Jan, wenn du für irgendwas Hilfe brauchst sag Bescheid, wenn ich es machen kann, dann gerne.
Nur von jetzt auf gleich klappt das leider nicht.
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NSU» Spezialmax
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- sven1
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Re: NSU» Spezialmax
Reduziert die Menschen nicht immer nur auf ihr Aussehen, lasst euch doch auch mal von ihrem Charakter enttäuschen.
- f104wart
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Re: NSU» Spezialmax
Sehr schönes Projekt, tolle Bilder und sehr schön beschrieben. Da lese ich gerne weiter.

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Oldeving
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Re: NSU» Spezialmax
Oh eine Lux, die kleine Zweitaktschwester - ist auch ein sehr hübsches Motorrad und man kann deutlich entspannter am Motor arbeiten da hier das deutsche Ingenieurstum nicht ganz so eskaliert ist wie bei den Viertaktgeschwistern.
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Oldeving
- Beiträge: 14
- Registriert: 16. Dez 2025
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Re: NSU» Spezialmax
Rahmenbedingungen am Sonntag
Für heute habe ich mir vorgenommen vom Rahmen zu berichten. Die Rahmenbedingungen waren soweit in Ordnung und auch nach einem intensiven Kontakt mit dem Dampfstrahler tauchten keine bösen Überraschungen auf. Ein Detail ist mir aber schon beim Kauf aufgefallen und zwar hat der Vorbesitzer (oder einer davor, die Spur lässt sich nicht mehr nachverfolgen) leider nicht bedacht dass die Tankauflage hinten auch gleichzeitg der Anschlag für die Sattelstütze ist und hat beim Nachbau dieses Blechteils simpel die Platte zu schlank gestaltet -> der Sattel schlägt am Tank an und jedes mal beim heben auf den Hauptständer hebt man am Tank. Nicht gut. Also erst einmal wieder kurz ein paar Prototypen mit dem 3D Drucker machen, Passgenauigkeit prüfen, Flex anwerfen und Teile fertigen und ab zum Karosseriebauer des Vertrauens da es Stellen gibt - wie etwa den Rahmen - wo meine nicht existenten Schweißfähigkeiten mehr Probleme verursachen als sie lösen würden. Hierbei habe ich dann auch noch einen etwas älteren Fehler bereinigt. Der ursprünglich schwarze Rahmen wurde im Laufe der Geschichte mal rot lackiert. Dabei hat derjenige dann aber auch die Rahmennummer überdeckt, fand sie nicht mehr, hat sie noch einmal angefangen einzuschlagen, hat es sich dort nochml überlegt und hat dann schlussendlich ein drittes mal die gleiche Zahlenfolge eingeschlagen….
Da unsere Prüforganisationen eher allergisch auf multiple gleiche Nummern sind habe ich mir die originale herausgesucht und den Rest verspachtelt und verschliffen. Verzinnen wäre mir auch noch in den Kopf gekommen aber das bringt meiner Meinung nach mehr bei dünneren Blecharbeiten.
Nun gut soweit so schön, wir haben also eine guten Flecken hellen Spachtel und weggebrutzelten Lack um die Tankaufnahme herum. Das lässt sich nicht wegpolieren also muss lackiert werden. Rahmen in den Kofferraum geworfen, ab zu Mipa und einen Lack gewählt der am nähesten an dem rot liegt und ihn als 2K Lack anmischen lassen.
Nur noch ein etwas übertriebenes Gestell zum lackieren bauen.. … und schon sah das gute Stück wieder halbwegs wie vorher aus. Nun habe ich neue Messingbuchsen im Sattel eingeschlagen und die Lagerung der Schwinge inspiziert. Saubere Oberflächen, rund und spielfrei. Hier ist wohl nie jemand mit größeren Gewicht gefahren und auch nie über irgendwelche Feldwege eskaliert. Weniger Arbeit für mich.
Auch der Zylinder der Zentralfederung fühlte sich noch sehr gut an aber ob hier Handlungsbedarf ist muss sich bei den ersten Fahrten zeigen.
Mittlerweile waren auch die Felgen und Bremsen aufbereitet wo ich sehen musse das die Bremsen glücklicherweise nie geflutet waren. Ausreichend sauber innen, die Beläge nicht bröckelig oder verglast und sollten noch eine gute Zeit halten. Neue Reifen von Haidenau gab es auch noch welche ich über ein paar Stunden unter viel hebeln und fluchen montiert habe.
Einen kurzen Bogen zurück zum Tüv. Ich bin schon relativ kurz nach dem Kauf zum nächsten Tüvler und habe ihm Bilder vom Motorrad vorgelegt und bin mit ihm durchgegangen was ich machen will und was er haben will. Dem Baujahr geschuldet hat man glücklicherweise sehr große Freiheiten aber einige Dinge gab es zu erledigen. Da ich eine seitlichen Kennzeichenhalter will (mMn auch die einzige optisch vertretbare Lösung mit dem kurzen Heck) brauchte ich eine Kennzeichenbeleuchtung und mittig ein Rücklicht.
Durch die heutigen Möglichkeiten mit ultrakleinen LED dachte ich mir ich kann das Rücklicht praktisch unsichtbar machen. Also erst einmal ein Rücklicht ordern und - man kann es sich aus vorherigen Beiträgen schon denken - einen Prototypen für die Passform drucken. Schlank, unauffällig, blau… naja war nur ein Prototyp..
Das ganze habe ich dann nochmal aus PET-CF gedruckt und it Epoxy verklebt (bevor sich hier was löst ist der Rest vom Moped schon zu Staub zerfallen) - bitte das Elend früherer Besitzer vom Verschließen der Löcher ignorieren. Bitte gehen sie weiter…
Der Kenner wird jetzt sagen „aber Domi, die Max hat doch nur eine 6V Anlage und heutige LED von der Stange sind 12V?!“.
Das ist auch richtig aber hierfür gibt es auch einen kleinen Spannungsqandler der im Kabelbaum vorne im Lampenschirm verschwindet
Nun konnte ich also endlich wieder Stück für Stück anfangen das Chaos zu sortieren und die Maschine zusammenzusetzen. Manche Lösungen von damals sind zwar smart umgesetzt aber können einem auch trotzdem die Finger brechen wie etwa das Lenkkopflager mit seinen einzelnen Kugeln die beim zusammenschrauben mit aller Liebe überall aber nicht in ihre. Lagerschalen bleiben wollen. Vorher hatte ich noch die Gabel, die Schwinge, den Kotflügel/hinteren Teil vom Rahmen und den Öltank nass bis Körnung 7000 geschliffen und ihnen eine angenehm glatte Oberfläche verpasst.
Für heute habe ich mir vorgenommen vom Rahmen zu berichten. Die Rahmenbedingungen waren soweit in Ordnung und auch nach einem intensiven Kontakt mit dem Dampfstrahler tauchten keine bösen Überraschungen auf. Ein Detail ist mir aber schon beim Kauf aufgefallen und zwar hat der Vorbesitzer (oder einer davor, die Spur lässt sich nicht mehr nachverfolgen) leider nicht bedacht dass die Tankauflage hinten auch gleichzeitg der Anschlag für die Sattelstütze ist und hat beim Nachbau dieses Blechteils simpel die Platte zu schlank gestaltet -> der Sattel schlägt am Tank an und jedes mal beim heben auf den Hauptständer hebt man am Tank. Nicht gut. Also erst einmal wieder kurz ein paar Prototypen mit dem 3D Drucker machen, Passgenauigkeit prüfen, Flex anwerfen und Teile fertigen und ab zum Karosseriebauer des Vertrauens da es Stellen gibt - wie etwa den Rahmen - wo meine nicht existenten Schweißfähigkeiten mehr Probleme verursachen als sie lösen würden. Hierbei habe ich dann auch noch einen etwas älteren Fehler bereinigt. Der ursprünglich schwarze Rahmen wurde im Laufe der Geschichte mal rot lackiert. Dabei hat derjenige dann aber auch die Rahmennummer überdeckt, fand sie nicht mehr, hat sie noch einmal angefangen einzuschlagen, hat es sich dort nochml überlegt und hat dann schlussendlich ein drittes mal die gleiche Zahlenfolge eingeschlagen….
Da unsere Prüforganisationen eher allergisch auf multiple gleiche Nummern sind habe ich mir die originale herausgesucht und den Rest verspachtelt und verschliffen. Verzinnen wäre mir auch noch in den Kopf gekommen aber das bringt meiner Meinung nach mehr bei dünneren Blecharbeiten.
Nun gut soweit so schön, wir haben also eine guten Flecken hellen Spachtel und weggebrutzelten Lack um die Tankaufnahme herum. Das lässt sich nicht wegpolieren also muss lackiert werden. Rahmen in den Kofferraum geworfen, ab zu Mipa und einen Lack gewählt der am nähesten an dem rot liegt und ihn als 2K Lack anmischen lassen.
Nur noch ein etwas übertriebenes Gestell zum lackieren bauen.. … und schon sah das gute Stück wieder halbwegs wie vorher aus. Nun habe ich neue Messingbuchsen im Sattel eingeschlagen und die Lagerung der Schwinge inspiziert. Saubere Oberflächen, rund und spielfrei. Hier ist wohl nie jemand mit größeren Gewicht gefahren und auch nie über irgendwelche Feldwege eskaliert. Weniger Arbeit für mich.
Auch der Zylinder der Zentralfederung fühlte sich noch sehr gut an aber ob hier Handlungsbedarf ist muss sich bei den ersten Fahrten zeigen.
Mittlerweile waren auch die Felgen und Bremsen aufbereitet wo ich sehen musse das die Bremsen glücklicherweise nie geflutet waren. Ausreichend sauber innen, die Beläge nicht bröckelig oder verglast und sollten noch eine gute Zeit halten. Neue Reifen von Haidenau gab es auch noch welche ich über ein paar Stunden unter viel hebeln und fluchen montiert habe.
Einen kurzen Bogen zurück zum Tüv. Ich bin schon relativ kurz nach dem Kauf zum nächsten Tüvler und habe ihm Bilder vom Motorrad vorgelegt und bin mit ihm durchgegangen was ich machen will und was er haben will. Dem Baujahr geschuldet hat man glücklicherweise sehr große Freiheiten aber einige Dinge gab es zu erledigen. Da ich eine seitlichen Kennzeichenhalter will (mMn auch die einzige optisch vertretbare Lösung mit dem kurzen Heck) brauchte ich eine Kennzeichenbeleuchtung und mittig ein Rücklicht.
Durch die heutigen Möglichkeiten mit ultrakleinen LED dachte ich mir ich kann das Rücklicht praktisch unsichtbar machen. Also erst einmal ein Rücklicht ordern und - man kann es sich aus vorherigen Beiträgen schon denken - einen Prototypen für die Passform drucken. Schlank, unauffällig, blau… naja war nur ein Prototyp..
Das ganze habe ich dann nochmal aus PET-CF gedruckt und it Epoxy verklebt (bevor sich hier was löst ist der Rest vom Moped schon zu Staub zerfallen) - bitte das Elend früherer Besitzer vom Verschließen der Löcher ignorieren. Bitte gehen sie weiter…
Das ist auch richtig aber hierfür gibt es auch einen kleinen Spannungsqandler der im Kabelbaum vorne im Lampenschirm verschwindet
Nun konnte ich also endlich wieder Stück für Stück anfangen das Chaos zu sortieren und die Maschine zusammenzusetzen. Manche Lösungen von damals sind zwar smart umgesetzt aber können einem auch trotzdem die Finger brechen wie etwa das Lenkkopflager mit seinen einzelnen Kugeln die beim zusammenschrauben mit aller Liebe überall aber nicht in ihre. Lagerschalen bleiben wollen. Vorher hatte ich noch die Gabel, die Schwinge, den Kotflügel/hinteren Teil vom Rahmen und den Öltank nass bis Körnung 7000 geschliffen und ihnen eine angenehm glatte Oberfläche verpasst.
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- sven1
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ex(Simson Spatz Bj. 1970)
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Re: NSU» Spezialmax
Einfach ordentlich Fett in die Lagerschalen schmieren, dann halten die Kugeln.
Überschüssiges Fett quillt dann über und kann mit dem Lappen entfernt werden.
Überschüssiges Fett quillt dann über und kann mit dem Lappen entfernt werden.
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Oldeving
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Re: NSU» Spezialmax
Schrauben und versiegeln
Nun ging es ans weitere zusammenschrauben (nebenbei bemerkt auch mit ausreichend Fett haben die Kugeln im Lenkkopflager mich zum fluchen gebracht aber am Ende funktionierte es hehe).
Lenker zusammenschrauben, Verkabelung neu ordnen inklusive dem Spannungswandler, einen neuen Spiegel verbauen, den Lampenschirm fertig montieren (es gab neue Dichtungen und einen neuen Lampenring da der alte leider bereits Risse hatte) usw. Eine weitere Herausforderung war auch den Tacho mit einem neuen Ring auszustatten und dann die Kanten zu bördeln. Keine Glanzarbeit aber er hält dicht und man sieht die Kante nicht km verbauten Zustand.
Nun gab es noch das Thema rund um den Tank. Dieser hatte innen starken Rost also war eine Versiegelung angebracht. Die größten Beulen habe ich mit der Heißklebepistole und Schrauben gezogen also konnte es ans versiegeln gehen.
Also erst einmal mit Entfetter und dann Entroster auskochen. alles genauestens trocken föhnen. Einfach zu warten bis er trocken ist wäre sicher auch gegangen aber dann erhöht sich die Chance auf frischen Rost bei der nun empfindlichen Oberfläche ungemein also lieber eine halbe Stunde mit dem Föhn drauf halten.
Dann noch eingepackt, die Löcher verschlossen und schon konnte es losgehen. Das lief sehr gut und der Tank ist nun versiegelt.
Beim Tank selbst bin ich noch unschlüssig wohin die Reise geht. Entweder zu einem Freund bringen und lackieren oder eventuell den geschliffenen Teil vom polierten Teil vom Chrom nur mit einer Linierung separieren?
Darüber werde ich mir Gedanken machen bis zum neuen Jahr weil früher hat der besagte Freund seine Lackierstube eh nicht frei.
Apropos Linierung! Eine Linierung wird die Max wie auch ihre originalen Schwestern auch erhalten und zwar in Gold wie es die schwarzen Mäxxe hatten. Da die Teile aber von einer farbigen Max waren unterscheiden sich die Linierungen. Während die schwarzen Maschinen in der Regel die dreistreifige Linierung erhielten gab es bei den farbigen einstreifige Linierungen und auf eine solche werde ich setzen. Auch der Max Schriftzug auf dem Schutzblech hinten wird folgen aber mit einer lackierten Outline. Bilder folgen.
Nun ging es ans weitere zusammenschrauben (nebenbei bemerkt auch mit ausreichend Fett haben die Kugeln im Lenkkopflager mich zum fluchen gebracht aber am Ende funktionierte es hehe).
Lenker zusammenschrauben, Verkabelung neu ordnen inklusive dem Spannungswandler, einen neuen Spiegel verbauen, den Lampenschirm fertig montieren (es gab neue Dichtungen und einen neuen Lampenring da der alte leider bereits Risse hatte) usw. Eine weitere Herausforderung war auch den Tacho mit einem neuen Ring auszustatten und dann die Kanten zu bördeln. Keine Glanzarbeit aber er hält dicht und man sieht die Kante nicht km verbauten Zustand.
Nun gab es noch das Thema rund um den Tank. Dieser hatte innen starken Rost also war eine Versiegelung angebracht. Die größten Beulen habe ich mit der Heißklebepistole und Schrauben gezogen also konnte es ans versiegeln gehen.
Also erst einmal mit Entfetter und dann Entroster auskochen. alles genauestens trocken föhnen. Einfach zu warten bis er trocken ist wäre sicher auch gegangen aber dann erhöht sich die Chance auf frischen Rost bei der nun empfindlichen Oberfläche ungemein also lieber eine halbe Stunde mit dem Föhn drauf halten.
Dann noch eingepackt, die Löcher verschlossen und schon konnte es losgehen. Das lief sehr gut und der Tank ist nun versiegelt.
Beim Tank selbst bin ich noch unschlüssig wohin die Reise geht. Entweder zu einem Freund bringen und lackieren oder eventuell den geschliffenen Teil vom polierten Teil vom Chrom nur mit einer Linierung separieren?
Darüber werde ich mir Gedanken machen bis zum neuen Jahr weil früher hat der besagte Freund seine Lackierstube eh nicht frei.
Apropos Linierung! Eine Linierung wird die Max wie auch ihre originalen Schwestern auch erhalten und zwar in Gold wie es die schwarzen Mäxxe hatten. Da die Teile aber von einer farbigen Max waren unterscheiden sich die Linierungen. Während die schwarzen Maschinen in der Regel die dreistreifige Linierung erhielten gab es bei den farbigen einstreifige Linierungen und auf eine solche werde ich setzen. Auch der Max Schriftzug auf dem Schutzblech hinten wird folgen aber mit einer lackierten Outline. Bilder folgen.
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Max1992
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Re: NSU» Spezialmax
Da bleib ich mal dran. Die NSU Max interessiert mich schon länger.
- Grottenschrauber
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Re: NSU» Spezialmax
Beeindruckend fand ich immer die Schubstangensteuerung der NW, und das "der kleine Prinz" das auch hat.
Gruß, Stefan
Gruß, Stefan
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Oldeving
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Re: NSU» Spezialmax
Ja die Ultramax-Steuerung war für die damalige Zeit echt wild für Serienmotorräder da man den Kram vorher fast nur bei Rennmaschinen gesehen hat. Für die 1950er der perfekte Mittelweg zwischen Leistung und Zuverlässigkeit weswegen sie halt später auch in der Prinz benutzt wurde.
Nicht grundlos die schnellste Serien 250er der 50er.. wer schneller sein wollte konnte das damals einzig und allein durch mehr Hubraum machen in der Serie. Als Anlehnung an die daraus resultierenden Erfolge habe ich spaßhalber auch meine Seriennummer für den Kennzeichenhalter mit WH beginnen lassen, Werner Haas.
Nicht grundlos die schnellste Serien 250er der 50er.. wer schneller sein wollte konnte das damals einzig und allein durch mehr Hubraum machen in der Serie. Als Anlehnung an die daraus resultierenden Erfolge habe ich spaßhalber auch meine Seriennummer für den Kennzeichenhalter mit WH beginnen lassen, Werner Haas.
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Oldeving
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Re: NSU» Spezialmax
Nickel? Nickel!
Käffchen aus der Maschine gelassen
, Deep Space Nine läuft auf dem Bildschirm und ich überlege über welchen Schritt ich berichten kann auf meiner Max Reise… ich denke diesen Dienstag widme der Ordnungszahl 28 im Periodensystem, Nickel.
Nun ging es ans vernickeln da leider Metallteile die glänzen sollen irgendwann wieder zu rosten beginnen egal wie sehr man poliert und Klarlack ist für mich nicht in Frage gekommen.
Ich hatte zwar noch nie vernickelt aber ich sagte mir „kann nicht so schwer sein!“ (Spoiler: ist es nicht). - und ich wollte so oder so schon immer mal galvanisieren also die perfekte Gelegenheit.
Also kurz Google angeworfen und einige Minuten Recherche betrieben. Dann ging es ab zum Supermarkt um Essigessenz und destilliertes Wasser zu kaufen während bei Amazon hochreines Nickel bestellt wurde (in meinem Fall zwar nur ein Meter langer dünner Streifen der für das verbinden von Akkus gedacht ist aber es war das einzige was am nächsten Tag gekommen ist.
Nun habe ich Wasser, Essigessenz und Salz vermischt und fertig ist das Elektrolyt. Nun muss man es mit Nickel anreichern. Also zwei Streifen rein, ans Netzteil gehängt und schön Dampf drauf gegeben. Man sieht gut schön das grün welches das Nickel dem Elektrolyt verpasst
- Anmerkung: auch wenn man im Alltag gerne auch bösartigere Stoffe benutzt ist beim galvanisieren immer zu beachten die richtige Schutzausrüstung (Schutzbrille, Handschuhe..) zu tragen und für ausreichende Belüftung zu sorgen.
Nun hat man also das Nickel-Elektrolyt und Kram den man vernickeln will. Also ein etwas unauffälligeres Teil wählen und experimentieren. Als erstes habe ich mir die Kappen der Umlenkung der Frontfederung herausgepickt.
Also Plus ans Nickel klemmen (die Anode), Minus ans Teil (Kathode) hängen und ab ins Bad. In der Regel nimmt man die Oberfläche welche die im „Sichtfeld“ der Anode liegt und stellt dann ~25mA pro mm^2 ein. Nur noch den Strom weit genug aufdrehen das er nicht die Ampere einschränkt und einschalten.
Der erste Versuch sah schonmal vielversprechend aus aber es darf auch etwa länger sein. Folgend also einen halben Samstag lang Teile ins Bad gehängt und zu guterletzt noch die Kupplung gemacht.
Da ich die Kupplung nicht hinter einem Deckel verstecken wollte musste diese auch durch das Bad. Also erst mal die Teile mit der Drahtbürste bearbeiten, reinigen und polieren (galvanisieren versteckt idR keine schlechten Oberflächen. Krater bleiben Krater und eine glatte Oberfläche bleibt glatt).
Sprich Ultraschallbad -> bürsten -> Ultraschall -> polieren -> Ultraschall -> entfetten -> verickeln -> reinigen -> polieren und nochmal ab ins Ultraschallbad. Wer sich weiter oben die alte Kupplung ansieht wird merken das man einen guten Unterschied sehen kann.
Käffchen aus der Maschine gelassen
Nun ging es ans vernickeln da leider Metallteile die glänzen sollen irgendwann wieder zu rosten beginnen egal wie sehr man poliert und Klarlack ist für mich nicht in Frage gekommen.
Ich hatte zwar noch nie vernickelt aber ich sagte mir „kann nicht so schwer sein!“ (Spoiler: ist es nicht). - und ich wollte so oder so schon immer mal galvanisieren also die perfekte Gelegenheit.
Also kurz Google angeworfen und einige Minuten Recherche betrieben. Dann ging es ab zum Supermarkt um Essigessenz und destilliertes Wasser zu kaufen während bei Amazon hochreines Nickel bestellt wurde (in meinem Fall zwar nur ein Meter langer dünner Streifen der für das verbinden von Akkus gedacht ist aber es war das einzige was am nächsten Tag gekommen ist.
Nun habe ich Wasser, Essigessenz und Salz vermischt und fertig ist das Elektrolyt. Nun muss man es mit Nickel anreichern. Also zwei Streifen rein, ans Netzteil gehängt und schön Dampf drauf gegeben. Man sieht gut schön das grün welches das Nickel dem Elektrolyt verpasst
- Anmerkung: auch wenn man im Alltag gerne auch bösartigere Stoffe benutzt ist beim galvanisieren immer zu beachten die richtige Schutzausrüstung (Schutzbrille, Handschuhe..) zu tragen und für ausreichende Belüftung zu sorgen.
Nun hat man also das Nickel-Elektrolyt und Kram den man vernickeln will. Also ein etwas unauffälligeres Teil wählen und experimentieren. Als erstes habe ich mir die Kappen der Umlenkung der Frontfederung herausgepickt.
Also Plus ans Nickel klemmen (die Anode), Minus ans Teil (Kathode) hängen und ab ins Bad. In der Regel nimmt man die Oberfläche welche die im „Sichtfeld“ der Anode liegt und stellt dann ~25mA pro mm^2 ein. Nur noch den Strom weit genug aufdrehen das er nicht die Ampere einschränkt und einschalten.
Der erste Versuch sah schonmal vielversprechend aus aber es darf auch etwa länger sein. Folgend also einen halben Samstag lang Teile ins Bad gehängt und zu guterletzt noch die Kupplung gemacht.
Da ich die Kupplung nicht hinter einem Deckel verstecken wollte musste diese auch durch das Bad. Also erst mal die Teile mit der Drahtbürste bearbeiten, reinigen und polieren (galvanisieren versteckt idR keine schlechten Oberflächen. Krater bleiben Krater und eine glatte Oberfläche bleibt glatt).
Sprich Ultraschallbad -> bürsten -> Ultraschall -> polieren -> Ultraschall -> entfetten -> verickeln -> reinigen -> polieren und nochmal ab ins Ultraschallbad. Wer sich weiter oben die alte Kupplung ansieht wird merken das man einen guten Unterschied sehen kann.
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