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Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

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schrauberdad
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Re: Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

Beitrag von schrauberdad »

Das die Fahreigenschaften sich ändern ist klar. (Zumindest theoretisch) Ich meine nur das es im normalen Fahrbetrieb wahrschenlich nicht ins Gewicht fällt. Und durch den geringeren Versatz wird dein Radstand kürzer... theoretisch wird sie handlicher bringt aber etwas mehr Unruhe ins Fahrwerk. Also wird aus meiner Sicht kein Chopper Effekt eintreten. Die haben einen anderen Lenkkopfwinkel und längere Gabeln. Bei unseren cb400n/CB250N Renner hat sich der geringere Versatz jedenfalls nicht negativ ausgewirkt. Wo du dir eher Gedanken machen sollst ist der Bereich wo die Krümmer dem Vorderrad recht nahe kommen... kannst bei eingefrderter Gabel noch einlenken? Sollte zwar nie zu stande kommen das du voll bremst und gleichzeitig einlenkst aber freigängig sollte es schon sein.
OK, das mit dem 7075er ist Geschmackssache. Wenn du allerdings so einschlägst das das 7075er bricht, hast du glaube ich ganz andere Sorgen.
Es wäre halt bei weichem Alu blöd wenn du nach ein Paar mal Rangieren schon ordentliche Spuren im Alu hast. Aber was halbhartes wäre wohl besser.
Wie willst du eigentlich bei der Bremsscheibe vorgehen? Lochbild scheint ja nicht zur Nabe zu passen. Bei solchen Problemen trifft ja meistens ein Loch recht knapp auf ein altes...

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Stolle1989
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Re: Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

Beitrag von Stolle1989 »

Die Nachlaufänderung hat in der Regel mehr Einfluss als die zu vernachlässigende Verkürzung des Radstandes um nen paar mm.

Ich habe selbst in diesem Bereich viel gemacht.
Es kommt sicher auch darauf an wie feinfühlig man ist.

Bei meiner 250er 2T Honda Motocrossmaschine z.B. hatten 2mm weniger Versatz deutlich spürbaren Effekt das die Karre deutlich stabiler lief und die Neigung zum Lenkerschlagen annähernd verschwunden war wenn man voll offen durch zerfurchte Sandwellen gepflügt ist.

Auch merkte man stureres Einkenken bei engeren Kehren auf Hartboden.

Ebenso bei Rennducatis. Da spürt man es schon das weniger Versatz sturer macht. Nicht umsonst hatten die Werksgabelbrücken nen variablen Versatz von gerade mal 5mm.


Ergänzend dazu kommt quasi die Basis für nen Renner ist. So machen reelle Rennreifen auch ruckzuck nen anderes Handling und wenn dazu technische Änderungen statt gefunden haben ist kaum explizit die Ursache zu nennen.

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heiha
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Re: Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

Beitrag von heiha »

schrauberdad hat geschrieben: 26. Jan 2026 Ich hätte aber tatsächlich den Anschlag am Rahmen eingekürzt und zusätzlich die beiden Nasen an der Brücke auch etwas zurück gestutzt, wenn nötig.
Gruß Didi
Hallo Didi,
ja, das ist die einfachste Lösung und könnte auch irgendwann mal zum Einsatz kommen. Dazu muss das Teil fahrbar sein, der TüV muss seinen Stempel gegeben haben und ich muss mir klar sein, dass ich nicht mehr zurück bauen will. Wenn das alles mit JA beantwortet ist, dann kann ich mir immer noch den untere Gabelbrücke ziehen, eine neues Kegelrollenlager aufpressen und den Rahmen vorne am Lenkeranschlag stutzen.
Gruß heiha
P.S.: Eigentlich bin ich aber gegen solche Maßnahmen. An meiner CB250G ist wirklich nichts mehr verbaut, was da mal original dran war, aber der Rahmen ist vollkommen unverändert geblieben. Da habe ich Respekt davor. Vielleicht will ich oder jemand anderes in 30 Jahren (hihi) wieder eine Originale d'rauß bauen ....
Ist blöd, ich weiß, aber ich habe das noch nie gemacht, an einem Rahmen was abzusägen oder abgeflexen. So bin ich ...

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Stolle1989
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Re: Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

Beitrag von Stolle1989 »

Man kanns ja auch wieder anschweißen und merken tut es eh Niemand.

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heiha
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Re: Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

Beitrag von heiha »

schrauberdad hat geschrieben: 26. Jan 2026 Wie willst du eigentlich bei der Bremsscheibe vorgehen? Lochbild scheint ja nicht zur Nabe zu passen. Bei solchen Problemen trifft ja meistens ein Loch recht knapp auf ein altes...
Hallo schrauberdad,
die Konstruktion ist fertig und auf dem Bild ist eine 3D Druck Teil verbaut. Da die Scheibe 15mm weiter außen sitzt als die Originale, konnte ich den Adapter so auslegen, dass der Ring an die Felge geschraubt wird und die Bremsscheibe an den Ring. Es bleibt nicht viel Material zwischen den Gewinden aber es reicht.
Gruß heiha
CB250G_Bremsscheibenadapter_v03.jpg
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heiha
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Re: Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

Beitrag von heiha »

Stolle1989 hat geschrieben: 26. Jan 2026 Man kanns ja auch wieder anschweißen und merken tut es eh Niemand.
Hallo Stolle1989,
ja, man könnte rechts und links einsägen und nach oben sägen. Dann müsste man nur eine Schweißnaht setzen und bleibt von Lenkrohr weg.
Gruß heiha

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heiha
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Re: Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

Beitrag von heiha »

".... und nach oben biegen" wollte ich schreiben.

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heiha
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Re: Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

Beitrag von heiha »

Ihr meint, so könnte eine Lösung aussehen?
20260122_225350(1).jpg
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schrauberdad
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Re: Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

Beitrag von schrauberdad »

Spricht aus meiner Sicht nichts dagegen

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manne
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Re: Genereller Nutzen vom Lenkeranschlag

Beitrag von manne »

anschlag.jpg
einfacher wäre gewesen in die originalen "Nasen" eine Querbohrung mit Gewinde - darin eine einstellbare Anschlagschraube - gibt es so auch serienmässig - war hier schon mal Thema....
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mfg Manne

auch andere 2 Zylinder können nett sein... .daumen-h1: und ebenso ein SIX-Pack... :dance1:

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