Da hier im Forum der Wunsch geäußert wurde über den Aufbau zu berichten, hier der eigene Thread dazu.
Genau dann wenn man KEIN Motorrad kaufen will posten Jemand im Forum einen Link einer YB6, die auch nur eine Stunde entfernt seit Jaaahren im Keller rumgammelt.
Und weil der Vati YB6 auch klasse findet und 4 Zylinder sowieso, ich ja eigentlich nicht so, habe ich ihm den Link gesendet und gefragt ob wir ein Vater Sohn Projekt machen möchte.
Dann sagt er auch noch ja und wir mussten dahin fahren.....
Der Preis war mit 3900 Euro in meinen Augen für eine YB6 ziemlich gut, aber es gibt ne Menge zu tun. Die Karre ist fürchterlich lackiert, hat schon paar km abgespult und die vorherigen Schrauben waren geniale Talente.
Also wurde der Klopps bei mir in die Garage gestellt und zerlegt. Es war nen zweites Monocoque dabei, eine passend lackierte Halbschale einer Fazer oder sowas und bissl Kleinkram. Anhand der auch etwas verbogenen Stummel ubd Löcher in der Gabelbrücke für SBK Lenker ist der theoretische Werdegang das mal jemand die Karre versenkt hat und danach auf naked umgebaut hat.
Dafür dann die Lenkerlöcher und Halbschale. Dann hat vermutlich Jemand anderes gekauft und Verkleidung samt 2tem Mono besorgt, fürchterlich lackiert und zurück zum Sportler gebastelt.
Vermutlich war es ihm egal oder jegliches Feingefühl war verspielt, jedenfalls haben beide Stummel etwas Richtbedarf und es war ihm offensichtlich egal.
Aich der Auspuff trägt nen neuen Mantel aus Edelstahl anstatt Alu und die Endkappe ist einfach nur nen Blech.
So viel erstmal zum Istzustand, geht gleich weiter.
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Bimota YB6 1989
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Stolle1989
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Bimota YB6 1989
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- sven1
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Re: Bimota YB6 1989
In Anbetracht deiner sehr peniblen und hochwertigen Arbeiten bin ich sehr interessiert am Werdegang der Bimota.
…und im Abo.
Grüße Sven
PS: da kenne ich aber grausamere Lackierungen.
…und im Abo.
Grüße Sven
PS: da kenne ich aber grausamere Lackierungen.
Reduziert die Menschen nicht immer nur auf ihr Aussehen, lasst euch doch auch mal von ihrem Charakter enttäuschen.
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Re: Bimota YB6 1989
Vater Sohn Projekt! Da hin ich gespannt was ihr aus dem Italo Japaner macht!
Gruß Reinhold
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Stolle1989
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Re: Bimota YB6 1989
Jedenfalls ist klar, der Ofen muss das originale Erscheinungsbild bekommen, wie hier zu sehen
Also natürlich komplett zerlegt, prüfen, reparieren, schön machen und weiter.
Beim Zerlegen merkt man schon wie schön kompakt gebaut wurde. Fürs fahren und dis Performance genial, zum Schrauben, naja geht so.
Vergaser bekommt man bei nicht 100% sitzenden Schellen nur raus wenn man den Motor ausbaut (für Ventilspiel sowieso) usw..
Letztlich aber scheißegal, da der Motor ansich recht robust ist und die zu erwartende Laufleistung eher gering.
Aber, wir reden von 1989, und die Fertigungsqualität und Anzahl an wirklich schön gefrästen Teilen fasziniert schon sehr. Ebenso die Einstellmöglichkeiten wie z.B. verstellbarer Lenkkopfwinkel, Umlenkung, Excenter in der Schwinge und dazu 200kg fahrfertig.
Naja, also zerlegen, Mono runter nehmen und den darunter liegenden Tank samt Airbox weg. Verkleidung, einteilig, mit deontiertem Vorderrad nach vorne wegziehen.
Der Rest sonst wie üblich und bekm Kabelbaum und Schläuchen schnell mit dem Seitenschneider aufräumen.
Elektrik usw wird eh neu gemacht, ist grausam.
Das übliche wie festsitzende Schrauben usw wurde dann doch erfolgreich gemeistert und es geht im Grunde erstmal daran Teile zu reinigen.
Teilereiniger und Ultraschall helfen ungemein.
Motor technisch ist ja nichts besonderes, drum sond dort die benötigten Teile erstmal nicht soo wichtig. Viel wichtiger ist schnell zu wissen was Bimota spezifisch im Arsch ist und dies zu besorgen. Oder eben welches anstelle von Original ein Upgrade wäre.
So fand ich nen nagelneuen passenden offenen Akrapovic CFK Schalldämpfer den es so nicht mehr neu gibt.
Oder nen Öhlins Federbein, das originale Marzocchi zu überholen ist im Vergleich nicht lohnenswert...
Auch Kleinkram wie die originalen Blinker vorne konnten wir auf Sizilien auftreiben. Ebenso neue Bremsscheiben vorne da die Floater und Sterne total vernudelt sind.
Nach Reinungsarbeiten des Umlenkungskrams viel leider auf das mal Batteriesäure auf Umlenkung, Schwinge usw. Ihre Spuren hinterlassen hat. Dort wird man also ein bissl schleifen müssen.
Die Gabel habe ich auch bereits zerlegt und die Standrohre poliert. Die Innereien sind geputzt und wir warten auf Buchsen, Dichtringe, Öl und so weiter.
Die Tauchröhre werden noch fein gestrahlt.
Nun heißt es Fahrwerkslager alle zu bestimmen und beim Lagerhändler des Vertrauens neu zu bestellen.
In der Zwischenzeit haben wir auch den Motor, Tauchrohre und die Felgen zum Vati geschafft. Er kann strahlen, Reifen demontieren, den Motor machen etc.
Und so wurde der Motor auch schon geöffnet.
Verschleiß ist da, aber es hält sich in Grenzen.
Er ist noch nicht ganz zerlegt.
Da die FZR1000 für Öldurst bekannt sind und die Laufbahnen so lala aussehen haben wir gerade jetzt bei Ebay neue Kolben samt Ringe vom Nachfolgemotor bestellt (+0,5mm). Mal gucken was da ankommt.
Die Nockenwellen haben auch Laufspuren aber man kann es ggf nochmal etwas aufpolieren. Ebenso die Pleuelaugen, Yamaha typisch.
Bis dato sind wir zufrieden.
Also natürlich komplett zerlegt, prüfen, reparieren, schön machen und weiter.
Beim Zerlegen merkt man schon wie schön kompakt gebaut wurde. Fürs fahren und dis Performance genial, zum Schrauben, naja geht so.
Vergaser bekommt man bei nicht 100% sitzenden Schellen nur raus wenn man den Motor ausbaut (für Ventilspiel sowieso) usw..
Letztlich aber scheißegal, da der Motor ansich recht robust ist und die zu erwartende Laufleistung eher gering.
Aber, wir reden von 1989, und die Fertigungsqualität und Anzahl an wirklich schön gefrästen Teilen fasziniert schon sehr. Ebenso die Einstellmöglichkeiten wie z.B. verstellbarer Lenkkopfwinkel, Umlenkung, Excenter in der Schwinge und dazu 200kg fahrfertig.
Naja, also zerlegen, Mono runter nehmen und den darunter liegenden Tank samt Airbox weg. Verkleidung, einteilig, mit deontiertem Vorderrad nach vorne wegziehen.
Der Rest sonst wie üblich und bekm Kabelbaum und Schläuchen schnell mit dem Seitenschneider aufräumen.
Elektrik usw wird eh neu gemacht, ist grausam.
Das übliche wie festsitzende Schrauben usw wurde dann doch erfolgreich gemeistert und es geht im Grunde erstmal daran Teile zu reinigen.
Teilereiniger und Ultraschall helfen ungemein.
Motor technisch ist ja nichts besonderes, drum sond dort die benötigten Teile erstmal nicht soo wichtig. Viel wichtiger ist schnell zu wissen was Bimota spezifisch im Arsch ist und dies zu besorgen. Oder eben welches anstelle von Original ein Upgrade wäre.
So fand ich nen nagelneuen passenden offenen Akrapovic CFK Schalldämpfer den es so nicht mehr neu gibt.
Oder nen Öhlins Federbein, das originale Marzocchi zu überholen ist im Vergleich nicht lohnenswert...
Auch Kleinkram wie die originalen Blinker vorne konnten wir auf Sizilien auftreiben. Ebenso neue Bremsscheiben vorne da die Floater und Sterne total vernudelt sind.
Nach Reinungsarbeiten des Umlenkungskrams viel leider auf das mal Batteriesäure auf Umlenkung, Schwinge usw. Ihre Spuren hinterlassen hat. Dort wird man also ein bissl schleifen müssen.
Die Gabel habe ich auch bereits zerlegt und die Standrohre poliert. Die Innereien sind geputzt und wir warten auf Buchsen, Dichtringe, Öl und so weiter.
Die Tauchröhre werden noch fein gestrahlt.
Nun heißt es Fahrwerkslager alle zu bestimmen und beim Lagerhändler des Vertrauens neu zu bestellen.
In der Zwischenzeit haben wir auch den Motor, Tauchrohre und die Felgen zum Vati geschafft. Er kann strahlen, Reifen demontieren, den Motor machen etc.
Und so wurde der Motor auch schon geöffnet.
Verschleiß ist da, aber es hält sich in Grenzen.
Er ist noch nicht ganz zerlegt.
Da die FZR1000 für Öldurst bekannt sind und die Laufbahnen so lala aussehen haben wir gerade jetzt bei Ebay neue Kolben samt Ringe vom Nachfolgemotor bestellt (+0,5mm). Mal gucken was da ankommt.
Die Nockenwellen haben auch Laufspuren aber man kann es ggf nochmal etwas aufpolieren. Ebenso die Pleuelaugen, Yamaha typisch.
Bis dato sind wir zufrieden.
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Re: Bimota YB6 1989
Hier noch ein paar Bilder vom Motor.
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- Mopedjupp
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Re: Bimota YB6 1989
Ja so muss eine Bimota aussehen!Stolle1989 hat geschrieben: 1. Jan 2026 Jedenfalls ist klar, der Ofen muss das originale Erscheinungsbild bekommen.
Gruß Reinhold
- jenscbr184
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Re: Bimota YB6 1989
Ein sehr detaillierter Bericht! Dankeschön!Stolle1989 hat geschrieben: 1. Jan 2026 Da hier im Forum der Wunsch geäußert wurde über den Aufbau zu berichten, hier der eigene Thread dazu.
Asche auf mein Haupt. Aber das Karma holt mich ein...Stolle1989 hat geschrieben: 1. Jan 2026 Genau dann wenn man KEIN Motorrad kaufen will... postet jemand...
Bin natürlich Abonnent.
Begeisterte Grüße von der Nordseeküste
Andreas
Von versprochenem Schnaps wird man nicht besoffen!
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Re: Bimota YB6 1989
Danke Euch!
Speed, wo denn an der Nordseeküste?
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