Der Knackpunkt ist das Um- und Anmelden. Das konnte man aber ohne gültige HU noch nie.
Was neu hinzu kommt ist, dass man Fahrzeuge ohen HU oder Gutachten nicht mehr ins Ausland verkaufen kann.
...Aber das gilt, wie Reinhold nochmal geschrieben hat, nur für Gewerbetreibende oder Online-Verkäufe, z.B. auf Mobile.de oder anderen Plattformen.
Ein altes Fahrzeug, das als Teileträger zum Schlachten oder wieder aufbauen angeboten wird, ist - so wie ich das interpretiere- davon nicht betroffen. Also einfach mal wieder viel Lärm um nichts.
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Motorrad verkaufen ohne HU
- Vergaseronkel
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Re: Motorrad verkaufen ohne HU
Und da frage ich mich, wer das, und vor allem wie, kontrollieren will. Angenommen das wäre schon Gesetz. Ich kaufe irgendwo in Deutschland ein Motorrad ohne HU, stelle das in meinen Bus und fahre nach Hause nach Kroatien. Grenzkontrollen gibts keine, und selbst wenn, könnte ich das Motorrad ja schon lange selbst besitzen. Wenn es schon lange nicht zugelassen war, wäre es schwer, das Gegenteil zu beweisen.f104wart hat geschrieben: 11. Jan 2026 Was neu hinzu kommt ist, dass man Fahrzeuge ohen HU oder Gutachten nicht mehr ins Ausland verkaufen kann.
Ich habe irgendwo dazu mal eine Formulierung (in etwa) gelesen.....die Behörden würden einen Export dann nicht erlauben. Aber dazu benötigt man ja keine Behörde.
Einzig wenn die Zulassungsstellen im Zielland dann auch anfangen Fragen zu stellen, könnte es kompliziert werden. Aber generell kann ich mir nicht vorstellen, wie das geprüft werden soll. Natürlich auch bei Verbleib im Inland nicht.
Grüße vom Vergaseronkel
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Re: Motorrad verkaufen ohne HU
Na eben, Bürokratenkram der irgendwie immer zu umgehen ist.
Ich bin da völlig entspannt und sehe es wie du Ralf.
Aber selbst wenn es einen irgendwann betreffen sollte wird es immer wege geben, und wenn man nur Ersatzteile kauft und dem Kram später eine andere Identität gibt....
Ich bin da völlig entspannt und sehe es wie du Ralf.
Aber selbst wenn es einen irgendwann betreffen sollte wird es immer wege geben, und wenn man nur Ersatzteile kauft und dem Kram später eine andere Identität gibt....
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Re: Motorrad verkaufen ohne HU
Sehe ich ganz genauso, betrifft unser Nischeninteresse nicht! M.E. zielt die geplante (!) Vorschrift auf den gewerblichen Export in Außer-EU-Länder, z.B. Afrika, Nahost, wo solche Schrottkisten noch massenhaft rumfahren und ein entspr. Bedarf an Nachschub besteht.Vergaseronkel hat geschrieben: 11. Jan 2026 Und da frage ich mich, wer das, und vor allem wie, kontrollieren will.
Ich habe irgendwo dazu mal eine Formulierung (in etwa) gelesen.....die Behörden würden einen Export dann nicht erlauben. Aber dazu benötigt man ja keine Behörde.
Das das ganze wieder eine ideologisch motivierte Welterrettungsmaßnahme ist, die man besser unterlassen sollte weil wirkungslos, steht auf einem anderen Blatt.
Grüße
Michael
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Re: Motorrad verkaufen ohne HU
Eben! Und warum sollten sie das nicht tun? Die Löhne sind in diesen Ländern niedriger, die Anforderungen an ein Fahrzeug anders.Revival2 hat geschrieben: 12. Jan 2026 ... wo solche Schrottkisten noch massenhaft rumfahren und ein entspr.
Verantwirtlich für deren Sicherheit ist nicht die EU, sondern die betreffenden Länder, Werkstätten und Fahrzeughalter selbst. Warum also hat die EU ein "Interesse" daran, solche Exporte zu unterbinden? Was will sie damit in Wirklichkeit erreichen?
Und die Umwelt wird dadurch, dass solche Fahrzeuge nicht mehr instandgesetzt, sondern verschriottet werden, auch nicht gerettet.
Es geht einzig und alleine darum, den "umweltbewussten" EU-Bewohnern ein schlechtes Gewissen zu machen und sie zum Neuwagenkauf zu bewegen.
Bei uns hat gerade mal wieder eine kleine Opel-Werkstatt ihre Markenvertretung abgegeben, weil der Konzern mal wieder Investitionen von dem Inhaber des Autohauses gefordert hat, um die Marke noch besser zu repräsentieren und Infolge dessen die Werkstattkosten noch weiter in die Höhe zu treiben.
Statt dem Kunden psychologisch mit einem tollen Showroom zu "betrügen", sollte man mehr Wert auf Leistung und handwerkliche Qualität legen.
Gerade heute Vormittag haben wir an meinem Octavia den linken hinteren Bermssattel erneuert, weil die Bremse fest war und heiß geworden ist. Das letzte Mal wurde das in einer Vertragswerkstatt gemacht. Was wir fanden, war ein furztrockener Gleitbolzen, der noch nie auch nur ein Gramm Fett gesehen hat. Der Bolzen auf der anderen Seite war geschmiert. Auf der Rechnung vom letzten Mal stand "Bremssättel hinten (also beide) gangbar gemacht". ...Warum ist dann die eine Seite geschmiert und die andere nicht?
Jetzt haben wir es selber gemacht und wissen, dass es fachgerecht instandgesetzt ist.
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