Eine kluge Entscheidung! Du hast nichts zu verlieren, kannst nur gewinnen- z.B Erfahrung und Selbstbewusstsein.
Wir streben ja beim Umbau unserer Moped's auch danach, die subjektive Wertigkeit zu steigern. Und da hilft selber machen ungemein. Machen lassen ist eigentlich nur Konsum und das wirkt letztendlich nur schal ...
So, das war mein vorweggenommenes Wort zum Sonntag ...
Bin echt froh, daß die Einsicht noch gesiegt hat!
Grüße Volker
P.S. Die Erbsenmethode würde mich pers. auch reizen! Ohne großen Aufwand. Wie man das "aus der Form gehen" verhindern kann wissen wir inzwischen auch und gelegentlich einen Blick drauf werfen was da so abgeht, schadet ja nicht.
Zu verlieren ist bei dem Tank nichts...also ich würde es probieren!

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Tank Beule rausdrücken/ziehen
- Emil1957
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Re: Tank Beule rausdrücken/ziehen
Oder zwei Löcher in die Kugel bohren, eine zur Aufnahme der Stange und eine Querbohrung mit Gewinde für eine Madenschraube zum Festklemmen der Stange. Dann kann man die Stange je nach Situation einfach werchseln.baereli88 hat geschrieben: 10. Mai 2019 Eine Eisenstange und eine Kugel kann ich sicher auftreiben und dann löte ich die mal zusammen.
Grüße
Emil
Der Worte sind genug gewechselt,
Laßt mich auch endlich Taten sehn!
Indes ihr Komplimente drechselt,
Kann etwas Nützliches geschehn.
(Johann Wolfgang von Goethe: Faust: Eine Tragödie)
Emil
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- f104wart
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Re: Tank Beule rausdrücken/ziehen
Meines Wissens nach, und ich glaube, es zu wissen, ist der Prüfdruck 300 mbar. Bei 500 fängt das Blech schon ganz schön an zu knistern und zu knarzen. Wobei das natürlich auch von der Gesamtoberfläche des Blechs abhängig ist.onkelheri hat geschrieben: 10. Mai 2019 ... und ja ... o,5 bar ist der prüfdruck... aber deswegen platzt ein tank nicht bei o,6 bar !
Wie das dann bei 1 bar aussieht, hab ich am eigenen Leib erfahren dürfen.

Zum Thema selbst:
Zum Beulendrücken von innen braucht es, mal abgesehen vom Hebelarm, schon etwas Erfahrung. Das sieht in den Videos meist einfacher aus, als es in Wirklichkeit ist.
Natürlich möchte man probieren und Erfahrung sammeln, aber letztendlich will man ja auch ein positives Ergebnis erzielen.

Meine Variante wäre die, es mit über der Fläche verteilt hochkant angehefteten Unterlagscheiben und einem gefühlvoll betätigten Zughammer zu versuchen.

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Re: Tank Beule rausdrücken/ziehen
Ok, jetzt zeige ich doch noch mal die Variante mit aufgeklebtem "Fuß" und - alternativ zum Zughammer - einer Zug-Brücke.
Wie man sieht bleibt sogar der Lack drauf - weil zuerst der Kleber vom Lack (oder dem "Fuß") abreißt, bevor der Lack sich abtrennt.
Somit scheint mir das die "schonenste" Methode - zumindest wenn man sich das Blech nicht nach außen raus zieht ;-)
Die Beule ist auf dem rechten Bild noch nicht ganz weg aber die erzielte Verbesserung dürfte deutlich erkennbar sein.
Grüße, Peter...
Wie man sieht bleibt sogar der Lack drauf - weil zuerst der Kleber vom Lack (oder dem "Fuß") abreißt, bevor der Lack sich abtrennt.
Somit scheint mir das die "schonenste" Methode - zumindest wenn man sich das Blech nicht nach außen raus zieht ;-)
Die Beule ist auf dem rechten Bild noch nicht ganz weg aber die erzielte Verbesserung dürfte deutlich erkennbar sein.
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OnlineBambi
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Re: Tank Beule rausdrücken/ziehen
Danke Peter,
jetzt kann ich mir das vorstellen! Gute Idee und gute Arbeit! Dreht man den Knebel auf der Zugbrücke dann per Hand oder braucht man dazu einen Hebel?
An den Fliegerwart: so ein bißchen masochistisch bist Du schon daß Du immer in den eigenen alten Wunden stocherst, oder?
Schöne Grüße, Bambi
jetzt kann ich mir das vorstellen! Gute Idee und gute Arbeit! Dreht man den Knebel auf der Zugbrücke dann per Hand oder braucht man dazu einen Hebel?
An den Fliegerwart: so ein bißchen masochistisch bist Du schon daß Du immer in den eigenen alten Wunden stocherst, oder?

Schöne Grüße, Bambi
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Re: Tank Beule rausdrücken/ziehen
Je nach Beule hast mit den Klebeteilen keine Chance. Hab so Zugteile (Brücke und Handgerät) auch da.
Für innen gebogene Stahlstäbe mit aufschraubbaren Hartkunststoffköpfen.
Gleithammer für Ösen, Klebepads usw. Alles wechselbar geschraubt. Innen Gewindestange, darüber Alurohr, als Gewicht ein Gussrohrstück. Auf einer Seite mit Gummiringen gedämpft.
Kostenpunkt keine 10€. Hat man sehr schnell zusammen gebaut. Ist manchmal sinnvoller als Fertigteil da flexibler. Gewicht kann einfach verringert oder erhöht werden.
Teil ist schon Asbach. Mittlerweile bekommt man Gleithämmer nach geworfen.
Für innen gebogene Stahlstäbe mit aufschraubbaren Hartkunststoffköpfen.
Gleithammer für Ösen, Klebepads usw. Alles wechselbar geschraubt. Innen Gewindestange, darüber Alurohr, als Gewicht ein Gussrohrstück. Auf einer Seite mit Gummiringen gedämpft.
Kostenpunkt keine 10€. Hat man sehr schnell zusammen gebaut. Ist manchmal sinnvoller als Fertigteil da flexibler. Gewicht kann einfach verringert oder erhöht werden.
Teil ist schon Asbach. Mittlerweile bekommt man Gleithämmer nach geworfen.
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Re: Tank Beule rausdrücken/ziehen
Hallo Bambi,
das geht per Hand zu drehen bei dieser im vorherigen Beitrag gezeigten Variante.
Wenn die Beule - wie hier - tiefer/größer ist, dann wird eben eine größere Klebefläche benötigt und eine stabilere Brücke und eine flächigere Abstützung und dann eben doch ein Hebel (Schraubenschlüssel) - dann geht auch deutlich mehr mit Kleben.
Die tüddeligen Seile sind drumrum weil ich nicht wusste was passiert, wenn der Kleber spontan abreißt - wollte das Flacheisen nicht ins Gesicht geschossen bekommen. War aber unkritisch - hat sich langsam von einer Ecke aus abgeschält weil man so die Kraft eigentlich nie ausschließlich senkrecht zur Klebefläche eingeleitet bekommt und der Kleber somit nicht spontan gleichmäßig versagt.
Grüße, Peter...
das geht per Hand zu drehen bei dieser im vorherigen Beitrag gezeigten Variante.
Wenn die Beule - wie hier - tiefer/größer ist, dann wird eben eine größere Klebefläche benötigt und eine stabilere Brücke und eine flächigere Abstützung und dann eben doch ein Hebel (Schraubenschlüssel) - dann geht auch deutlich mehr mit Kleben.
Die tüddeligen Seile sind drumrum weil ich nicht wusste was passiert, wenn der Kleber spontan abreißt - wollte das Flacheisen nicht ins Gesicht geschossen bekommen. War aber unkritisch - hat sich langsam von einer Ecke aus abgeschält weil man so die Kraft eigentlich nie ausschließlich senkrecht zur Klebefläche eingeleitet bekommt und der Kleber somit nicht spontan gleichmäßig versagt.
Grüße, Peter...
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Re: Tank Beule rausdrücken/ziehen
Ich bin nicht masochistisch veranlagt, sondern einfach nur besorgt, damit jemand anderem nicht das gleiche Pech passiert.Bambi hat geschrieben: 10. Mai 2019An den Fliegerwart: so ein bißchen masochistisch bist Du schon daß Du immer in den eigenen alten Wunden stocherst, oder?![]()
100 mbar mehr oder weniger können da schon entscheidend sein. Ein Tank hat ungefähr eine Oberfläche von 800 mm² bzw. 0,8 m².
Mit dem Prüfdruck von 300 mbar (30000 Pa) kannst Du bei einer Fläche von 0,8 m² eine Last von 2,4 Tonnen anheben.
Pro 100 mbar sind das dann schlappe 800 kg mehr oder weniger.

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OnlineBambi
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Re: Tank Beule rausdrücken/ziehen
Danke an Peter für die weitere Erläuterung!
Und an Ralf! Daß das solche Werte ergibt hätte ich offengestanden nicht erwartet. Da ich das Gymnasium mit der Mittleren Reife nach der Untersekunda verlassen habe ist zum Beispiel meine Physik-Ausbildung nicht vollständig. Das erklärt vielleicht warum mir - speziell mit lediglich kaufmännischer und sozialversicherungsrechtlicher Ausbildung - solche Zusammenhänge oft abstrakt sind.
Genau deshalb treibe ich mich so gerne hier herum: man lernt unheimlich viel über Mechanik, Technik, Handhabung! Und bekommt es bei Bedarf nochmal für Dummies erklärt ...
Schöne Grüße, Bambi
Und an Ralf! Daß das solche Werte ergibt hätte ich offengestanden nicht erwartet. Da ich das Gymnasium mit der Mittleren Reife nach der Untersekunda verlassen habe ist zum Beispiel meine Physik-Ausbildung nicht vollständig. Das erklärt vielleicht warum mir - speziell mit lediglich kaufmännischer und sozialversicherungsrechtlicher Ausbildung - solche Zusammenhänge oft abstrakt sind.
Genau deshalb treibe ich mich so gerne hier herum: man lernt unheimlich viel über Mechanik, Technik, Handhabung! Und bekommt es bei Bedarf nochmal für Dummies erklärt ...
Schöne Grüße, Bambi
'Find me kindness, find me beauty, find me truth' (Dreamtheater aus 'Learning to live')
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Re: Tank Beule rausdrücken/ziehen
Die Tanköffnung ist arg klein.
Habe mit verschiedenen gebogenen Stäben versucht die kleine und relativ nahe Beule zu drücken. Ich kam ran konnte aber nicht genügend Kraft drauf geben um das Blech nach aussen zu drücken. An die grosse Beule komme ich nicht ran. Ich müsste ein perfekt passendes Stabstück bauen und dieses dann an einem Amboss oder so festmachen und wie der Engländer dann den Tank in den Händen dagegen drücken.
Nach Rücksprache mit einem Bekannten mit Schweiss Erfahrung bauen wir nun eine Zugbrücke und Schweissen dann Unterlagsscheiben in die Beule.
Er meint, dass wir dann mit der Zugbrücke ziehen können dh konkret etwas Zug geben und dann mit dem Hammer um die Zugstelle klopfen was dem Blech helfen soll nach aussen zu kommen. Dann mehr Zug geben und wieder klopfen.
Tönt für mich aktuell nach einem aussichtsreichen und machbaren Weg.
Habe mit verschiedenen gebogenen Stäben versucht die kleine und relativ nahe Beule zu drücken. Ich kam ran konnte aber nicht genügend Kraft drauf geben um das Blech nach aussen zu drücken. An die grosse Beule komme ich nicht ran. Ich müsste ein perfekt passendes Stabstück bauen und dieses dann an einem Amboss oder so festmachen und wie der Engländer dann den Tank in den Händen dagegen drücken.
Nach Rücksprache mit einem Bekannten mit Schweiss Erfahrung bauen wir nun eine Zugbrücke und Schweissen dann Unterlagsscheiben in die Beule.
Er meint, dass wir dann mit der Zugbrücke ziehen können dh konkret etwas Zug geben und dann mit dem Hammer um die Zugstelle klopfen was dem Blech helfen soll nach aussen zu kommen. Dann mehr Zug geben und wieder klopfen.
Tönt für mich aktuell nach einem aussichtsreichen und machbaren Weg.