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Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Modifikationen an Rahmen, Tank, Verkleidungen, Höcker, Sitzbank, Fender etc.
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mrairbrush
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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Beitrag von mrairbrush »

Gute Erklärung in dem Forum. Mit Opferanode kann man es tatsächlich noch verbessern. Habe so auch schon entrostet.
Aber geht es ja nicht um das entrosten. Noch ist er ja blank, ;-(

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Zissel
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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Beitrag von Zissel »

Nadelpisser... :mrgreen: Danke Bambi. Also vom Aussehen her ist das wirklich blankes Metall, glänzende Oberfläche, auch wenn Sprit drin ist. So als wäre da gar nichts drauf. Aber ich gehe mal davon aus, dass der auch phosphatiert ist, wenn aus dieser Zeit keine anderen Konservierungen bekannt sind.

Wenn Benzin die Schicht nicht angreift, ist Öl oder WD40 vermutlich dann auch unschädlich, nehme ich mal an? Ich überlege gerade, wie ich das Schmuckstück am besten über den Winter lagere. "Trocken" mit offenem Deckel, trocken mit dünnem Ölfilm - oder randvoll mit Shell bzw. Aral der Sorte "Champagner". Letzteres ist mein bisheriges Mittel der Wahl ... aber bei dem hier denke ich drüber nach, ob die trockene Aufbewahrung im Winter vielleicht die bessere wäre... Wie macht ihr's?
Gruß Martin

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Zissel
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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Beitrag von Zissel »

ghill hat geschrieben: 9. Feb 2026 so lange die Phosphatschicht nicht mechanisch, durch Säure oder durch Wasser im Tank (Rost) beschädigt wird, hält das ewig.
Und Bakterien? Bei längerer Standzeit mit demselben Sprit?
Gruß Martin

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ghill
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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Beitrag von ghill »

nach 23 Jahren Standzeit mit ehemals halbvollen Tank sieht es dann so aus..... :shock:
20230512_123835.jpg
20230512_123829.jpg
Den habe ich anschließend nur gereinigt (ohne Säure) und fahre ohne weitere Maßnahmen den Tank jetzt im 3 Jahr ohne Rost.
20230713_185606.jpg
20230713_221533.jpg
Im Winter kommt eine Füllung Aral Ultimate 102 rein, fertig.
Grüße Hilmar
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mrairbrush
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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Beitrag von mrairbrush »

So eine Ölnebelschicht ist sicher nicht verkehrt. Früher hat man Maschinenteile aus Stahl in Ölpapier gewickelt. Die wußten wie es geht. :-)
Wenn trocken dann sollte vielleicht ein Luftentfeuchter in der Nähe sein. Das Granulat das auch in Isolierglasscheiben verwendet wird. Vor allem sieht man an der Färbung sofort wenn Feuchtigkeit im Spiel ist. Verfärbt sich von orange zu grün. Könntest in einem Säckchen in den Tank hängen und ab und zu nachschauen. Wenn es grün ist kannst es im Backofen wieder ausffrichen. Mikrowelle geht auch. Entweder Silicagelkugeln oder Molekularsieb (auch perlen). Ich verwende Silicagelkugeln. Sowas:
https://www.ebay.de/itm/355531547906

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sven1
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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Beitrag von sven1 »

Ich habe zwei gereinigte Tanks mit Motoröl (15W30) und etwas Universalverdünnung (damit es dünner wurde) ausgeschwenkt.
Heute würde ich wohl 0W30 nehmen, weil das dünn wie Speiseöl ist.

Grüße Sven


…der mal wieder nachgucken müsste, ob der Tank noch rostfrei ist.
Reduziert die Menschen nicht immer nur auf ihr Aussehen, lasst euch doch auch mal von ihrem Charakter enttäuschen.

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borsti
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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Beitrag von borsti »

Ich halte mich an eine "alte" Vorgehensweise und tanke einen Benzin-Stahltank randvoll, wenn das Fahrzeug über Winter nicht benutzt wird.
Das hat bisher immer ohne Korrosionserscheinungen funktioniert.
In der Petrochemie haben wir früher Anlagenteile die länger nicht genutzt wurden mit Gasöl (Heizöl/Diesel) geflutet und damit konserviert.

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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Beitrag von bastlwastl »

Hallo

die Frage die sich mir dabei Stellt, WO soll den der Tank 1 Winter gelagert werden ?
bei einen Winter würd ich absolut gar nichts machen.

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Zissel
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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Beitrag von Zissel »

Danke für die Tipps, und danke für die Bilder, Hilmar! Die bauen mich auf, denn so einen Kandidaten hab ich auch noch liegen, nur schlimmer. Der stand 30 Jahre randvoll gefüllt - mit Sprit von 1987. Und den hätte ich besser mal leer aufbewahrt .. Ölschicht, Deckel offen und ab in die warme Stube, wo auch die Schalldämpfer lagen.

Aber nur über den Winter ist das ja nochmal was anderes .. für Wassereinlagerung und Bakterienfraß ist die Zeit zu kurz. Für's Abbauen und Ausschwenken für mich Faulpelz auch. Ich habe auch mal die Erfahrung gemacht, dass die Benzinhühner nach 4 Monaten Trockenlagerung undicht waren. Ich denke, ich lass es bei der Champagnerfüllung. Wenn das Möpp aber mal länger stehen sollte, werde ich ihn aber definitiv leeren...
Gruß Martin

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f104wart
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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Beitrag von f104wart »

Zissel hat geschrieben: 9. Feb 2026 Also damit ich's auseinanderhalten kann: die phosphatierten Flächen sehen aus wie frisches, jungfräuliches Stahlblech? Keine graue Schicht oder sowas, also so, als wäre da gar nichts drauf?

Der hier ist 45 Jahre alt und original erhalten.

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