grumbern hat geschrieben: 17. Jan 2026
Gewichtsklasse im unteren dreistelligen Bereich und halbwegs präzise Führung wäre der richtige Anspruch und für den Anfang eröffnet das doch einiges an Möglichkeiten.
Worüber wir vielleicht auch sprechen sollten, wäre der preisliche Rahmen. Markus?
Moin.
Abgesehen davon, dass die Diskussion für mich bisher schon sehr hilfreich war, muss ich vielleicht das hier aus dem Eingangspost
Statler hat geschrieben: 14. Jan 2026
Ich weiß, dass die Hardcore-Metaller unter euch über sowas die Nase rümpfen, aber eine "richtige" Drehbank steht aus mehreren Gründen erst mal nicht zur Debatte.
noch kurz etwas genauer erklären.
1) Größe: Im Prinzip habe ich keinen Platz für gar nix, die Bude steht komplett voll. Plan ist, das Teil auf die Werkbank zu stellen und die dort bisher verbauten Möbelstücke (Schraubstock, Tischbohrmaschine & Schleifbock) anders anzuordnen oder zu entfernen. Da die Werkbank 2,80 breit ist, müsste das irgendwie gehen.
2) Gewicht: Es ist wesentlich einfacher, sich eine Gerätschaft in den Kofferraum des eigenen PKW zu schmeißen - von mir aus auch mit zwei Mann - als eine erwachsene Maschine mit hydraulischen Hilfsmitteln und Klein-LKW zu transportieren und positionieren. Das scheint ja auch einer der Gründe dafür zu sein, dass die kleinen Gerätschaften so beliebt und auch gebraucht noch verhältnismäßig teuer sind.
3) Performance / Qualität: Ein guter Freund hat eine Zerspanungsbude und hilft mir immer, wenn ich was brauche. Ich wäre aber gerne weiter mit ihm befreundet und möchte ihm deswegen nicht mit jeder simplen Buchse und jeder Hülse auf den Sack gehen und das sind die Dinger, die ich mit Abstand am häufigsten brauche. Und mit 0 Vorkenntnis, bzw. Ausbildung in diesem Bereich muss man das Ganze wirklich ein klein wenig als "Jugend forscht"-Projekt sehen. Wenn sich dabei herausstellen sollte, dass ich vielleicht gar nicht so ungeschickt bin, wie ich aussehe, einen Riesenspaß daran entwickle, sinnlos Metall kleinzuraspeln, das Ding gar nicht mehr kalt wird und ich anfange, Bedürfnisse an die Performance des Gerätes zu stellen, sehen wir weiter. Dann wäre aber eine kleine und leichte Maschine aus den in 2) genannten Gründen auch fix wieder relativ verlustfrei verkauft. 240 Volt wäre auch nett, da ich aktuell keine 400 V in der Garage habe. Ist kein K.O.-Kriterium, weil man das ändern kann, muss aber jetzt nicht sofort sein.
4) Preisklasse: Ich befürchte, dass das Ganze im schlimmsten Fall ähnlich wie mit meiner Hebebühne ausgehen wird, wo der Plan war, einen Chinakracher für 300 zu schießen und ich nach befolgen des Ratschlags eines Freundes und meiner Frau dann zwei große Scheine für die elektrohydraulische Luxusvariante ausgegeben habe. Bis es zu so einem Desaster kommt, möchte ich dieses Projekt aber gerne preislich überschaubar halten. Die Dinger, die man für 500 - 600 Euro neu bekommt, würde ich natürlich auch neu kaufen, da man nach meinen bisherigen Recherchen beim Gebrauchtkauf da nur wenig sparen kann und mir das auch nicht sinnvoll erscheint. Für ein Gerät, was qualitativ darüber liegt, müsste ich dann natürlich etwas Gebrauchtes suchen, und gehe davon aus, dass es dann schon vierstellig werden muss, was auch noch o.k. wäre.
Jetzt gleich schon das große Besteck auszupacken ist für mich echt nicht sinnvoll. Man darf nicht vergessen, dass ich aktuell noch gar nicht drehen kann. Mit der Bühne war das was anderes, den Führerschein dafür hatte ich schon...
Gruß,
Markus