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Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Verfasst: 9. Feb 2026
von mrairbrush
Gute Erklärung in dem Forum. Mit Opferanode kann man es tatsächlich noch verbessern. Habe so auch schon entrostet.
Aber geht es ja nicht um das entrosten. Noch ist er ja blank, ;-(

Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Verfasst: 9. Feb 2026
von Zissel
Nadelpisser... :mrgreen: Danke Bambi. Also vom Aussehen her ist das wirklich blankes Metall, glänzende Oberfläche, auch wenn Sprit drin ist. So als wäre da gar nichts drauf. Aber ich gehe mal davon aus, dass der auch phosphatiert ist, wenn aus dieser Zeit keine anderen Konservierungen bekannt sind.

Wenn Benzin die Schicht nicht angreift, ist Öl oder WD40 vermutlich dann auch unschädlich, nehme ich mal an? Ich überlege gerade, wie ich das Schmuckstück am besten über den Winter lagere. "Trocken" mit offenem Deckel, trocken mit dünnem Ölfilm - oder randvoll mit Shell bzw. Aral der Sorte "Champagner". Letzteres ist mein bisheriges Mittel der Wahl ... aber bei dem hier denke ich drüber nach, ob die trockene Aufbewahrung im Winter vielleicht die bessere wäre... Wie macht ihr's?

Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Verfasst: 9. Feb 2026
von Zissel
ghill hat geschrieben: 9. Feb 2026 so lange die Phosphatschicht nicht mechanisch, durch Säure oder durch Wasser im Tank (Rost) beschädigt wird, hält das ewig.
Und Bakterien? Bei längerer Standzeit mit demselben Sprit?

Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Verfasst: 9. Feb 2026
von ghill
nach 23 Jahren Standzeit mit ehemals halbvollen Tank sieht es dann so aus..... :shock:
20230512_123835.jpg
20230512_123829.jpg
Den habe ich anschließend nur gereinigt (ohne Säure) und fahre ohne weitere Maßnahmen den Tank jetzt im 3 Jahr ohne Rost.
20230713_185606.jpg
20230713_221533.jpg
Im Winter kommt eine Füllung Aral Ultimate 102 rein, fertig.
Grüße Hilmar

Re: Tanks der 70er .. wie wurden die "konserviert"?

Verfasst: 9. Feb 2026
von mrairbrush
So eine Ölnebelschicht ist sicher nicht verkehrt. Früher hat man Maschinenteile aus Stahl in Ölpapier gewickelt. Die wußten wie es geht. :-)
Wenn trocken dann sollte vielleicht ein Luftentfeuchter in der Nähe sein. Das Granulat das auch in Isolierglasscheiben verwendet wird. Vor allem sieht man an der Färbung sofort wenn Feuchtigkeit im Spiel ist. Verfärbt sich von orange zu grün. Könntest in einem Säckchen in den Tank hängen und ab und zu nachschauen. Wenn es grün ist kannst es im Backofen wieder ausffrichen. Mikrowelle geht auch. Entweder Silicagelkugeln oder Molekularsieb (auch perlen). Ich verwende Silicagelkugeln. Sowas:
https://www.ebay.de/itm/355531547906