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Ultraschallbad und Stahlwolle

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grumbern
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von grumbern »

Vergaseronkel hat geschrieben: 3. Feb 2026 Ich weiß nicht, woher du diese mehr als zweifelhafte und völlig mit fachlichen Fehlern überladene "Anleitung" hast
Ich habe da so eine Ahnung. Fängt mit "K" an und hört mit "I" auf. :roll:

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mrairbrush
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von mrairbrush »

Vergaseronkel hat geschrieben: 3. Feb 2026
Leider völlig falsch. Ultraschall ist eine Form der mechanischen Reinigung. Selbstverständlich kann man mittels Ultraschallwellen Material zerstören, siehe Folientest.

Wird im Text erwähnt:

Zitat
Wenn das Bauteil direkt auf dem Boden der Edelstahlwanne liegt (ohne Korb), können durch die Vibrationen punktuelle Schäden am Gehäuse entstehen. Zudem kann die Wanne selbst durchlöchern.
Zitat Ende

Es zweifelt niemand deinen Sachverstand an. Zumal die Geräte von Bandelin nun nicht wirklich so teuer sind.
Lackieren in der Industrie hat nicht viel zu sagen. Habe früher in 2 Industriebetrieben als Meister gearbeitet, darunter eine Abteilung für Hochglanzbeschichtungen mit ca 20 Mitarbeitern geleitet. Pistolen kannst auch schnell mal 800€ oder mehr ausgeben. Im Prinzip hat sich abgesehen von geänderter Luftführung nicht so sehr viel getan. Habe teure (Rich, Iwata, Sata) und günstige (China) im Einsatz, je nach Einsatzzweck. Am Ende zählt nur das Ergebnis. Für Grundierungen oder Kleber nehme ich keine Teuren auch wenn es diese für den Einsatzzweck gibt. Das wäre mit Kanonen auf Spatzen schießen.

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mrairbrush
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von mrairbrush »


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FEZE
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von FEZE »

Wollte eigentlich nix mehr schreiben....nur als Info für einige die es nicht wissen:

Alte AMAL, BING etc.werden immer noch bestenfalls per Hand gereinigt mit ein wenig Petroleum, Lappen, weichen Bürsten!
Schaum und Silikon ersetzen Präzision!

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Vergaseronkel
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von Vergaseronkel »

mrairbrush hat geschrieben: 3. Feb 2026 Wenn das Bauteil direkt auf dem Boden der Edelstahlwanne liegt (ohne Korb), können durch die Vibrationen punktuelle Schäden am Gehäuse entstehen. Zudem kann die Wanne selbst durchlöchern.
Nochmals, Schäden entstehen nicht durch Vibrationen, sondern durch Kavitation, die bedingt durch miese Verteilung vom Schallfeld punktuell viel zu heftig auftritt. Das betrifft alle Chinageräte, weil diese über keinerlei Technologie verfügen, das Schallfeld homogen zu verteilen.

Wenn Kavitation sogar Schiffspropeller anfrisst, dann kann man sich denken, was bei dem bisschen Alugehäuse von einem Vergaser passieren kann.

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Vergaseronkel
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von Vergaseronkel »

FEZE hat geschrieben: 3. Feb 2026 Alte AMAL, BING etc.werden immer noch bestenfalls per Hand gereinigt mit ein wenig Petroleum, Lappen, weichen Bürsten!
....haben wir nämlich immer schon so gemacht. Und weil sich die Zusammensetzung vom Kraftstoff seit 50 Jahren kein Stück geändert hat, ist diese Vorgehensweise auch heute noch aktuell. :wink:

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Schinder
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von Schinder »

Fassen wir es doch einfach kurz zusammen :
Es wird explodieren !

.
Ich würde mich ja gerne entschuldigen, aber es tut mir einfach nicht leid.

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jenscbr184
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von jenscbr184 »

Wozu ist der Punkt da ganz unten, bedeutet das "Jetzt"?

Also, wenn ......nixxx ist explodiert. :dontknow: :mrgreen:
Ohne Freiheit ist dein Leben nichts wert. Nichts.

K100 Goldstück Guzzi Bobber

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TortugaINC
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von TortugaINC »

Vergaseronkel hat geschrieben: 3. Feb 2026 Wenn Kavitation sogar Schiffspropeller anfrisst, dann kann man sich denken, was bei dem bisschen Alugehäuse von einem Vergaser passieren kann.
So wie du das formulierst könnte man denken das Kavitation der Todfeind wäre. Tatsächlich basiert der Reinigungseffekt des Bades auf Kavitation.
Und du weißt wie viele Betriebsstunden ein Schiffspropeller erlebt, oder?
Das Ding bei Kavitationsblasen ist, dass man die sehen kann. Man muss doch nur ein Test-Bauteil ins Bad werfen und gucken, in welchem Bereich des Beckens sich homogen Blasen bilden. Würde mich wundern, wäre ich der einzige Hobbyschrauber der mit nem Chinagerät Vergaser gereinigt hat ohne das dieser explodiert oder in Flammen aufgefangen wäre.
"Happiness is only real when shared”. 🌈

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mrairbrush
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Re: Ultraschallbad und Stahlwolle

Beitrag von mrairbrush »

Er hat nicht Unrecht was Schiffspropeller angeht. Nur haben die Blasen da andere Dimensionen und es wird kochendes Wasser und enormer Druck erzeugt. Kann man mit den Microbläschen nicht vergleichen.

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