TortugaINC hat geschrieben: 3. Feb 2026
Das Ding bei Kavitationsblasen ist, dass man die sehen kann. Man muss doch nur ein Test-Bauteil ins Bad werfen und gucken, in welchem Bereich des Beckens sich homogen Blasen bilden. Würde mich wundern, wäre ich der einzige Hobbyschrauber der mit nem Chinagerät Vergaser gereinigt hat ohne das dieser explodiert oder in Flammen aufgefangen wäre.
Kavitationsblasen in einem Ultraschallgerät sind ca 3nm klein und implodieren in weniger als einer Millisekunde. Wenn Du das sehen kannst, herzlichen Glückwunsch.
Niemand hat was von explodieren geschrieben, auch nichts von Flammen. Vielleicht bist Du nur angepisst, weil ich Dein Ultraschallgerät schlecht gemacht habe. Aus meiner Sicht stelle ich lediglich fest, dass es für Vergaser ungeeignet ist. Zu schwach, dabei trotzdem zu hohe Gefahr für unkontrollierte Leistungsspitzen. Diese Gefahr kann man mit bloßem Auge NICHT sehen, der Folientest ist leider auch nur ein Anhaltspunkt, weil ohne die Technologie zur homogenen Verteilung des Schallfelds im Reinigungsmedium, erzeugt das eingelegte Reinigungsgut viele Refektionen, genau das kann zu so heftigen Leistungsspitzen führen, dass Material abgetragen, regelrecht aufgefressen wird.
Und ja, es gibt unzählige Hobbyschrauber, die damit arbeiten. Habe ich ebenfalls nicht bestritten. Wenn der Vergaser nicht zu sehr verschmutzt ist, dann kann er ggf sauber aus dem Chinakracher rauskommen. Trotzdem besteht ab dem ersten Reinigungsgang die Gefahr, etwas zu zerstören. Genau darauf weise ich hin.
Nochmal gerade raus gefragt....wenn ich diese Gefahr kenne, sollte ich die unbequemen Fakten dann für mich behalten? Nur damit niemand Kaufreue empfindet?