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Tank mit Innereien sanieren

Modifikationen an Rahmen, Tank, Verkleidungen, Höcker, Sitzbank, Fender etc.
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sven1
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Re: Tank mit Innereien sanieren

Beitrag von sven1 »

Wie fest hast du den Tank denn auf den Balken gespannt? Könnte mir nur vorstellen das er sich durch die permanente Verlagerung des Standes langsam auf den Balken gezogen und gespreizt hat.
Das Metall "einläuft" ist mir neu, wenigstens in solchen Dimensionen.
...Leben ist das, was passiert, nachdem du einen Plan gemacht hast...

Jaap
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Re: Tank mit Innereien sanieren

Beitrag von Jaap »

Miin Sven,
Da der Tank eh abgeschrieben ist werde ich den ausmessen und dann noch ein mal auf den Mischer fixieren, aufen lassen und anschließend noch ein mal ausmessen.
Ich habe die Menge Sand noch separat liegen.
Danke für den Hinweis und Ansatz.
Gruß Jaap

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Ratz
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Re: Tank mit Innereien sanieren

Beitrag von Ratz »

Vieleicht kannst du mal die Dellen zeigen?
Mit den gegebenen Angaben kann ich keine Aussage treffen. Deshalb schieße ich mal paar Gedanken in den Raum.

1. Material zu "shrinken" bedarf Hitze im Rotglühbereich mit spezieller Abkühlprotzedur (oder mechanischer Bearbeitung für alle Korinthenkacker). Das passiert nicht bei einer chemischen Reaktion. In der von dir angegebenen Größenordnung schon gar nicht.

2. Ein Aufspannfehler würde sichtbare Schäden hinterlassen. Dazu müßte man den Tank im Umfang verkleinern um die Länge zu kürzen. Scheint bei dir ja nicht der Fall zu sein.

3. Wahrscheinlich handelt es sich aber um das von Obelix beschriebene Druckproblem. Tank übermäßig aufgeblasen, seitlich vergrößert, dadurch in der Länge verkürzt.
Wenn du keine Angst vor dem Teufel hast brauchst du auch keinen Gott!

Jaap
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Re: Tank mit Innereien sanieren

Beitrag von Jaap »

Moin Ratz,
Da ich ja den Benzineinfüllstutzen offen hatte kann sich doch nicht so ein Druck aufbauen. Es schäumte schön vor sich hin und hinaus
Ich werde heute oder morgen mich noch mal mkt dem Messen des Ganzen beschäftigen.

Danke für die Ansätze
Jaap

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obelix
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Re: Tank mit Innereien sanieren

Beitrag von obelix »

Ich würde mich Sven anschliessen.
Zumindest, was die Breitenvergrösserung angeht.
Wieso das dann in der Länge "einläuft" erschliesst sich mir aber weniger. Das könnte ich mir nur mit einer Biegung des gesamten Tanks erklären, der das Ding wie ne Banane gebogen hat und dadurch auch den Breitenzuwachs generiert. Dellen können auch durchaus vom Verzug eines Teiles herrühren, je nachdem, wie Spannungen im Bauteil vorhanden sind / bei Belastung auftreten.

Genaueres wird man wohl nur im direkten Vergleich mit einem gleichen, naturbelassenen Tank herausfinden, dann kann man alle Dimensionen nebeneinander sehen und vergleichen.

Mach doch mal Bilder, auf denen man was sehen kann:-)
Z.B. den ganzen Tank und auch die Dellen im Zusammenhang...
Die Bilder, die hier zeigst, können zur Gesamtsituation nichts Erhellendes beitragen.

Gruss

Obelix
Neulich stieg ne hübsche, junge Frau mit grossen Brüsten zu mir in den Aufzug. Sie lächelte mich an und fragte, ob ich Ihr die zwei drücken könne. War wohl ein Missverständnis...

Jaap
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Re: Tank mit Innereien sanieren

Beitrag von Jaap »

Moin Obelix,
Hier scheint die Sonne, ich werde mal Bilder machen und die heute Abend hineinsetzen.
Es ist ja auch interessant dem dem Übel auf den Grund zu gehen.

Gruß Jaap

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Bonde
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Re: Tank mit Innereien sanieren

Beitrag von Bonde »

Ich hab bei dem Thema schon soviel Geld, Nerven und Zeit versenkt....
Mal ging es Super, beim nächsten mal war das Metall schon derart angegriffen das der ganze Rotz nach nem halben Jahr im Tank rumgeschwommen ist.
Mit dem Zeug hier habe ich gute Erfahrung gemacht: https://tankrestauration.de/
bzw. lass ich das jetzt immer hier machen, da hab ich Ruhe: https://tankmanufaktur.de//index.html
VG Bonde
Der Fachmann staunt - der Laie wundert sich!

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