau einer NEC-LiMa in eine CDI-gezündete CX 500#

Beitrag von f104wart »

Leider etwas unscharf.

Dieses Foto zeigt, wie man die Pickups als "dritte Hand" beim Löten nutzt:

K640_IMG_5432.JPG
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Re: CX 500 FAQ #Einbau einer NEC-LiMa in eine CDI-gezündete CX 500#

Beitrag von f104wart »

Einbau einer NEC-Lima mit Ignitech in eine CDI-gezündete CX500_Verschlankung des Kabelbaums

Teil 2: Einfacher geht´s mit Kabelsatz


Zugegeben, das Gedrösel mit den Kabeln, so wie oben beschrieben, ist schon eine ziemliche Fummelei. :roll:


Wesentlich einfacher geht das mit dem Kabelsatz, der, wie auch den Stator und die Ignitech-CDI, bei mir bezogen werden kann.

Dieser Kabelsatz beinhaltet neben 2 neuen, öl- und hitzebeständigen Kabeln (bis 180°C) alle für die Verbindung notwendigen Teile und PTFE-Schrumpfschläuche,
denen das Öl und dessen Betriebstemperatur nichts anhaben kann.
K640_IMG_5949.JPG


Wir beginnen die Arbeiten damit, dass wir den alten Stator ausbauen und die Pickups abschneiden. Den Rest können wir alles komplett in die Tonne treten. :grin:


Das einzige, was man von dem alten Kabelbaum behalten sollten, ist die Gummikappe über dem Leerlaufschalter.
K640_IMG_7234.1.jpg

Im nächsten Schritt bereiten wir die Pickups vor.

Dazu entfernen wir den Schutzschlauch und löten die Kabel aus.
K640_IMG_7239.JPG

Ich empfehle, die Kabel und die Pickups vor der weiteren Bearbeitung gründlich mit Bremsenreiniger abzuspülen.



Alternativ zum Auslöten kann man die Kabel auch direkt vor der Verbindung abschneiden. Das empfiehlt sich besonders dann, wenn man die Verbindung nicht löten, sondern crimpen möchte.
K640_IMG_7240.1.jpg
:arrow: Danach darf dann aber nichts mehr schief gehen, da die Kabel ansonsten zu kurz werden. :!:


Ich persönlich bin vom Löten abgekommen und bevorzuge das Crimpen. Dazu sollte unbedingt geeignetes Werkzeug zur Verfügung stehen.

Es gibt zwei Möglichkeiten des Crimpens.

Zum Einen das mit sogenannten Schrumpfverbindern, bei denen die Isolierung nach dem Crimpen erwärmt wird und sich wie ein Schrumpfschlauch um das Kabel legt.

Mit einer guten Crimpzange für isolierte Kabelschuhe ist das eine gute Sache. Es kann aber, wenn "billiges" Werkzeug nicht fachgerecht angewendet wird, auch ganz schnell in die Hose gehen. :wink:

Wie er das macht, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. Je nachdem, welche Werkzeuge ihm zur Verfügung stehen und welche Erfahrung er hat.


Die zweite und meine persönliche Lieblingsvariante ist das Crimpen mit einer Crimpzange für Aderendhülsen, die ich in diesem Fall als Stoßverbinder benutze.

Die Zange muss nicht unbedingt, wie meine, von Rennsteig oder Knipex sein. Ich denke, für den gelegentlichen Gebrauch tut´s auch eine etwas günstigere. Es sollte allerdings schon so eine mit den 4 Backen sein.
K640_IMG_7252.JPG
K640_IMG_7246.JPG

Das Crimpen ist, wenn es fachgerecht ausgeführt wird, einer Lötverbindung in vielerlei Hinsicht überlegen. Insbesondere deshalb, weil die Verbindung flexibel bleibt und die Kabel nicht brechen können.


Über die Verbindung kommen noch zwei Lagen Schrumpfschlauch aus PTFE. Und so sieht die fertige Verbindung aus:
K640_IMG_7250.JPG
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Re: CX 500 FAQ #Einbau einer NEC-LiMa in eine CDI-gezündete CX 500#

Beitrag von f104wart »

Weiter geht´s mit der Vorbereitung des Stators und dem Entfernen des Isolierbands an allen Abzwigungen und am Ende des Schutzschlauchs:

K640_IMG_7253.JPG
K640_IMG_7256.JPG

Das ermöglicht uns das Auseinanderziehen des Kabelbaums und damit ein einfacheres Arbeiten beim Einziehen der neuen Kabel.

K640_IMG_7257.JPG


Im nächsten Schritt erhält die Kabeldurchführung zwei zusätzliche Bohrungen für die Pickups.
Diese sollten nicht zu groß sein, damit die Durchführung öldicht wird.

Bei meinen Kabeln beträgt der optimale Bohrerdurchmesser 2,8 mm. Wenn dieser nicht zur Verfügung steht, lieber einen 2,5er antatt eines 3ers nehmen.
K640_IMG_7258.JPG

In diese Bohrungen drücken wir die beiliegenden Aderendhülsen mit Kragen vollständig hinein, so dass die Hülse auf der anderen Seite heraus schaut:
K640_IMG_7261.JPG
K640_IMG_7262.JPG
K640_IMG_7263.JPG

Als nächstes werden die Kabel etwa 1,5 cm lang abisoliert und durch die Aderendhülsen gesteckt. Wichtig ist, dass die Litze deutlich aus den Hülsen heraus schaut.

Dabei achten wir auch auf die Lage der Kabel in der Durchführung: Gerade Kante der Durchführung oben, braunes Kabel links, gelbes Kabel rechts. Der Grund ist der, dass sich die Kabel im Motordeckel später nicht kreuzen.
K640_IMG_7268.JPG

Der Kragen der Aderendhülse schützt die Isolierung später beim Durchziehen des Kabels
K640_IMG_7267.JPG
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Re: CX 500 FAQ #Einbau einer NEC-LiMa in eine CDI-gezündete CX 500#

Beitrag von f104wart »

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Nun sprühen wir die Kabel mit Silikonspray ein (es geht auch ein Trockenschmirspray, WDPfirsich, Balistol oder was halt gerade zur Hand ist) und ziehen die beiden Kabel mit einer geeigneten Zange durch. Dabei achten wir darauf, dass wir NICHT am Kabel ziehen, sondern an den herausschauenden Enden der Aderendhülsen(!), die wir dabei zusammendrücken.

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Es folgt das Durchführen der Kabel durch den Knickschutz.

Dazu schieben wir von der anderen Seite des Knickschutzes einen 3er Inbusschlüssel oder einen passenden, am Ende abgerundeten Rundstab (kann auch aus Kuststoff oder Holz sein) hindurch. Damit begradigen wir den Knickschutz und bahnen dem Kabel einen Weg.

Beim Durchführen schieben wir das noch geschmierte und gleitfähige Kabel durch den Knickschutz und ziehen den Inbusschlüssel in gleichem Maß zurück, wie wir mit dem Kabel voran kommen. So lange, bis das Kabel am anderen Ende heraus schaut.

Diesen Vorgang wiederholen wir und schieben auch das zweite Kabel durch.

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Nun ziehen wir die Kabel durch, bis die Pickups etwa 5-6 cm vor der Kabeldurchführung hängen.

Danach schieben wir den kompletten Kabelbaum von innen her durch die Öffnung im Motordeckel und bringen die Pickups in Position.

Dabei achten wir einerseits auf die richtige Zuordnung der Pickups (links/rechts) und auch darauf, dass das Kabel des rechten Pickups unter dem Haupt-Kabelstrang hindurch geführt wird.

Bild


Beim anschließenden Befestigen der Pickups den Federring unter den Schrauben nicht vergessen!
Danach befestigen wir den Stator und sind auf der Innenseite erst mal fertig.


Von aussen drücken wir die Durchführung und den Knickschutz in die vorgesehene Aussparung und richten die Kabel der Pickups ordentlich aus.

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Zum Schluß ziehen wir ein Stück Bougierrohr, einen Schrumpfschlauch oder etwas ähnliches über die beiden Kabel, rücken den Schutzschlauch, den wir vorher zurückgezogen haben, wieder in Position und "verbinden" die Abzwigungen und Enden wieder mit Isolierband.

Ich bevorzuge dafür Gewebeband, wie beispielsweise das von Coroplast.

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Re: CX 500 FAQ #Einbau einer NEC-LiMa in eine CDI-gezündete CX 500#

Beitrag von f104wart »

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Nun noch die Gummikappe über das hellgrün/rote Kabel schieben und das Kabel am Leerlaufschalter befestigen

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Wer möchte, kann den Zwischenraum zwischen der Durchführung und dem Knickschutz noch mit Vergußmasse, Karosseriedichtmasse oder etwas ähnlichem ausfüllen. Das verhindert, das möglicherweise austretendes Öl an den Knickschutz kommt und dieser mit der Zeit aufquillt.

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Zum Anschließen der Ignitech bringen wir noch die Flachstecker an den beiden Kabeln an und folgen am Ende den aus dem ersten Teil bekannten weiteren Schritte zum Ändern des Ignitech-Kabelbaums und der Fertigmontage.


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...Viel Erfolg! :grin: :prost:
Gruß Ralf


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