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Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

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MichaelZ750Twin
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Re: Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

Beitrag von MichaelZ750Twin » 30. Sep 2019

Na, wenn dem so ist, dann werden die Fussrasten halt nicht versetzt oder ich kann mir eine Bohrmaschine ausleihen oder ich nehme ein anderes Mopped ;)
Alles kein Weltuntergang.
LG, Michael
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305er
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Re: Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

Beitrag von 305er » 2. Okt 2019

Hallo Michael,
bin beim Stöbern auf Deinen hochinteressanten Beitrag über deine unermüdliche Arbeit gestoßen. Da ich die Fotos als Gast leider nicht sehen konnte, habe ich mich schnell angemeldet. Ich fahre selber eine 305 und bastele immer mal wieder daran herum. Daher waren deine Berichte auch spannend. Vieles von dem Beschriebenen kam mir bekannt vor.
Ich habe meine vom quietschenden Zahnriemen auf 520er Kette umgebaut. Ritzel vorn 17er - Kettenrad hinten 31er. Nun entspricht der jetzige 4. Gang dem früheren 6. Das senkt die Drehzahl und den Verbrauch gewaltig. Du hattest völlig recht: die Original-530-Kette vom Serienkettenmodell ist maßlos übertrieben dimensioniert. Schwer, teuer und kostet wertvolle Leistung.
Vorne passen eigentlich alle 520 Ritzel mit 1 Zoll Verzahnung. Hinten passen die Kettenräder für die
Honda 250ccm CB 250 Two Fifty (Bj.92-02). Gibts bei Kettenmax mit 30 bis 35 Zähnen und mit 36 bis 45 Zähnen - also Auswahl ohne Ende. Es gibt sogar ein Alu Kettenrad mit 42 Zähnen.
Der Befestigungslochkreis beträgt allerdings 92 mm - bei der 305 90 mm. Das kann man aber problemlos auffeilen. Der innere Durchmesser passt leider nicht, so dass man das wegsägen muss und nur die Stege für die Befestigungsschrauben stehen lassen muss.
HPIM2091.JPG
Damit hast du zig Übersetzungsmöglichkeiten.
Die Vergasereinstellung ist beim Serienmodel schon reichlich diffizil. Lass dich bei deinem Umbau davon nicht beeindrucken.
Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag, es war ein echtes niveauvolles Lesevergnügen und ich freu mich schon auf die Fortsetzung.
Viele Grüße
305er
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dirk139
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Re: Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

Beitrag von dirk139 » 2. Okt 2019

obelix hat geschrieben:
30. Sep 2019
Und nach 3mm Bohrweg macht der Akku schlapp:-) Ich verlass mich grundsätzich nimmer auf Akkuwerkzeug, nur zusätzlich. So ähnlich wie Hosenträger zum Gürtel...

Gruss

Obelix
Na, zum Glück hat man für den Fall den 2ten Akku und ein Ladegerät im Koffer :zunge:

(sagt der, der weder Gürtel noch Hosenträger trägt... :wink: )
Gruß
Dirk

...am Ende wird alles gut, nur davor ist meistens scheiße :?

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obelix
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Re: Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

Beitrag von obelix » 2. Okt 2019

Jo, hatte ich auch immer. Hab (hatte) nen sündhaft teuren Würth-Schrauber, 2. Akku serienmässig gewesen damals (jaja, heute Standard, ich weiss...). Ist aber leider im Sack, beide Akkus und das Bohrfutter eiert:-(

Und trotz den 2 Akkus: Ein paar Mal schlapp gemacht. Gut, kein Problem, 2. Akku aus dem Koffer ssssss...
Shit, Akku #2 alle und bis die geladen sind, ist der Arbeitstag rum:-)

Schei**e passiert:-)

Gruss

Obelix

P.S.
Overallträger oder Latzhose?
Neulich stieg ne hübsche, junge Frau mit grossen Brüsten zu mir in den Aufzug. Sie lächelte mich an und fragte, ob ich Ihr die zwei drücken könne. War wohl ein Missverständnis...

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MichaelZ750Twin
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Re: Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

Beitrag von MichaelZ750Twin » 5. Okt 2019

Sind wieder heil zu Hause angekommen.
Stefan und Ina haben uns besucht und mir erste Bilder per WhatsApp geschickt.
IMG-20191003-WA0004.jpg
IMG-20191003-WA0005.jpg

Ralf war auch da, hatte vorher eine schöne Tour mit seiner Egli-Kawa gemacht ;)
Vielen Dank für eure Besuche !

Beschreibung dieses wunderbaren Rennstreckentrainings und mehr Bilder folgen.
20191004_084854 (Custom).jpg
P1000875 (Custom).JPG
P1000896 (Custom).JPG
Zwischenzeitlich wollte die GPZ nicht mehr auf beiden Zylindern laufen, ich hatte aber keine Lust nachzusehen, woran es liegt.
Nachdem wir den doch aufsetzenden Hauptständer abgeschraubt hatten, konnte ich das Mopped ohne vorbereiteten Ständer nicht mehr abstellen. Es musste angelehnt werden und in dem Moment war gerade nichts anderes verfügbar:
20191004_164235 (Custom).jpg
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LG, Michael
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Re: Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

Beitrag von MichaelZ750Twin » 6. Okt 2019

Nils und Ramona waren hier zum ausladen, nasses Zelt zum trocknen aufhängen, Werkzeug teilweise trockenlegen und aufräumen.
Lecker zu Abend gegessen, einen "Dia-Abend" mit Bildertausch gemacht und Pläne für die Saison 2020 geschmiedet !

Ramona hat sich in die GPZ305 verliebt, möchte bis zum Frühjahr ihren Motorradführerschein machen und dann damit auf der Strasse fahren.
Sieht also so aus, dass die kurze Rennkarriere dieser GPZ schon wieder zu Ende ist, dafür ein Mädel mehr auf einem Mopped unterwegs ist ;)

Aber erst noch zum Abschlusstraining 2019 des Alteisen.Training auf dem STC (Spreewaldring Training Center).
Wir sind erst spät losgekommen, dann 600 km mit dem Hänger dran quer durch die Republik, das hat 8h gedauert.
20191002_180048 (Custom).jpg

Bei einem Zwischenstopp mal in den Hänger gesehen und festgestellt, dass die Suzi SV650 nicht mehr gerade steht.
Irgendwie schräg, aber auch nicht ganz haltlos. Also weiter, ein genaueres Nachschauen hätte bedeutet, wenigstens die Matratzen, die GPZ und weiteres Zeug auszuräumen, damit man an die Gurte rankommt.
Noch einen Platz am STC gefunden, Pavillon im Dunkeln aufgebaut, alles ausgeladen und den Hänger zum Nachtquartier umfunktioniert.
Beim Ausladen zeigte sich dann auch der Grund für den "Schiefstand" der Suzi.
Wohl bei einem abrupten Bremsmanöver, Schritttempo beim vorrücken an einer schlecht einsehbaren Einmündung, hat sich die Suzi samt der Radwippe nach vorn über den Stützbalken bewegt und der vordere Zylinder klemmte jetzt zwischen zwei Füßen der Radwippe.
Glück im Unglück, ausser ein paar Schrammen am Zylinder nichts weiter passiert. Moral von der Geschicht, verzichte auf Spanngurte nach hinten nicht !
20191002_223710 (Custom).jpg

Karstens Tipp mit den elektrischen Heizdecken - nein, nicht für die Reifen - im Bett ist um die Jahreszeit und bei Nachttemperaturen von ca. +6°C Gold wert.
Dann sind wir gerade noch rechtzeitig in die Halle gekommen, um eine erste Begrüßungsrunde zu drehen und dann war auch schon Nachtruhe angesagt.

3. Okt., Feiertag, im besten Sinne des Wortes.
Der Morgen empfing uns kühl, noch feucht vom Regen in der Nacht, aber es regnete nicht mehr und die Wettervorhersage war gut.
8:00h Frühstück, 9:30h Morgenandacht (Fahrerbesprechung), 10:00h Start zum ersten Turn.
Turn heißt in diesem Training 30 Minuten Fahrzeit, ohne Klasseneinteilung.
Ich habe Nils den Vortritt gelassen, ihm bei den Vorbereitungen für seine Fahrt mit der SV650 gelassen.
Das hat mir Zeit verschafft, mich bis 10:30h zum nächsten Turn und die Jungfernfahrt mit der GPZ vorzubereiten.
Sprit ok, Motoröl ok, Kette ok, Fussbremse nochmal ein paar Umdrehungen entspannt, sicher ist sicher.
Reifenluftdruck zu hoch, also auf 1,8 bar vorn und 2,0 bar hinten abgesenkt und noch die Startnummer 305 geklebt.
Bei Otti noch ein Auslöseband für die Airbagweste besorgt und montiert.
Trotz wärmender Funktionsbekleidung und Halstuch war es mir etwas zu frisch und ich habe mich noch für die Jacke meines zweiteiligen Regenkombis entschieden.
Dann den Motor gestartet, mit Gasstößen angewärmt, Helm auf, Handschuhe an, zwischendurch immer wieder mal gasgegeben, aufsitzen, Airbagweste anstöpseln und weiter vor in der Boxengasse gefahren, um mich der Gruppe für den nächsten Turn anzuschließen.
Der Motor wird wärmer, meine Freude steigt und dann kommt das Signal zum ausfahren auf die Strecke.
Andrea, Marcel, Micha, ihr macht das super! Immer freundlich, souverän, prima.
Es geht in 5er-Gruppen auf die Strecke. Stoppen, schauen und dann los.
Eine unglaubliche Handlichkeit, gepaart mit einem kleinen Motor und quasi keiner Fahrerfahrung mit diesem frisch zusammengebauten Mopped machen die erste Runde wirklich spannend. Neue Reifen, neue Bremsbeläge vorn, kühle Temperaturen und eine noch teilweise feuchte Strecke lassen einen vorsichtig fahren. Auch die zweite und dritte Runde stand im Zeichen des aufwärmens von Material und Fahrer. Mit zunehmendem Vertrauen gebe ich auch Gas bis in den roten Bereich, aber es ruckelt und zuckelt in den oberen Drehzahlbereichen. Naja, klar, die Vergaserabstimmung, da muss ich nochmal ran. War aber nicht so störend, das ich nicht weiterfahren konnte und mit jeder Runde ging es besser mit dem fahren.

Erst mal Pause machen, Mopped anschauen, soweit alles ok. Die Reifen zeigen etwas Abrieb, nicht nur in der Mitte, auch etwasauf den Seiten, die Bremsscheiben ein deutlich anderes Bild als mit den vorher verbauten organischen Bremsbelägen.
Regenjacke aus, Kaffee und Kippe, dem Nils und den anderen beim fahren zusehen, schöner Anblick.
Das Wetter wird zunehmend freundlicher, die Strecke trocknet ab, ich freue mich auf den nächsten Turn, der schon etwas von Renntraining hatte. Komme immer besser mit dem GPZchen zurecht.
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In der Mittagspause habe ich die Kerzen ausgebaut, sie waren leicht rehbraun, eine seltene Farbe heutzutage.
Also kein klares Indiz für zu fett oder zu mager und um eine Veränderung zu provozieren, habe ich die 102er Hauptdüsen eingebaut.
Auch damit hat sich kein ruckfreies beschleunigen in den oberen Drehzahlen eingestellt und so habe ich angefangen, die Einzelluftfilter stückchenweise abzukleben. Nach mehreren Versuchen sah das dann schließlich so aus:
20191005_140755 (Custom).jpg

Der Motor drehte endlich ohne ruckeln hoch, ich habe mich sogar mehrfach bei Drehzahlen von 11.500 U/min und sogar 12.000 U/min ertappt. Dann klappt der Ganganschluss einfach besser. Mein Tacho zeigte am Ende der Gegengerade gerade mal 130 km/h an, Nils sagte auf dem Tacho der SV650 standen 140 km/h, also trotz der langen Übersetzung garnicht mal so langsam.

Wir hatten richtig Spaß:
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Noch am ersten Trainingstag ist mir in meiner Lieblingskurve, dem Omega, also einer langgezogenen Rechtskurve das Vorderrad Richtung Kurvenausgang gestempelt, was man als "chattering" bezeichnet, wie ich bei der Gelegenheit gelernt habe.
Unabhängig davon hatte ich mit Karsten schon den Tausch der Reifen auf Avon Rennreifen (mit Profil, aber ohne Strassenzulassung) vereinbart.
Er sagte, der Conti RoadAttack 3 (CRA3) auf dem Hinterrad sein besser als der hintere Avon, aber der vordere Avon sei besser als der von mir gefahrene Conti ClassicAttack, also habe ich am Abend des ersten Tages den vorderen Avon von Kurt montieren lassen.
Ein toller Service den Kurt vor Ort bietet. Siehe auch www.classic-race-service.de, sobald die Seite runderneuert ist ;)

Fortsetzung folgt ...
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Zuletzt geändert von MichaelZ750Twin am 6. Okt 2019, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

Beitrag von MichaelZ750Twin » 6. Okt 2019

... weiter geht's !

Noch am ersten Tag habe ich mit der Puksäge "schnell mal" vor dem nächsten Turn den Ausleger des Hauptständers abgesägt. Hätte nicht erwartet, das es Vollmaterial ist.
IMG_4263 (Custom).JPG

In Anbetracht des besseren Vorderreifens haben wir doch noch den Hauptständer ganz abgebaut, da ich auch mit dem verbliebenen Stummelausleger aufgesetzt habe. Dazu mußte auch der Auspuff weitgehend gelöst werden, also eine tolle Aufgabe zwischen Frühstück und Morgenandacht.
20191004_094104 (Custom).jpg

Jetzt konnte es auch links rum richtig zügig gehen, ohne das etwas aufsetzt. Der ganze Spaß war aber jäh zu Ende, als der Motor plötzlich nur noch auf einem Zylinder lief und ich mich zumindest noch bis ins Fahrerlager schleppen konnte.
Nach der Fehlerursache habe ich noch nicht gesehen, aber es wird sich bestimmt zeigen, an was es lag.

Im Renntempo hatte ich einen Verbrauch von knapp sechs Litern auf 100 km, die gefahrene Gesamtstrecke waren 135 km.
Die Reifen sehen gut aus und bieten noch mehr Reserven als ich bisher genutzt habe:
20191005_142230 (Custom).jpg
20191005_142331 (Custom).jpg

Insgesamt ein erstaunliches, kleines Motorrad, mit dem man schon viel Spaß auf einer Rennstrecke wie dem Spreewaldring haben kann.
Der Motor zeigte doch deutliche Ölfahnen, wie mir von mehreren Leuten berichtet wurde. Um die zukünftige Nutzung dauerhaft zu ermöglichen, habe ich heute einen gebrauchten Motor gekauft. Angeblich bis zum Schluß gelaufen und als funktionsfähig angeboten.
Mit ein paar Änderungen wird die GPZ wieder auf die Strasse gebracht und Ramona freut sich auf ihr erstes, noch dazu rennstreckenerprobtes, Motorrad :grin:

Auf eine schöne Saison 2020 !
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Re: Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

Beitrag von 305er » 6. Okt 2019

Ein herrlicher Bericht - vielen Dank dafür.
Bin gespannt, wie es weitergeht.
Gruß und schönen Sonntag
305er

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Re: Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

Beitrag von MichaelZ750Twin » 6. Okt 2019

Hi 305er,
danke für dein Interesse.

Tja, die GPZ wird wieder für die Strasse hergerichtet.
Erst noch sehen, warum sie spontan nur noch auf einem Zylinder gelaufen ist, ich tippe auf die Zündung, evtl. Zündspule defekt.
Das wird sich noch zeigen.
Originale Seitendeckel und Heckbürzel hatte ich schon besorgt, eine originale Sitzbank mit schnittigem Bezug wird es wohl werden.
"Dank" des geänderten Heckrahmens wird es eine Ein-Personen-Zulassung werden, was bei der Leistung und als Anfängermopped auch nicht so verkehrt ist. Rücklicht, Nummerschildhalter und -beleuchtung, Rückstrahler, mal sehen, was uns dazu einfällt.
Die Auspuffendkappen werden mit gedrehten Aludeckeln verschönert, die Rastenanlage wird wieder die originale.
Die tiefergelegte Lampenverkleidung möchte ich gerne erhalten, evtl. wieder etwas nach oben versetzen, es muss ja wieder ein Scheinwerfer rein. Die riesigen Originalblinker werden bestimmt nicht wieder montiert.
Die Vergaser ordentlich abstimmen und die Einzelluftfilter messen und eintragen lassen, das wär schon schön.

Bis zum Frühjahr soll sie fertig sein, ich werde dann nochmal ein paar Bilder einstellen.
LG, Michael
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Re: Kawasaki» GPZ 305 für die Renne

Beitrag von Bambi » 7. Okt 2019

Hallo Michael,
feine Geschichte mit überraschendem Zwischenergebnis. Ich bleibe gespannt ob der weiteren Entwicklung des GPZchens ...
Schöne Grüße, Bambi
'Find me kindness, find me beauty, find me truth' (Dreamtheater aus 'Learning to live')

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