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Motorklarlack der 70er

Lackierung, Oberflächenveredelung, optische Details
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RamAir
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Motorklarlack der 70er

Beitrag von RamAir »

Moin.
Ich habe da mal eine Frage an die wissenden Lackexperten.
Welchen Klarlack haben die japanischen Hersteller früher verwendet?
Ich habe ein paar Motordeckel, die auch nach 40-50 Jahren noch erstaunlich
gut aussehen.
Natürlich gibt es beschädigte Bereiche die nicht mehr toll sind, was aber vermutlich
auf schlechte Behandlung/Lagerung zurückzuführen ist.
Selten sieht man Vergilbung oder Ablösungen.
Darum hier meine Frage:
Was war das für ein Lack, und gibt es derzeit etwas vergleichbares gutes??

Gruß Heino.

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mrairbrush
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Re: Motorklarlack der 70er

Beitrag von mrairbrush »

Vergleichbar Gutes ist kein Problem. Was die genau verwendet haben kann man nur ahnen oder man müßte es testen. Entweder Kunstharzlacke oder Thermoplastische Acryllacke. Ende der 70er ging man auf 2K über.
Mit Nitro kann man testen ob es ein 2K ist. Wenn es quilt dann nicht. :-)
Japaner benutzten wohl auch Urethan- und Keramikharzlacke (Emaille). Gibt es von VHT heute noch.
Heute gibt es Epoxilacke und PUR Lacke die direkt auf das Metall kommen und mit 160C eingebrannt werden. Verbinden sich richtig mit dem Metall. Damit werden auch Messinginstrumente geschützt. Extrem hart und chemikalienbeständig.
Bis 200C Hitzebeständig kein Problem. Darüber hinaus wird man wohl auf Silikonbasis gehen müssen.
In Spraydose vergiß gleich mal. Kannst nehmen aber darfst dich nach einiger Zeit nicht wundern.
So etwas z.B. ist seriös. https://www.korrosionsschutz-depot.de/r ... ene-600-ml

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mrairbrush
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Re: Motorklarlack der 70er

Beitrag von mrairbrush »

Ich nehme ab und zu gerne eine KI zum Hersteller von Materialien zu suchen die man manchmal nicht auf dem Schirm hat. Zum Glück weiß ich genau was gut ist aber ich habe nicht Zugriff auf die ganzen Daten. Manches muss ich berichtigen. Sie hat mir gerade noch ein vermutlich besseres Material geliefert auch wenn ich mich wie sie es bezeichnet bereits in der Königsklasse bei der Verarbeitung bewege nachdem ich die Arbeitsgänge und verwendet Materialien geschildert habe. Ziemlich neugierig. :-) Den Hersteller kenne ich antürlich weil ich mir schon Materialen aus der Luftfahrt angesehen haben. Autolacke sind schließlich der Bodensatz an Qualität.
Hatte eine lange Konversation die für viele sicher sehr lehrreich wäre wenn sie mit Lacken, Polituren etc. rummachen.
Manche Dinge sind schwer vermittelbar weil sie auf Erfahrung, Materialkenntnisse und die Sinne basieren.
Für Youtube-Detailer ist meine Arbeitsweise furchteinflößend. (KI) :lachen1:

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